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Factotum (Limited Pandora-Edition)

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Produktinformation

  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound, Limited Edition
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 2.0)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Alive - Vertrieb und Marketing/DVD
  • Erscheinungstermin: 1. September 2006
  • Produktionsjahr: 2005
  • Spieldauer: 92 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000H7I2R4
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 6.256 in DVD & Blu-ray (Die Bestseller DVD & Blu-ray)

Rezensionen

VideoMarkt

Gelungene Verfilmung des Romans von Charles Bukowski über einen Mann, der beim Weg nach unten Frauen, Alkohol und Jobs verschleißt und nur im Schreiben Momente des Friedens findet.


Produktbeschreibungen

Factotum ist die Geschichte des Schriftstellers Henry "Hank" Chinaski, der unerschtterlich jede Woche aufs Neue erfolglos versucht, seine Kurzgeschichten zu verffentlichen. Neben seinen literarischen Misserfolgen sind viel hochprozentiger Alkohol, schlecht bezahlte Gelegenheitsjobs und Frauen die Konstanten in seinem Leben. Auf einer seiner Sauftouren lernt Hank Jan kennen, die ebenso sehr wie er dem Fusel und dem Sex verfallen ist. Das Glck der beiden ist nicht von Dauer. So geht Hanks Leben weiter, von Job zu Job, von Frau zu Frau, von Drink zu Drink - ein Auf und Ab am Rande der Gesellschaft, das Henry mit Coolness und scharfsinnigem Humor durchschaut und bis zur bitteren Neige auskostet...

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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Gelungene Bukowski-Umsetzung, 4. Oktober 2006
Charles Bukowski ist bekannt als Untergrundautor vieler Kurzgeschichten, deren Protagonisten ausnahmslos Loser, Großmäuler und Alkoholiker sind. Alle spielen im Milieu der US-amerikanischen weißen Unterschicht, des "white trash". Vieles ist als autobiografisch zu werten, die Menschen sind meist als haltlos und ohne Zukunftsperspektiven dargestellt. Die Texte sind durchweg unprätentiös gehalten, schlichte unverschachtelte Sätze und Dialoge intensivieren die angestrebte Darstellung der sozialen Realität dieser Gesellschaftsschicht.
"factotum" ist eine kongeniale Umsetzung dieses Schreibstiles: Im ganzen Film gibt es keine einzige Kamerafahrt, der Film ist nicht hektischen Schnitten unterworfen, die Dialoge sind lakonisch und doch völlig ausreichend, um die Bukowski-typische Loserstimmung aufkommen zu lassen.
Matt Dillon spielt hervorragend den kaputten Alki, der kaum einen Job mehr als einen Tag lang durchhält und sich abends entweder an seinen ohne größere Ambitionen entworfenen Kurzgesichten abarbeitet oder aber mit seiner Freundin in miesen Motelapartments herumvögelt, -säuft bzw. sich mit ihr überwirft. Die Freundin ist ebenso kaputt und doch auch mit einer Rest-Würde ausgestattet und wunderbar dargestellt von Lily Taylor.
Der Film ist häufig in grünlichen (=Barlicht) bzw. in pastellnen (=Neonreklame der Offlicenceshops) Tönen gehalten; spielt eine Szene im klaren Tageslicht (=Mittelklasse-Vorortsiedlung), so geht es meist nicht gut für den 'Helden' aus, wohl fühlt er sich nur im Schummerlicht.
Fazit: für jeden Bukowski-Fan ein sehr zu empfehlender Streifen, für Liebhaber von Heile-Welt-Hollywood sicherlich nichts.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Wirklich ein Film mit Atmosphäre ..., 23. Januar 2007
... den Bent Hamer aus diesem Stoff gezaubert hat. Um die positiven Stimmen vor mir zu ergänzen, sei nur angemerkt, dass die Atmosphäre dieses Films erheblich von der wunderbaren Musik der in Deutschland leider unbekannten norwegischen Jazzband DADAFON mitgetragen wird. Für mich übertrifft "Factotum" als Umsetzung eines Bukowski-Stoffs "Barfly" bei weitem, da Bent Hamer/Matt Dillon sich nicht an einem für die breitere Öffentlichkeit wohl interessanteren Rülps-Sauf-Dreck-Image Bukowskis orientieren, sondern in als Mensch und Schriftsteller ernst nehmen. Meines Wissens hat Matt Dillon zur Vorbereitung des Films lange Gespräche mit Bukowskis Witwe geführt. In "Schreie vom Balkon" (Briefe von Charles Bukowski - Gingko Press) beschwert sich Bukowski in einem Brief an seinen deutschen Übersetzer Carl Weissner darüber, wie dreckig er von Mickey Rourke in "Barfly" dargestellt wurde. Es muss also nicht "von der Leinwand stinken", wenn man einen authentischen Bukowski-Film sehen will.
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27 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Bukowski- nach kosmetischer Bearbeitung durch Hollywood, 13. September 2006
Von Polygraph - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REVIEWER)   
Bukowskis Bücher sind wahrscheinlich die am einfachsten zu verfilmenden überhaupt. Seine ständig wiederkehrenden Themen Alkohol, Frauen, Jobs und Frauen, Schreiben und Frauen bieten sich in loser Mischung für das Kino geradezu an. Genau das hat diese Verfilmung auch gemacht. Aber Bukowski hat eben doch über mehr geschrieben, und das macht eine originalgetreue Umsetzung doch schwieriger, als mancher Regisseur meint. Denn auch Faktotum wirkt auf eigenartige Weise steif und farblos.
Das beginnt schon beim Hauptdarsteller: Matt Dillon als Henry Chinaski ist eine glatte Fehlbesetzung. Wer einen Film über Bukowski machen will, muss sich zuerst klar werden, wer Bukowski war: Nämlich ein heruntergekommener, kettenrauchender und (meistens- vermute ich) ungewaschener Alkoholiker. Matt Dillon wirkt den ganzen Film hindurch, wie frisch gebadet und seine bemüht verrauchte Stimme, mit der er männliche und doch grüblerische One-liner von sich gibt, machen alles nur noch schlimmer.

Dazu kommt eine zusammenhanglose, episodenhafte Erzählweise. Das Drehbuch präsentiert einfach eine 90-minütige Aneinanderreihung von Szenen, in denen es entweder um Alkohol, Jobs oder (Überraschung) Frauen geht, und die jeweils von Auszügen aus dem Roman eingeleitet werden. Von einer tatsächlichen Charakterstudie über Bukowski ist der Film weit entfernt.
Ein paar interessante Kamerabilder und sehr schöne Musik retten den Film vor der schlechtesten Bewertung. Der Film schafft es einfach nicht Bukowskis Art und vor allem seinen schwarzen Humor wiedergeben. Faktotum ist ein Film über einen Mann, der Schriftsteller werden will, viel trinkt, Ärger mit Frauen hat und ständig gefeuert wird- nur ist dieser Mann eben zufällig Charles Bukowski.
Für eine bessere Darstellung von Bukowski empfehle ich weiterhin Barfly, der zwar auch nicht perfekt ist, aber mit Sicherheit tiefer im Dreck gewühlt hat, als Faktotum.
Oder man greift am besten gleich zu einer der Dokumentationen, die über Bukowski gedreht wurden. Dort kann man ihn in Natura sehen: Versoffen, kettenrauchend, abgerissen und in den miesesten Vierteln von Los Angeles. Bukowski wie er war- ohne Hollywood-Lackierung.
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3.0 von 5 Sternen Zu steril
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Schade eigentlich, ich war sehr gespannt,
aber Bukowski kann man nicht wirklich spielen.
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Veröffentlicht am 26. August 2007 von E. Stehli

5.0 von 5 Sternen Der tropfende Wasserhahn eines Unterganges! Tolle Romanverfilmung mit einem herausragenden M. Dillon!
Wer Bukowski kennt, kann in etwa erahnen, was ihn bei diesem Film erwartet. Wer hingegen das gleichnamige Buch gelesen hat, wird erfreut sein zu sehen, dass es dem Regisseur... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. August 2007 von tomtomtom

3.0 von 5 Sternen Schreiben!
Wenn man Bukowski las, sah man die schäbige Hotelzimmer, leeren Whiskeyflaschen, vollen Aschenbecher und dicken Frauenhintern vor sich. Prosa von großer illustrativer Kraft. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. September 2006 von Dolly Bell

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