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Factotum (Limited Edition)

 Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound, Limited Edition
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 2.0)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Alive - Vertrieb und Marketing/DVD
  • Erscheinungstermin: 1. September 2006
  • Produktionsjahr: 2005
  • Spieldauer: 92 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000H7I2R4
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 71.104 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Gelungene Verfilmung des Romans von Charles Bukowski über einen Mann, der beim Weg nach unten Frauen, Alkohol und Jobs verschleißt und nur im Schreiben Momente des Friedens findet.

Produktbeschreibungen

Factotum ist die Geschichte des Schriftstellers Henry "Hank" Chinaski, der unerschtterlich jede Woche aufs Neue erfolglos versucht, seine Kurzgeschichten zu verffentlichen. Neben seinen literarischen Misserfolgen sind viel hochprozentiger Alkohol, schlecht bezahlte Gelegenheitsjobs und Frauen die Konstanten in seinem Leben. Auf einer seiner Sauftouren lernt Hank Jan kennen, die ebenso sehr wie er dem Fusel und dem Sex verfallen ist. Das Glck der beiden ist nicht von Dauer. So geht Hanks Leben weiter, von Job zu Job, von Frau zu Frau, von Drink zu Drink - ein Auf und Ab am Rande der Gesellschaft, das Henry mit Coolness und scharfsinnigem Humor durchschaut und bis zur bitteren Neige auskostet...

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungene Bukowski-Umsetzung 4. Oktober 2006
Charles Bukowski ist bekannt als Untergrundautor vieler Kurzgeschichten, deren Protagonisten ausnahmslos Loser, Großmäuler und Alkoholiker sind. Alle spielen im Milieu der US-amerikanischen weißen Unterschicht, des "white trash". Vieles ist als autobiografisch zu werten, die Menschen sind meist als haltlos und ohne Zukunftsperspektiven dargestellt. Die Texte sind durchweg unprätentiös gehalten, schlichte unverschachtelte Sätze und Dialoge intensivieren die angestrebte Darstellung der sozialen Realität dieser Gesellschaftsschicht.

"factotum" ist eine kongeniale Umsetzung dieses Schreibstiles: Im ganzen Film gibt es keine einzige Kamerafahrt, der Film ist nicht hektischen Schnitten unterworfen, die Dialoge sind lakonisch und doch völlig ausreichend, um die Bukowski-typische Loserstimmung aufkommen zu lassen.

Matt Dillon spielt hervorragend den kaputten Alki, der kaum einen Job mehr als einen Tag lang durchhält und sich abends entweder an seinen ohne größere Ambitionen entworfenen Kurzgesichten abarbeitet oder aber mit seiner Freundin in miesen Motelapartments herumvögelt, -säuft bzw. sich mit ihr überwirft. Die Freundin ist ebenso kaputt und doch auch mit einer Rest-Würde ausgestattet und wunderbar dargestellt von Lily Taylor.

Der Film ist häufig in grünlichen (=Barlicht) bzw. in pastellnen (=Neonreklame der Offlicenceshops) Tönen gehalten; spielt eine Szene im klaren Tageslicht (=Mittelklasse-Vorortsiedlung), so geht es meist nicht gut für den 'Helden' aus, wohl fühlt er sich nur im Schummerlicht.

Fazit: für jeden Bukowski-Fan ein sehr zu empfehlender Streifen, für Liebhaber von Heile-Welt-Hollywood sicherlich nichts.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wirklich ein Film mit Atmosphäre ... 23. Januar 2007
Von Carlos
... den Bent Hamer aus diesem Stoff gezaubert hat. Um die positiven Stimmen vor mir zu ergänzen, sei nur angemerkt, dass die Atmosphäre dieses Films erheblich von der wunderbaren Musik der in Deutschland leider unbekannten norwegischen Jazzband DADAFON mitgetragen wird. Für mich übertrifft "Factotum" als Umsetzung eines Bukowski-Stoffs "Barfly" bei weitem, da Bent Hamer/Matt Dillon sich nicht an einem für die breitere Öffentlichkeit wohl interessanteren Rülps-Sauf-Dreck-Image Bukowskis orientieren, sondern in als Mensch und Schriftsteller ernst nehmen. Meines Wissens hat Matt Dillon zur Vorbereitung des Films lange Gespräche mit Bukowskis Witwe geführt. In "Schreie vom Balkon" (Briefe von Charles Bukowski - Gingko Press) beschwert sich Bukowski in einem Brief an seinen deutschen Übersetzer Carl Weissner darüber, wie dreckig er von Mickey Rourke in "Barfly" dargestellt wurde. Es muss also nicht "von der Leinwand stinken", wenn man einen authentischen Bukowski-Film sehen will.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wer Bukowski kennt, kann in etwa erahnen, was ihn bei diesem Film erwartet. Wer hingegen das gleichnamige Buch gelesen hat, wird erfreut sein zu sehen, dass es dem Regisseur gelungen ist, die zusammenhanglosen (beinahe) Kurzgeschichten des Werkes zu einem Ganzen zusammen zu fügen, das sich auch sehen lassen kann. Matt Dillon brilliert in der Rolle des ewigen Alterego Henry Chinaski, der permanent dazu gezwungen wird, sich mit den verschiedensten Jobs über Wasser zu halten. Alles in seinem Leben geht den sprichwörtlichen Bach runter und er tut das einzige, was ein Mann in einer solchen Situation tun kann: Er versucht dabei eine gute Figur zu machen. Trotz einiger komödiantischer Einlagen handelt es sich beim Film wie beim Buch auch um ein Drama, obwohl das Buch natürlich die klassischen Züge eines Bildungsromans trägt.

Fazit:
---------------
Geschichten, wie sie nur das Leben schreibt. Bukowski hatte lediglich das Glück der Stenograph des Schicksals zu sein. Auf jeden Fall ein toller Film!
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5.0 von 5 Sternen coller Film 23. Januar 2013
Von Amazon bestätigter Kauf
Wer Charles Bukowski mag, der ist mit diesem Film gut bedient - ein herrliches Geschenk für jemanden dem es ähnlich geht.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Brave Adaption mit blöden Fehlern 2. April 2008
Von Amazon bestätigter Kauf
Jeder, der Bukowski liest, tut dies willentlich und gerne, denn seinen Stil vemag man auf den ersten Seiten völlig auszumachen - Genre und Inhalte zumal. Schade dann, wenn man sich als passionierter Bukowskileser einen derart weichgespülten Movie ansieht. Mit dem Roman "Faktotum" hat dieser wenig gemein, selbst Hilfsarbeiterjobs und Namen in einzelnen übernommenen Episoden stimmen nicht überein (Wilbur heißt z.B. "Pierre" und ist auch offensichtlich steinreich - das zerstört die ganze Schäbianloseratmosphäre). Es geht auch gar nicht, dass der Film offenbar in den 2000er Jahren angesetzt ist - zumindest fährt schon am Anfang ein neuer Chrysler PT Cruiser in gold rum (Productplacement?) und auch insgesamt fehlt dem Movie diese 70er Lässigkeit und Downheit.
Andererseits stimmen von anderen angebrachte Kritiken nicht: Denn, Matt Dillon brilliert im Rahmen des ihm Abverlangten. Genauso die anderen Schauspieler. Sie passen in ihrer Bravheit zum Gesamtbild.
Letztlich ein durchaus ansehenswerter episodischer Film. Getrunken wird darin auch immer, gef**ct weniger - einen Kater und ein schlechtes Gewissen hat dabei niemand jemals. Für meine Begriffe zu brav. Auch wenn Bukowski kaum adaptiert werden kann - wenigstens in seiner offenen Rohheit, charmanten Schäbigkeit und klassenlosen Triebhaftigkeit wäre dies möglich gewesen.
Die Sterne für die Schauspieler und den Soundtrack.
Alle Abzüge dafür, dass es mit "Faktotum", Bukowski, Saufen und Weibern nichts zu tun hat. Da hätte selbst die prüde Hollywoodjury mehr zugelassen, besonders an Absturz, Versoffenheit, Ausweglosigkeit - und alles mit Charme und alles mit Klasse. Aber ohne Verharmlosung und Witz und Klischees.
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Die neuesten Kundenrezensionen
2.0 von 5 Sternen Hank - 3. Versuch
Bent Hamer hat seine IDEE von Bukowski gedreht, wie auch Matt Dillon nur so spielt, wie er DENKT, dass er Buk spielen sollte. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Januar 2010 von R. U. W.
3.0 von 5 Sternen Zu steril
Für eine Bukowski - Verfilmung ist der gesamte Film einfach zu sauber gehalten, Matt Dillon sieht aus wie aus dem Ei gepellt, in seiner Wohnung kann man vom Fussboden... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Oktober 2009 von Samael
4.0 von 5 Sternen Ein Bukowski-Fan Kauf-Muss
Die Geschichte von Hank Chinaski in und auf den Strassen von LA.

Hank Chinaski ist ein armer Schlucker mit Drang zum schreiben. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Oktober 2009 von A. Joswig
5.0 von 5 Sternen Charles in Soft-Tone
Dieser Film ist immer auf die SACHE (sprich: Vorlage) bezogen im Vergleich mit Anderen (Standard-Hollywood)-Produktionen; und deshalb ohne ständige Action (was immer das... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. März 2009 von Eris (a.k.a.) Diskordia
5.0 von 5 Sternen Hätte dem Meister gefallen
Matt Dillon ist zwar nicht so hässlich wie Charles Bukowski jedoch spielt er ihn mit einer begeisternden Hingabe.Hank hätte seine wahre Freude daran gehabt.
Veröffentlicht am 24. Januar 2009 von Hank.C
4.0 von 5 Sternen Toller Versuch einer Buk-Verfilmung, doch der Darsteller ist zu jung!
Klar, für Bukowski-Fans ist der Film ein MUSS!

Doch in den Erzählungen ist der Held immer ein tragischer, alter, verstunkener, versoffener Kerl. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. August 2007 von Dr. rer. imp.
3.0 von 5 Sternen Mehr erwartet...
Schade eigentlich, ich war sehr gespannt,
aber Bukowski kann man nicht wirklich spielen.
Matt Dillon ist klasse, aber zu 'schön' für Bukowski. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. August 2007 von E. Stehli
3.0 von 5 Sternen Schreiben!
Wenn man Bukowski las, sah man die schäbige Hotelzimmer, leeren Whiskeyflaschen, vollen Aschenbecher und dicken Frauenhintern vor sich. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. September 2006 von Dolly Bell
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