Erich Topp beschreibt sein Leben und aus dieser Sicht ist seine Zeit als U-Boot-Kommandant auch nur ein Bruchteil davon. Vielleicht 1/5 des Buches handelt von dieser Zeit, der Rest beschäftigt sich mit Politik, wie er sie in seiner Zeit wahrgenommen hat (großenteils 1945 - 1970). Wer sich also für U-Boote und den U-Boot-Krieg interessiert, kann dieses Buch getrost liegen lassen. Topps U-Boot Erlebnisse lesen sich sehr nüchtern, oberflächlich und keineswegs spannend. Deshalb ist der Titel des Buches schlecht gewählt. Seine Berichte über seine politischen Kontakte als NATO-Offizier sind interessant, können aber, auch wegen des ermüdenden Schreibstils, nicht vollends überzeugen.