Drei nichtsahnende Bahnreisende erhalten Besuch von einem selbst ernannten Hypnotiseur, der mit Hilfe einer Zauberkugel die Rahmenhandlung des Films bestreitet und den Passagieren angebliche Geschichten aus ihrer Vergangenheit vorführt:
Zwei Grabräuber bedienen sich ausgiebig an wertvollen Schätzen einer letzten Ruhestätte. Allerdings ahnen sie nicht, dass diese einem Werwolf gehört.
Eine B-Schauspielerin aus "Dämonen 7" (ein hübscher Inside-Joke!) ist mit ihrem Gesicht nicht zufrieden und begibt sich vertrauensvoll in die Behandlung eines Schönheits-Chirurgen. Das hätte sie mal lieber bleiben lassen sollen, denn der gute Doc hat eigene Pläne.
Drei Freunde beschließen, trotz ominöser Warnung an einem See zu campen. Ein dort ansässiger Monsterwurm freut sich über die unverhofften Leckerbissen.
Der Argento-Kollaborateur Sergio Stivaletti hat mit "The 3 Faces of Terror" kein Remake des gleichnamigen Klassikers von Mario Bava aus dem Jahr 1963 abgeliefert; es handelt sich vielmehr um eine Hommage an den Meister, denn die drei Episoden haben mit denen des Originals nichts zu tun und außerdem wirkt Sohnemann Lamberto Bava hier als Schauspieler mit.
"Diese Bahnfahrt werden Sie niemals vergessen", wirbt der DVD-Klappentexter, dem ich somit eine Fahrt mit der Deutschen Bahn im Sommer 2010 dringend ans Herz lege. Der Film ist typischer Italo-Horror und damit für mich per se höchst sehenswert. Nette Stories und ansehnliche Special Effects sorgen hier durchaus für Vergnügen, allerdings nervt die selten dämliche hölzerne deutsche Synchronisation gewaltig, die dafür Verantwortlichen sollte man allesamt schleunigst nach Bitterfeld strafversetzen!
Fazit: Souveräne Horror-Unterhaltung, ohne den Zuschauer vom Sofa zu reißen.