Nach dem Helmut Bohlen schon vor einigen Jahren mit einem Buch über die Abzockmethoden von Versicherungsunternehmen bekannt geworden ist, erschien nun ein neuer Titel von ihm. Mit Facer 1 schrieb er einen esoterischen Fantasy Roman voller Spannung und Sprachgewandheit. Spacer Mick, Facer Paul und Gomez D. Frankfurter suchen Antworten auf ihre Fragen in der Vergangenheit: Im 22. Jahrhundert bei Familie Lopez in den peruanischen Anden.
Die Menschheit hat sich - um den Weltfrieden zu retten - mit Atomwaffen und Umweltkatastrophen fast selbst umgebracht und Millionen Menschen als "Kollatoralschaden" geopfert. UMTS-Handys - sind veraltete Spielzeuge aus dem 21. Jahrhundert.
In dem Andendorf Llocllapampa wächst die kleine Maria Fernandez Lopez mit hellseherischen Fähigkeiten auf.
Sie verbindet die vergangene Kultur der Inka mit dem Leben der jetztigen Andenbewohner. Maria kommuniziert mit dem Kondor - dem Götterboten der alten Inkas - denn die Kultur und Glaubensvorstellungen der Inkas sind immer noch lebendig.
Als Maria 15 ist tritt Pedro Llosa, ein Nachfahre des peruanischen Schriftstellers Mario Vargas Llosa, in ihr Leben.
Inzwischen wird aus Maria eine Frau und mehrfache Mutter. Auch ihr Sohn David besitzt übersinnliche Kräfte. Beide können Astralreisen unternehmen und sehen die Menschen in einem anderen Licht...
Das neue Buch von Helmut Bohlen ist frisch, gedankenreich und witzig geschrieben. Es verbindet Sitten- und Familienbilder Lateinamerikas mit den Weiten des Universums und stellt hochaktuelle Fragen nach Politik, Glauben und Verantwortung der Menschheit. Eine lesenswerte und brisante Lektüre.