Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Hätte besser sein können !!!, 23. November 2008
Vielleicht hätte sich Tom Morello (alias THE NIGHTWATCHMAN) etwas mehr Zeit mit dem Nachfolger seines fantastischen Akustik-Debüts "One man revolution" lassen sollen. Wie der Vorgänger ist auch "The fabled city" eine feinfühlige und musikalisch überzeugende Wundertüte aus Country, Folk und relaxtem Singer/Songwriter-Pop geworden, die stellenweise richtig unter die Haut geht. Hierbei sollte man vor allem die politisch brisanten Texte erwähnen, die aber insgesamt etwas undurchsichtiger ausfallen, als man es von THE NIGHTWATCHMAN gewöhnt ist.
Das entscheidende ist aber die Musik...und hier fallen im direkten Vergleich zu "One man revolution" einige ungewohnte Schwachstellen auf, so dass der neue 11-Tracker leider nicht an die Genialität des Debüts heranreicht. Vor allem in songwriterischer Hinsicht kann THE NIGHTWATCHMAN die Erwartungen nur teilweise erfüllen, da dem Hörer einige Songs doch schon irgendwie bekannt vorkommen. So leiht sich Tom Morello beim Opener "The fabled city" gleich mal die Melodie des Songs "Maximum firepower" (vom Vorgänger) aus, und verpackt diese im musikalisch neuen Gewand. Der Gute-Laune-Rocker "Whatever it takes" erinnert in Punkto Songaufbau wiederum fatal an die Nummer "Can't stop" von den RED HOT CHILI PEPPERS. Und den stimmungsvollen Singalong von "The lights are on in spidertown" hat wirklich jeder begeisterte Fußballfan bereits einmal im Laufe seiner Stadion-Laufbahn aus voller Kehle mitgegröhlt. Auch erwecken einige Songs den Eindruck, als wären sie irgendwie mit angezogener Handbremse komponiert worden. So bieten z.B. Tracks wie "Saint isabelle" oder "The iron wheel" (feat. Shooter Jennings) richtig hübschen Irish-Folk in Reinkultur, und strotzen regelrecht vor guter Laune und "positive vibrations". Aber in letzter Konsequenz ist dies halt doch nicht gut genug, um die musikalische Klasse des NIGHTWATCHMAN-Erstlings halten zu können. Den Songs fehlt teilweise der richtige Biss oder die entscheidende Idee. Bestes Beispiel hierfür ist die zahme Akustik-Nummer "Gone like rain", die im Mittelteil mit einer richtig tollen Mundharmonika-Melodie brillieren kann, und danach leider wieder ins alte Schema zurückfällt. Hätte der gute Herr Morello diese Melodie weiter ausgebaut, hätte dieser Songs ganz klar die Kurve gekriegt...da bin ich mir sicher.
Aber nun ist es auch genug der Kritik. Denn das verbleibende Material von "The fabled city" kann durchaus überzeugen, und hat noch einige faustdicke Gänsehaut-Momente zu bieten. Auffällig ist hierbei, dass vor allem die ruhigen und besinnlichen Songs in der Überzahl sind...also im Grunde die Nummern, auf denen nur Tom Morello mit seiner Gitarre zu hören ist. So werden zarte Seelenschmeichler wie "Night falls" , "Rise to power" , "Midnight in the city of destruction" oder das fantastische "Lazarus on down" (mit Gast-Vocals von Serj Tankian!) richtig schön emotional vorgetragen, dass musikalische Parallelen zu BOB DYLAN , MARK KNOPFLER oder BRUCE SPRINGSTEEN einfach auf der Hand liegen. Album-Höhepunkt ist jedoch die straighte Akustik-Nummer "The king of hell", deren toller Ohrwurm-Refrain sich einfach nicht mehr aus dem Langzeitgedächtnis des Hörers verbannen lassen will. Super, genau sooo muss herzerweichender Singer/Songwriter-Pop klingen. Hätte THE NIGHTWATCHMAN dieses Niveau über die kompletten 11 Songs halten können, unnötige Wiederholungen vermieden und zudem etwas an den musikalischen Details gefeilt, dann wäre "The fabled city" mit dem Debüt durchaus auf Augenhöhe gewesen. Nach Abzug der genannten Schwächen bleibt aber immerhin noch ein solides Akustik-Album übrig, für dass ich doch noch knappe 4 Sterne verteile. Beim nächsten mal darf es dann aber ruhig wieder etwas mehr sein...
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
zurück zur Familie., 9. Februar 2009
Als Soloalbum ist es OK. (mit Höhen u. Tiefen).
Höhepunkt ist sicherlich "Whatever it takes"-
das Video ist übrigens auch sehr sehenswert.
die beste musik macht Tom allerdings
bei Rage against the machine.
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0 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
...man, how terrific and awesome., 3. Oktober 2008
ein genuss dieses album zu hören!
wie soll man diese musik beschreiben... auf den ersten "blick" erscheint es ziemlich gemütlich, aber es entuppt sich als viel mehr als dies. melodisch und rythmisch und das durch das ganze album durch - selten sowas erlebt. ein bisschen folk, country, acoustic, piano und deep voice erklingen hier wunderbar abgemischt zu einem meisterwerk.
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