Produktinformation
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Das scheinbar einfache Konzept dieses Buches erntete überschwängliche Kritiken. So schreibt Bee, Rezensentin der SCHLAGZEILEN: "Eine herrlich böse Geschichte ... für alle Freunde von Gang-Bang-Geschichten ein absolutes Muss! Gerade weil viele Szenen nur angedeutet sind und nicht zu Ende erzählt werden, ist die Geschichte ein wahrlich fieser Genuss." Andrea Schneider von LUSTSCHMERZ kommentiert: "Der Versuch, den Irrsinn des TVs, dessen Visionen sich täglich selbst überholen, in Buchform darzustellen, ist Verlag und Autor gelungen. Sie setzen Meldungen der `Blabla Show´ und dreiste Männerwitze mitten zwischen die Romanhandlung und zeichnen damit das perfekte Bild eines Medien-Albtraums, der `Vera am Mittag´ und `Britt´ fast harmlos anmuten lässt." Und Shila, Rezensentin für DOMANTIK, befindet: "Bei `Fox´ geht es nicht nur um eine Geschichte. Es geht um die Moral und die oft zweischneidigen Ansichten der Gesellschaft. ... Nichts wird verschont, nichts ausgelassen und teilweise sogar böse unter die Gürtellinie gegriffen. Dazu hat sich Cagliostro in diesem Werk seine eigene Welt mit eigener Terminologie geschaffen: `Teledildonics´, `marxistische Maskulisten´ und `City-Rafting´ sind begriffliche Ausgeburten dieser futuristischen Welt und werden jeweils im Text kurz erläutert. Wer dabei an eine kurzweilige Persiflage unserer heutigen Zeit denkt, irrt nicht. - Dieses Buch von Cagliostro kann ich zum Kauf mehr als nur empfehlen. Es hebt sich ähnlich wie `Neue Leiden´ von jeglicher SM-Literatur meilenweit ab. Die geschlossene
Handlung, die Detailliebe seiner Geschichte und die bissigen Anspielungen auf die alltäglichen Perversionen der Gesellschaft machen im Verbund mit niveauvoller SM-Erotik das Lesen zu einem vielschichtig beeindruckenden Erlebnis. Sie meinen, ich sei ein Cagliostro-Groupie? Lesen Sie selbst und schließen Sie sich mir an."
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Nicht ganz gelungen finde ich jedoch die Übergänge, die die Protagonistin Cagliostros von einem Ort zum nächsten bringen. Die hier gesparten Zeilen hätten dem Buch nicht nur mehr Tiefe verliehen, sondern auch das Druckerzeugnis selbst, als etwas ernst zu Nehmendes ausgewiesen. So aber wurden - aus mir vollkommen unerfindlichen Gründen – Rezensionen anderer Bücher eingefügt, die doch wohl ans Ende gehören. Das schlimmste jedoch waren jene Witze-Seiten, die absolut zusammenhanglos eingestreut wurden und welche mit dem Plot so gut wie nichts zu tun haben. Ich frage mich, ob hier – banal gesprochen - nicht nur versucht wurde die Seitenanzahl zu erhöhen…
Schade, schade… nicht mal euphemistisch betrachtet verdient FOX mehr als drei Sterne, schon alleine wegen des fehlenden kursorischen Stils, den der Autor hier gewählt hat!
Der komplette Inhalt wird bereits im voraus zusammengefasst. Der Aufbau des Buches ist klar gegliedert in eine Einführung mit der Aufgabenstellung, einen Mittelteil mit einer Reihe von Kurzgeschichten und einen Abschluss mit der Problemlösung. Für die einzelnen erotischen Szenen des 2. Teils gibt es eine Übersicht, damit man beim Masturbieren schnell die inspirierende Stelle wieder findet.
Zum Glück reiht sich hier auch nicht einfach eine Kurzgeschichte an die andere. Sonst wäre das Buch körperlich nicht durchzustehen. Statt dessen wird das Zapping eingeführt. So besteht der gesamte 2. Teil aus verschiedenen, sich regelmässig wiederholenden Themenbereichen. Dank der unterschiedlichen grafischen Aufbereitungen sind die Sprünge leicht nachvollziehbar. Das übergeordnete Thema bleibt die Entwicklung der Gesellschaft. So gibt es natürlich Werbung des Buchautors in eigener Sache, aber auch etliche andere Ideen für demütigende Fernsehshows. Dabei wird wiederholt Bezug auf unsere heutige Fernsehwelt genommen. Die aktuelle Verlagerung der Medieninhalte wird dargestellt durch eine fiktive künftige Sendung mit abartigen Witzen. Als Gegensatz wird anhand von interessanten faktischen Beispielen aufgezeigt, wie viele wichtige gesellschaftspolitische Zusammenhänge heute bereits in den Medien ignoriert werden.
Man hat den Eindruck, der Autor verliert gegen Ende des Buches die Lust an seiner eigenen Geschichte. Lesen Sie weiter...
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