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There are grand set-pieces worthy of the best adventure story, a generous scattering of fascinating speculations and observations and, of course, Clarke's famous eye for the epic vistas inherent in large-scale science fiction:
Slowly his eyes adapted, and in the depths of the mirror a faint red glow began to burn, and spread, and consume the stars. It grew brighter and brighter and flowed beyond the limits of the mirror; now he could see directly, for it extended halfway down the sky. A cage of light, with flickering, moving bars, was descending upon the earth.As much the novel of a poet as that of a scientist, The Fountains of Paradise makes striking use of the sometimes haunting history of Sri Lanka, a device echoed by Kathleen Ann Goonan in her Hawaiian set novel, The Bones of Time. Anyone seriously interested in great science fiction should really have both these books in their collection. --Gary S. Dalkin -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .
Um diesen eben erwähnten Sternenfahrstuhl geht es denn in THE FOUNTAINS OF PARADISE. Das ist ein Turm, der die Erde mit dem Weltraum verbindet, eine Art Brücke, die Raketen unnötig machen würde. Die Realisierung dieses Bauwerks liegt Vannevar Morgan, dem ambitioniertesten Ingenieur der Erde des 22. Jahrhunderts, sehr am Herzen. Der Roman schildert, welche Hürden politischer und technischer Natur Morgan überwinden muss, bis sein Traum von der ultimativen Brücke in Erfüllung gehen kann.
Unterbrochen wird diese Handlung bisweilen von zwei anderen Strängen: der eine spielt in der Vergangenheit und erzählt von einem wahnsinnigen Stammesfürsten, der mit seinen Bauwerken den Göttern die Stirn bieten will; im anderen wird berichtet vom "Starglider", einer von Außerirdischen erbauten Sonde, die die Galaxis auf der Suche nach intelligentem Leben durchstreift, einige Dutzend Jahre vor der eigentlichen Handlung in THE FOUNTAINS OF PARADISE auf die Erde trifft und dort einige Veränderungen in Gang setzt. Alle drei Handlungsfäden kommen am Schluss zusammen, aber der Roman hätte auch ohne die beiden Zusatzgeschichten funktioniert; sie sind nicht handlungsrelevant. Insbesondere die Starglider-Passagen sind allerdings so interessant, dass ich sie nicht hätte missen wollen.
Die Zukunft, die Clarke sich 1979 ausgemalt hat, ist gar nicht so unrealistisch. Irgendwann demnächst werden wir (laut Clarke damals) die Kernfusion meistern, etwas, was ja schon so halb geschafft ist, was ich so höre. Die Aussichten auf bemannte Raumfahrt zu und Kolonisierung von Mars und Venus haben sich in den letzten 30 Jahren nicht wirklich geändert; vielleicht haben wir das in 200 Jahren tatsächlich geschafft. Einzig die Prophezeiung, dass der Islam das 20. Jahrhundert nicht überleben würde, hat sich offensichtlich als falsch erwiesen.
Clarkes Charaktere haben den Ruf, eher... dünn zu sein. Das ist eine Behauptung, die ich an THE FOUNTAINS OF PARADISE nicht widerlegen kann. Sie spielen die ihnen zugewiesene Rolle, mehr nicht. Dieser Roman ist definitiv nicht charakter-, sondern handlungs- und ideenzentriert. Auch die Handlung selbst ist nicht so furchtbar spannend und recht vorhersehbar. Weil aber die Idee, der Sternenfahrstuhl, so interessant ist, Clarkes Zukunft recht ausführlich geschildert wird und schließlich der Schreibstil angenehm zu lesen ist, fällt das nicht negativ ins Gewicht.
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