FOOD CRASH und über 1,5 Millionen weitere Bücher verfügbar für Amazon Kindle. Erfahren Sie mehr


oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
oder
Mit kostenloser Probeteilnahme bei Amazon Prime. Melden Sie sich während des Bestellvorgangs an. Erfahren Sie mehr
Jetzt eintauschen
und EUR 8,80 Gutschein erhalten
Eintausch
Alle Angebote
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Der Artikel ist in folgender Variante leider nicht verfügbar
Keine Abbildung vorhanden für
Farbe:
Keine Abbildung vorhanden

 
Beginnen Sie mit dem Lesen von FOOD CRASH auf Ihrem Kindle in weniger als einer Minute.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

FOOD CRASH: Wir werden uns ökologisch ernähren oder gar nicht mehr [Gebundene Ausgabe]

Felix zu Löwenstein
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 19,99 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o
Auf Lager.
Verkauf und Versand durch Amazon. Geschenkverpackung verfügbar.
Lieferung bis Montag, 27. Mai: Wählen Sie an der Kasse Morning-Express. Siehe Details.

Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Kindle Edition EUR 17,99  
Gebundene Ausgabe EUR 19,99  

Kurzbeschreibung

12. September 2011
„Bio? Als Luxus für Reiche ist das ja ganz nett. Aber jetzt wird’s ernst. Fast sieben Milliarden Menschen müssen ernährt werden, und es werden ständig mehr. Jetzt muss industriell produziert werden: mit Pestiziden, Kunstdünger, Gentechnik!“ Diese These klingt doch nach gesundem Menschenverstand! Aber ist sie wirklich zutreffend? Oder gehen wir damit der Agrarindustrie auf den Leim, für die der Hunger in der Welt die Grundlage für ein florierendes Geschäft mit Pestiziden, Düngemitteln und Gentechnik-Saatgut ist? In seinem Buch FOOD Crash macht der international angesehene Fachmann für Ökolandbau Felix zu Löwenstein verständlich, dass eine industrielle Landwirtschaft, die auf der Übernutzung von Ressourcen aufbaut, kein Weg zur Lösung, sondern eine Sackgasse ist. Und dass nicht die mangelnde Produktionssteigerung, sondern der verschwenderische Umgang mit Lebensmitteln, die Zerstörung unserer natürlichen Lebensgrundlagen sowie mangelnde Gerechtigkeit zum Zusammenbruch des globalen Ernährungssystems führen. Mit seiner zugespitzten These »Wir werden uns entweder ökologisch ernähren oder gar nicht mehr« betreibt Löwenstein keine apokalyptische Schwarzmalerei. Vielmehr zeigt er an spannend und lebendig erzählten Beispielen, wie es im Einklang mit der Natur – und damit nachhaltig – gelingen kann, die Ernährungsgrundlage der Menschheit zu sichern. Und er beschreibt, welche Hebel politischen und privaten Handelns dafür in Bewegung gesetzt werden müssen.

Wird oft zusammen gekauft

FOOD CRASH: Wir werden uns ökologisch ernähren oder gar nicht mehr + Die Essensvernichter: Taste the Waste - Warum die Hälfte aller Lebensmittel im Müll landet und wer dafür verantwortlich ist
Preis für beide: EUR 36,98

Einer der beiden Artikel ist schneller versandfertig.

Die ausgewählten Artikel zusammen kaufen

Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
  • Verlag: Pattloch (12. September 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3629023002
  • ISBN-13: 978-3629023001
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,8 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 7.012 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Felix zu Löwenstein beschreibt komplexe Zusammenhänge gut verständlich und untermauert mit wissenschaftlichen Daten und Bildmaterial. Spannend und lebendig erzählt er Erfolgsgeschichten, die hoffen lassen, dass die Weltbevölkerung nachhaltig und im Einklang mit der Natur ernährt werden kann. Ein lehrreiches Buch nicht nur für Leute vom Fach." BUND Magazin, 4/2011

"Seine Ideen, das einen falschen Kurs steuernede Agrarboot in eine andere Richtung zumzulenken, sind in jedem Fall bedenkenswert .. " Kultur und Politik (CH), 20.12.2011

Kein wissenschaftlices Werk, sondern ein Beitrag zur Debatte Gießener Allgemeine, 26.11.2011

"Mit seinen überzeugenden Argumenten regt er Fachleute wie Verbraucher zum Nachdenken an. Zudem liefert er handfest Ideen, was jeder von uns tun kann, damit es nicht zum Food Crash kommt." UGB-Forum, November 2011

"Es ist ein intelligentes Buch, das mit viel Leidenschaft, aber auch Witz und charmanten Zynismus geschrieben ist." WORLD TASTE OPEN, Magazin für ökologischen Genuss, Winter 2011

Über den Autor

Dr. Felix Prinz zu Löwenstein, Agrarwissenschaftler und Biolandwirt, wurde in eine traditionsreiche, weit verzweigte Familie geboren. Nach der Schulzeit am Jesuitenkolleg St. Blasien studierte Löwenstein an der agrarwissenschaftlichen Fakultät der TU München in Weihenstephan und schloss das Studium 1982 mit der Promotion ab. Nach einer dreijährigen Entwicklungshelfer-Tätigkeit auf Haiti übernahm er den elterlichen land- und forstwirtschaftlichen Betrieb und stellte das Gut in Südhessen, das seit 500 Jahren im Besitz der Familie ist, auf Bio um. Löwenstein ist Landwirt im Anbauverband Naturland und Mitglied in dessen Präsidium. Als Vorstandsvorsitzender des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) ist er politischer Vertreter der deutschen Bio-Branche. Er ist Vorstand des Forschungsinstituts für biologischen Landbau (FiBL Deutschland) und engagiert sich in alter Familientradition im Malteserorden. Löwenstein ist verheiratet und hat sechs Töchter.

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Kundenrezensionen

3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
0
5.0 von 5 Sternen
5.0 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ausweg öklologische Landwirtschaft 25. September 2011
Format:Gebundene Ausgabe
Im bisherigen, allgemeinen Denken, stehen sich zwei Ansätze zur Agrarkultur und damit zur aktuellen und zukünftigen Ernährung der Welt scheinbar gegenüber.

Auf der einen Seite die industrialisierte Nahrungserzeugung, welche durch Intensivierung, Gentechnik, maximales Düngen und alle andern Arten von 'Mehr-Erzeugung' den Königsweg zur Ernährung der stetig wachsenden Weltbevölkerung sieht und zum anderen jene 'Inseln der Glückseligen' (vor allem der Reichen), welche sich der ökologischen Landwirtschaft zuwenden um die Sicherheit möglichst natur belassener Lebensmittel für sich in Anspruch nehmen zu können. Argumentativ schwingt hierbei immer mit, dass der ökologische Ansatz aufgrund seines höheren Aufwandes für eher weniger Ertrag zum einen immer wesentlich teuer im Produkt nachher ist, als rationell erwirtschaftet Lebensmittel (eben nur für reichere Menschen geeignet), vor allem aber (und dies ist das eigentliche Argument für eine industrialisierte Nahrungserzeugung), wäre die biologisch-ökologische Erzeugung von Nahrungsmitteln gar nicht in der Lage, Nahrung für zur Zeit 7 Milliarden Menschen in ausreichender Menge zu produzieren.

Sachlich ist das Beachtenswerte am Buch von Felix zu Löwenstein (der durchaus weitreichende Erfahrungen im Feld der biologischen Landwirtschaft besitzt) ist seine Zuwendung zu genau diesem Argument. Unter der steilen These des Untertitels, dass in Zukunft entweder ökologisch Nahrungsmittel erzeugt werden oder gar nicht mehr, legt er ein hochinteressantes Kapitel über 'Ökologische Intensivierung' vor. Fundiert und nachvollziehbar nutzt er hier den Begriff 'Intensivierung', der bisher nur in Bezug auf intensiv und chemiebasierte Landwirtschaft als feststehender Begriff im Raume steht und zeigt Wege auf, die ökologisch-biologische Landwirtschaft strategisch und gezielt zu in benötigter Menge auszuweiten.

Natürlich verbleibt zu Löwenstein nicht bei einfachen Postulaten, sondern arbeitet minutiös heraus, welche politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen entfaltet werden müssen, damit eine Sicherstellung der Ernährung der Welt unter Berücksichtigung biologisch-ökologischen Wirtschaftens in der Landwirtschaft gelingen kann. Rahmenbedingungen, die bereits vor der eigentlichen Arbeit beginnen, nämlich mit dem Vorverkauf der zukünftigen Ernte. Und damit einhergehend auch mit Monokulturen, die hohen Einfluss auf bestehende und zukünftige Nahrungsmittelknappheiten haben ('Ethanol vom Acker' wird hier noch einmal eindrücklich Als Fehlentwicklung vor Augen gestellt). Über die Qualität industrieller Lebensmittel ist bereits vielfach geschrieben worden, das 'Schnitzel aus der Tierfabrik' schockiert daher nicht mehr sonderlich, zeigt aber ebenfalls in der Argumentationskette zu Löwensteins auf, das ein Umsteuern im großen Stil bereits überfällig ist. Ebenso wichtig für zu Löwensteins Ansatz ist die Beschäftigung mit der Tatsache, dass 50% der Lebensmittel in ihrer Herstellungskette bis dann zum Endverbraucher und zudem von diesem dann als letztes Glied der Kette einfach entsorgt werden, somit 200% an Nahrungsmitteln weltweit erstellt werden für die 100%, die tatsächlich genutzt (gegessen) werden.

Unter Auswertung ernstzunehmender Studien und unter Betrachtung der letztlich eher 'Misswirtschaft' zu nennenden aktuellen Form der Lebensmittelerzeugung gelingt es zu Löwenstein sodann, nachhaltig nachzuweisen, dass eine Umstellung auf Formen des biologischen Anbaus mitsamt eines Welthandels der Lebensmittel tatsächlich zum einen für genügend Nahrungsmittel sorgen könnte und zum zweiten nur auf diesem Weg eine 'Ernährungssouveränität' ermöglicht werden könnte, die auch Verwerfungen an den Spekulationsmärkten den Boden entziehen würde.

Fundiert und mit Kompetenz legt Felix zu Löwenstein nicht nur eine mögliche alternative zur aktuellen Lage im Blick auf die Erzeugung von Lebensmitteln vor, sondern legt ebenso fehlgeleitete Rahmenbedingungen offen und zeigt letztlich einfach, wie es besser (und gesünder) gehen könnte, ohne das Mangel an der Tagsordnung wäre oder die Preise für die Ernährung ins Utopische hin sich entwickeln würden. Höchst lesens- und bedenkenswert und in Teilen durchaus auch gegenwärtig schon für den Verbraucher umsetzbar.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jeder Verbraucher sollte dieses Buch lesen! 21. Mai 2012
Von Biene Maya 2013 HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
"Food Crash" gehört zu den beeindruckendsten und wichtigsten Büchern, die ich dieses Jahr gelesen habe. Es ist einfach nur erschreckend, wenn man liest, wie "unser täglich Brot" zustande kommt. Die sogenannte "grüne Revolution", die explodierende Erträge durch den Einsatz von Spritz- und Düngemitteln verspricht erweist sich als verhängnisvolle Geschäftemacherei, die nur die Konten der Saatgut- und Chemieproduzenten explodieren lässt und das Aus für die traditionelle Landwirtschaft, die sich über Jahrtausende entwickelt hat, bedeutet. Und oft gibt es kein Zurück, denn wenn Saatgut, das sich über viele Generationen optimal bewährt hat, nicht mehr genutzt wird, sind die entsprechenden Pflanzen bald ausgestorben. Auch traditionelle Formen der Düngung und des Wirtschaftens gehen verloren - die Bauern werden/sind vollkommen abhängig. Bei uns und in der Dritten Welt. Dabei erweist sich die chemische Keule meistens als sehr viel weniger effektiv als z.B. die traditionelle Art des Düngens und der Schädlingsbekämpfung, die meist mit der Natur und natürlichen Gleichgewichten gearbeitet hat, während chemische Spritz- und Düngemittel einfach nur gegen die Natur arbeiten. Chemische Düngemittel ernähren nicht den Boden, sondern nur die Pflanze. Der Boden stirbt. Zu diesem Thema kann ich auch den Film "Unser täglich Gift" wärmstens empfehlen!

Felix zu Löwenstein, promovierter Agrarwissenschaftler und Biolandwirt, berichtet in diesem Buch sowohl aus der Praxis, erläutert aber auch sehr gut und anhand zahlreicher Studien die Zusammenhänge. Im Prinzip geht es darum, dass so wie bisher nicht mehr weitergewirtschaftet werden kann, wenn man das globale Problem des Hungers in den Griff bekommen möchte. Monokulturen, Saatgut, das überhaupt nicht an seine Umgebung angepasst und nur durch spezielle Düngemittel und Pestizide überlebensfähig ist, machen die Bauern hier und in der Dritten Welt abhängig von Großkonzernen, die eben das bereitstellen. Der Autor möchte den Leser darüber aufklären und durchaus auch direkt an den Bauern gewandt, Wege zeigen, wie man durch ökologischen Landbau letztlich sogar produktiver wirtschaftet, als auf konventionelle Weise. Das Buch macht an vielen Stellen gut deutlich, wie so etwas funktionieren kann, zeigt aber auch, wie wenig große Konzerne ein Interesse daran haben, sich ihre Marktmonopole kaputt machen zu lassen. Wissenschaftler wie der Autor oder auch Aktivisten im Ökolandbau werden entsprechend gerne als Traumtänzer dargestellt, ökologische Wirtschaft wird als Liebhaberei verwöhnter Industrienationen verspottet. Felix zu Löwenstein widerlegt im Buch aber diese und andere Argumente gekonnt und zeichnet doch trotz gefährlich anmutender Szenarien, die im Buch zur Debatte stehen, ein durch und durch optimistisches Bild, zusätzlich werden auch noch Bereiche gezeigt, in denen noch geforscht werden muss. Wer dieses Buch liest, wird hinterher von der Idee ökologischer Landwirtschaft überzeugt sein, wenn er's nicht ohnehin schon vorher war. Food Crash beinhaltet im Anhang auch noch etliche Tipps, was man auch als Konsument schonmal richtig machen kann, um sozusagen auch mit dem Geldbeutel Politik zu machen. Der Konsument in den reichen Industriestaaten hat nämlich wesentlich mehr Macht als er denkt.

Das Buch ist sehr gut verständlich geschrieben, Felix zu Löwenstein versteht es z.B. auch, komplizierte wirtschaftliche Zusammenhänge einfach und prägnant darzustellen. Food Crash richtet sich vor allem an den interessierten Konsumenten (also eine recht breite Leserschaft), aber auch direkt an Bauern, die oft auch alleine angesprochen werden, und natürlich an Menschen in Wirtschaft und Politik, denen aber wahrscheinlich die Inhalte des Buches manchmal nicht so gut gefallen werden. Stilistisch ist das Buch auch recht gut zu lesen, an manchen Stellen merkt man ein bisschen, dass der Autor sich sehr bemüht 'populär' zu schreiben, aber erklären kann er auch so sehr gut. Der Stil vermittelt schon eine angenehme, persönliche Note.

Zur Aufmachung:
Das fest gebundene Buch mit Schutzumschlag ist schlicht gehalten: in weiß, roter Titel, schwarzer Untertitel. Eine umgeknickte Weizenähre beherrscht das Titelbild. Die Aufmachung symbolisiert Faktenorientierung und Provokation, eine umgeknickte Weizenähre steht dafür, das irgendetwas nicht in Ordnung ist. Im Buch sind keine Bilder, dafür aber etliche erhellende Statistiken und Grafiken zu finden.

Fazit:
Food Crash hat mich in seiner argumentativen Orientierung noch stärker für ökologische Landwirtschaft begeistert, als das vorher schon der Fall war. Ein Buch, das man gerne Wirtschaftsbossen und Politikern zur Lektüre empfehlen möchte - und allen Verbrauchern, die sich für das, was von uns allen täglich konsumiert wird, interessieren.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Umdenken dringend erforderlich! 14. November 2011
Von ElisaBeth TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
'Ich finde es wichtig, zu verstehen, welche Ursachen hierfür verantwortlich sind, dass jeder sechste Einwohner unseres Planeten Hunger leidet, dass er heute Abend mit den Schmerzen eines leeren Magens schlafen geht. [...] Wir müssen das nicht hinnehmen! Es gibt Lösungen. Wir können und müssen zuvor aber ein paar Bedingungen schaffen, damit Lösungen möglich werden. Wie das geht ' und wie es nicht geht -, davon handelt dieses Buch: davon, wie wir einen Zusammenbruch des globalen Ernährungssystems verhindern können.'
_
Die Ernährung der Weltbevölkerung zählt seit jeher zu einem der größten Probleme, mit denen wir uns auseinandersetzen müssen. Damit reiht sich die Thematik ein in eine ganze Verkettung von Schwierigkeiten, wie etwa Umwelt, Gentechnik oder Sicherheitspolitik, aus der sich ein gewaltiger Teufelskreis ergeben kann. Gerade im Hinblick auf die Ernährungsdebatte fällt auf, dass der Umgang mit Nahrungsmitteln vor allem in westlichen Industrienationen extrem pervertiert ist. Allein die Existenz unzähliger 'All-You-Can-Eat'- Veranstaltungen oder Essenswettkämpfen ist der beste Beweis hierfür. Oder aber auch die Tatsache, dass Großkonzerne Überschüsse einfach wegwerfen. Einerseits wird der Wert von Nahrungsmitteln nicht mehr erkannt während andererseits hungernde Menschen um ihr Überleben bangen. Eine gerechte Verteilung scheint geradezu ein Ding der Unmöglichkeit geworden zu sein.
_
Der Autor des Textes, Dr. Felix Prinz zu Löwenstein, führt seinen Lesern die aktuellen Missstände vor Augen und macht somit klar, dass es endlich Zeit ist zu handeln. Vor einer solchen Entwicklung, die ausschließlich ins Negative zu wachsen scheint, kann kaum jemand die Augen verschließen.
Und doch erfordert es Mut, sich der bitteren Wahrheit zu stellen. Korrupte Regierungen wie beispielsweise in Ruanda oder im Kongo, haben es sich dem Anschein nach zur Aufgabe erklärt, dass bekannte Matthäus-Prinzip umzukehren. Denn dort heißt es: 'Wer nichts hat, dem wird genommen.' und die Lage der Ärmsten der Armen verschlechtert sich zusehends. Reichere Nationen pflegen es, Ackerflächen in anderen Ländern zu erwerben, deren Ertrag exportiert wird und nicht der dort ansässigen Bevölkerung dient. Eine weitere erschreckende Bilanz: Jedes Jahr gehen durch Degradationsprozesse fruchtbare Böden im Umfang von zehn Millionen Hektar verloren. Statistiken, graphische Darstellungen und Tabellen, z.b. zum Getreideverbrauch, verdeutlichen die geschilderten Prozesse des Autors. Es besteht dringender Änderungsbedarf dieser Situation. Daher präsentiert dieses Werk nicht nur die unglückliche Lage, sondern vielmehr auch Lösungsvorschläge, zu denen der Kauf von Biolebensmitteln gehört, eine regionale oder saisonale Selektion, der hohe Wert von Selbsterzeugnissen oder etwa der Vorschlag, weniger Fleisch zu essen. Ausführliche Erläuterungen versuchen den Sinn dahinter verständlich zu machen.
_
Fazit: Ein hochinteressanter Text, der bisher ungeahnte Kreisläufe ersichtlich macht und für die Problematik der Ernährungssituation sensibilisiert.
(Vielleicht auch ein Anstoß, um über die Massenproduktion von Lebensmitteln und den damit einhergehenden Anstieg von Lebensmittelunverträglichkeiten nachzudenken.)
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Volle Kaufempfehlung
Dieses Buch hat meine Erwartungen vollkommen erfüllt. Eine umfassende Betrachtung der derzeitgen Situation mit Blick über den eigenen Tellerrand in andere Regionen... Lesen Sie weiter...
Vor 18 Tagen von Zinkomat veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Empfehlenswert für jeden
Das Buch habe ich meinem Vater geschenkt, und er findet es toll. Er empfiehlt es jedem, da hier wohl einiges drinsteht, was man auf den ersten Blick in Puncto Landwirtschaft nicht... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von C. G. veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Pflichtlektüre für Umwelt- und Agrarminister
Da die Weltbevölkerung zunimmt und infolgedessen die Verfügbarkeit von Flächen, welche agrarisch genutzt werden können seltener werden, stellt sich... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Gromperekaefer veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Food Crash
Das Buch ist sehr informativ und regt zum Nachdenken an. In unserem Land werden zu viele Lebensmittel verschwendet. Das muss sich ändern.
Vor 4 Monaten von Ingrid Weber veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Lesenswert
Felix zu Löwenstein beschreibt hier in gut verständlicher Art und Weise einige Zusammenhänge, die gerne von den Meinungsträgern und Lobbyisten verschwiegen... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von C. Rauch veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen erfrischend, logisch, spannend, gut.
Ein super Buch, dass die Problematik der "Welternährung" auf eine auch für den Normalbürger und Nichtwissenschaftler einfach nachvollziehbare Art und Weise... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Lukian veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Unbedingt lesen.
Unbedingt lesen interessantes Thema wo man mal die andere Seite erfährt. Hoffentlich wir es nie so weit kommen. Da müsste ein Umdenken geschehen.
Vor 6 Monaten von W veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Lesenswert!
Sollte jeder gelesen haben, um zu verstehen, wie wichtig es ist, dass jeder einzelne von uns bei jedem Einkauf eine politische Entscheidung trifft. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Lea Schulz veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Einleuchtend
Die Frage, wie sich die Weltbevölkerung im Jahr 2050 nachhaltig (das schließt gesund & vielfältig mit ein) ernähren lässt, beschäftigt mich sehr. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von SpaceMonkey veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen wirklich ein lohnenswertes Buch!
Ich bin Experte auf dem Gebiet Nachhaltigkeit und ich habe dieses Buch mit Begeisterung gelesen!

Selten ist mir ein so gut recherchiertes, fundiert geschriebenes Buch in... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Nachhaltigkeitsexperte veröffentlicht
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 

Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Ihr Kommentar


Datenschutzerklärung von Amazon.de Versandbedingungen von Amazon.de Umtausch- & Rücknahme bei Amazon.de