Ein F/X-Spezialist, der sich gerne mal von einem gebratenen Stück Hühnerfleisch für eine "Alien-Haut" inspirieren lässt, wird eines Tages 'gebeten', einen etwas spezielleren Job anzunehmen. Um die Öffentlichkeit sowie vorerst noch unbekannte Hintermänner zu täuschen, soll ein Zeuge per F/X-Täuschung für tot erklärt werden. Hierfür wird eine für den Helden übliche Szene inszeniert: an ca. 4 Stellen am Körper des Zeugen werden kleine Kunst-Blut-Knaller angebracht, eine unechte Pistole wird 4mal abgefeuert, und wenn der Schütze bloss noch in der richtigen Reihenfolge auf die angebrachten Knaller zielt, sieht's absolut echt aus. Der Job ist riskant, die "Regierungsbeamten" dreist: sie bringen den Künstler dazu, den Schützen selbst zu spielen, "da er ja bewandt ist mit der Technologie", oder ähnlich. Die Täuschung gelingt tatsächlich, ahnungslose Restaurant-Gäste suchen schreiend das Weite, die Zeitungen berichten vom Mord und kurz darauf ist nichts mehr im Leben des F/X-Mannes wie zuvor. Gebäutelt von der Frage, ob er nun mit einer echten Pistole geschossen hat oder nicht, versucht er als vermeintlich, öffentlich gesuchter Täter die wahren Auftraggeber zu identifizieren, um sich aus der Affäre ziehen zu können, doch alle seine Vertrauenspersonen werden ebenso eleminiert. Zur Seite steht ihm ein ebenso zwielichter Polizist.
Ein Film, der heute nicht mehr ganz so 'speziell' ist wie damals, der sein Versprechen allerdings einlöst, und die Auflösung erst ganz am Ende präsentiert. Davor dominiert das Gefühl der Paranoia: der Mann muss ausnahmslos getarnt vorgehen, auch sein eigenes Appartement ist nach dem (Täuschungs-?) Mord tabu. So zwingt ihn die Situation, sich unter Obdachlosen und anderen Gefallenen zu verstecken.
Ich persönlich finde die Ausgangslage nach wie vor höchst originell. Wie sich die "tödlichen Tricks" auch Drehbuch-mässig durch den Film ziehen und somit eine Art bedeutungsmässige Symbiose mit dem Hauptthema eingehen, ist nebst der sonstigen Spannung schlichtweg clever gemacht. Simpel, sogar naheliegend, und clever.
Und Brian Dennehy spielt hier wie üblich den Pistolen-schwingenden Sympathieträger, wie wir ihnen kennen und lieben. (na ich jedenfalls)