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F. Schubert: Quartet No. 15, D. 887 / W. A. Mozart, Adagio und Fuge K. 546

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Audio-CD, 28. Juli 1987
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Produktinformation

  • Komponist: W. A. Mozart, F. Schubert
  • Audio CD (28. Juli 1987)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Scl (Sony BMG)
  • ASIN: B0000267YJ
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen 2 Kundenrezensionen
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Titelverzeichnis

Disk: 1

  1. 1. Adagio
  2. 2. Fuge
  3. 1. Allegro molto moderato
  4. 2. Andante un poco moto
  5. 3. Scherzo: Allegro vivace
  6. 4. Allegro assai


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5 Sterne reichen überhaupt nicht, es müßten 10 sein oder mehr. Kremer and friends spielen- und das live- so unglaublich dieses visionäre G-Dur Quartett, das leider -zu Unrecht- im Schatten von " Tod und das Mädchen- steht. Der erste Satz mit Schubert'schen himmlischen Längen über 23 Minuten. Kremer and friends sind immer wieder großartige Kammermusiker. Davon zeugt Lockenhaus ebenso wie einzelne Projekte ( etwa das Schubert Oktett). Dieses Streichquartett wird von den vieren so deutlich intensiver dargestellt,daß beste Quartettformationen ( Alban-Berg und Emerson) einfach zurückbleiben. Man hört, daß hier Weltklasse gegen " Bundesliga" geigt. Die weit über das Biedermeier hinausweisenden Passagen des ersten Satzes werden von Kremer and Friends mit einem geigerischen Können vorgestellt, das ohne Konkurrenz ist. Ein Glück, daß diese Aufnahme nicht gestrichen ist. Hören und von diesem Stück Kammermusik trunken werden, ist eins.
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Von opernfan TOP 500 REZENSENT am 17. Januar 2016
Schuberts letztes Streichquartett sprengt alle Formen und ist ähnlich wie die späten Quartette von Beethoven letztlich "hors catégorie", kaum zu fassen. Fast symphonisch in seinen Ausmaßen ist es auch vom musikalischen Gehalt her ein Werk, welches absoluten Ausnahmecharakter für sich beanspruchen kann. Typisch für den späten Schubert die jähen Wechsel von lyrisch-melodischen Passagen hin zu dramatisch schmerzlichen Episoden, die sich auf wundersame Weise doch die Waage halten.
Kremer und seine drei Mitstreiter musizieren nun auf hohem Niveau und sind sehr auf Ausdruck bedacht - es ist eine extrem dichte, expressive Interpretation. Wenn man sie nun mit Aufnahmen "fester Quartettformationen" vergleicht, so fällt allerdings auf, dass sich im gemeinsamen Musizieren nicht immer die Selbstverständlichkeit einstellt, die die seit Jahren/Jahrzehnten aufeinander eingespielten Formationen für sich beanspruchen können und ihnen nun wiederum interpretatorische Freiräume eröffnet, die einem "adhoc"-Ensemble so nicht gelingen (können). Dieses "Manko" gleichen die vier großartigen Musiker durch eine besondere Intensität im Musizieren aus, allerdings erreichen die "großen" Quartettformationen ähnlich dichte, am Ende vielleicht geschlossenere Interpretationen.
Insofern ziehe ich letztlich Aufnahmen eines Hagen-Quartetts, eines Belcea-Quartetts oder eines Alban-Berg Quartetts leicht vor, weil sie ebenfalls den Ausdrucksgehalt auf jeweils unterschiedliche Weise unterstreichen und eine Selbstverständlichkeit im Gemeinsam-Musizieren haben, die sich hier nicht immer ganz ohne Mühe einstellt.
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