20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Hans Albers als Draufgänger einfach sehenswert!!!, 18. März 2006
F.P.1 antwortet nicht. Der Kontakt zur Flugplattform mitten im Ozean bricht nach kurzer Verbindung plötzlich ab. Vorher sind noch Schüsse zu hören gewesen. Und das passiert kurz bevor die Plattform eröffnet werden soll. Claire Lennartz (Sybille Schmitz) sieht nur eine Chance, die mysteriösen Umstände zu klären. Sie bittet den Ozeanflieger Ellissen (Hans Albers) um Hilfe, der erst kurze Zeit wieder zu Hause ist. Dieser hatte es mit einer unkonventionellen Aktion vor gut 3 Jahren geschafft, das kühne Projekt F.P.1 seines Freundes Droste (Paul Hartmann) vor dem Verstauben zu retten. Dabei lernte ihn Claire kennen und lieben, in der Hoffnung er werde bodenständiger. Doch Ellissen konnte dem Angebot eines Non-Stop-Flugversuches einfach nicht widerstehen. Claire bleibt allein zurück und während der Bauzeit der Flugplattform entwickelt sich eine zarte Liebesbeziehung zu Droste. Ellissen ahnt nichts von all dem, als er sich mit Claire auf den Weg zu F.P.1 macht...
Dieser deutsche Abenteuerfilm aus dem Jahre "1932" besticht durch seine Thematik, seine Bildmontagen, seine Ausstattung und seine Musik mit dem Ohrwurm "Flieger, grüß mir die Sonne". Wer hätte zum Drehzeitpunkt schon daran gedacht, daß es schon wenige Jahre später in der Realität tatsächlich Flugplattformen geben könnte. Das Drehbuch zu diesem hervorragenden Abenteuerfilm basierte auf einem Science-Fiction-Roman von Curt Siodmak. Gedreht wurde in verschiedenen Häfen. Insgesamt wurden 3 Fassungen des Films erstellt. In der franz. Fassung spielte Charles Boyer und in der engl. Fassung Conrad Veidt den Ozeanflieger Ellissen. Klar, daß für die deutsche Fassung nur Hans Albers in Frage kommen konnte. Seine Ausstrahlungs- und Darstellungskraft prädestinierten ihn geradezu für die Rollen kraftvoller und meist rastloser Abenteurertypen, denen aber oft das Glück in der Liebe versagt bleibt.
Eine besonders witzige Nebenrolle spielte Peter Lorre als "Foto-Jonny". Er wirkt in seinem Spiel wie der Ritter von der traurigen Gestalt und bildet damit einen krassen Gegensatz zu Hans Albers, der von Selbstbewußtsein geradezu übersprüht.
Die Bild- und Tonqualität des Films sind o.k. und auf der DVD befinden sich die Bio- und Filmografien der Hauptdarsteller.
Fazit: Gelungenes Abenteuerspektakel aus der "Deutsche Filmklassiker"-Reihe!!!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja
Nein
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
"Fliieger, grüß' mir die Sonne...", 3. November 2008
"...grüß' mir die Sterne und grüß' mir den Mond.
Dein Leben, das ist ein Schweben,
durch die Ferne, die keiner bewohnt."
Fast jeder kennt das Lied, das in den 1980er Jahren durch die Gruppe "Extrabreit" zu neuer Popularität kam, aber kaum jemand den Film, für den dieses Lied ursprünglich geschrieben wurde: "F.P. 1 antwortet nicht." aus dem Jahre 1932 mit dem legendären Hans Albers in der Hauptrolle. Der auf einem Science-Fiction Roman des in den 1930er Jahren sehr populären Autors Curt Siodmak beruhende Film erzählt die Geschichte des Baus der "Flugplattform 1" (kurz F.P. 1), die mitten im Atlantik errichtet wurde, um Flugzeugen als Zwischenstation auf ihrem Weg von Europa nach Amerika und zurück zu dienen.
Eines Tages aber reißt jeder Kontakt zur F.P. 1 ab, und Claire Lennartz, die Miteigentümerin der Plattform und verliebt in den auf der F.P. 1 weilenden Kapitätleuntant Droste ist, bewegt Top-Pilot Ellissen (Hans Albers) dazu, mit ihr zur F.P. 1 zu fliegen um nach dem Rechten zu schauen. Dazu erinnert sie Ellissen an eine zarte Liebe, die zwischen ihm und ihr einmal fast entstanden wäre, aber inzwischen aus Claires Sicht eigentlich Vergangenheit ist, denn längst hat sie sich ja in ihrer Liebe ganz dem Kapitänleutnant Droste zugewandt, was auch Ellissen schließlich schmerzlich erkennen muss. Auf der F.P. 1 angekommen erkennen Ellisen und Claire Lennartz, dass die F.P. 1 einem für die missgünstige Konkurrenz arbeitenden Saboteur zum Opfer gefallen ist, der alle Besatzungsmitglieder mit Gas betäubt, Droste mit Pistolenschüssen schwer verletzt und alle Ventile geöffnet hat, so dass die F.P. 1 zu sinken droht. Der Saboteur selbst, Chefingenieur Damsky, ist mit einem Boot geflüchtet. Ellissen, Droste und Lennartz müssen ihren privaten Konflikt daher hintanstellen und zuerst mit der dramatischen Situation fertigwerden, die darin besteht, die vielhundertköpfige Besatzung der F.P. 1 zu retten.
"F.P. 1 antwortet nicht", ebenso wie das Lied "Flieger, grüß' mir die Sonne", fängt in bemerkenswerter Weise das Flair und die Stimmung der Pioniertage der Piloten in den 1930er Jahren ein, als Fliegen, das für uns heute ja so selbstverständlich ist, noch etwas Besonderes, Außergewöhnliches war und Piloten, besonders Langstreckenpiloten, noch als richtige Helden galten (man erinnere sich auch an z.B. an Charles Lindbergh und Antoine des Saint-Exupéry).
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja
Nein
10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Endlich an Bord!, 1. November 2005
Mit "F.P.1 antwortet nicht" erscheint ein weiterer Klassiker auf DVD. Dieser frühe Science Fiction der damals noch jungen UFA ist ein Highlight für alle Freunde des "großen alten deutschen Films"!
Dieser Film erscheint digitally remastered was die Filmfreude um ein weiteres steigen läßt, wo doch viele bereits erschienene DVD-Klassiker diesen Standard noch vermissen lassen.
Mitgeliefert werden eine Bildergalerie und Filmographien. Wie immer nicht viel, aber ein "Making of" war in diesen frühen Filmjahren nun mal nicht üblich.
Die DVD ist ein absoluter Kauftipp für alle Freunde der UFA-Film-Ära der dreißiger Jahre.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja
Nein