Produktinformation
|
|
Damit gelang Helge Schneider mühelos, wovon Stadtväter jahrelang träumen. Souverän verlieh er der Stadt Dortmund wenigstens für einen Abend Ruhm, indem er sie an die Schwelle zum Weltkulturerbe feinster Comedy führte, -- und stellenweise sogar noch darüber hinaus! Wer es nicht glauben mag, oder schlicht das Pech hat, nicht in den Genuss einer seiner Auftritte zu kommen, kann es auf der grandiosen CD Füttern verboten nachhören. Das Wagnis, einen rund zweistündigen Auftritt auf die CD-Länge von 73 Minuten zu kürzen, darf nur deshalb nicht als geglückt bezeichnet werden, weil man schlichtweg nicht genug davon bekommen kann. Einziger Trost: Füttern verboten gibt es auch als limitierte Doppel-CD, mit rund 17 Minuten mehr Bonusspäßen.
Füttern verboten haben wir unter anderem der Tatsache zu verdanken, dass sich einst der junger Helge in den 70er Jahren neben seinem Musikstudium auch in Parallelkarrieren wie Verkäufer bei Neckermann, Fließbandarbeiter und - man horche auf -- als Tierpfleger im Zoo versuchte. "Ich habe übrigens beim Zoo schon am ersten Tag gekündigt, weil ich keine Lust hatte eine Schubkarre mit Elefantenhaufen zu schieben³, so Helge über Helge. Gottseidank, denn sonst wäre er vielleicht Zoologe oder Direktor geworden und hätte dasselbe Ende gefunden, wie so mancher Besucher durch den Orang Utan Klaus im Affenhaus, in seinem "Zoolied".
Auf Füttern verboten ist Helge Schneider in absoluter Bestform zu erleben. Eines der Highlights auf der CD ist seine Parodie von Udo Lindenberg als Gaststar, der in einem Duett, einer rund 9 minütigen Version des "Meisenmann", mitwirken darf. (Eigentlich ist noch James Brown mit von der Partie, aber den hört man kaum.) Stets bewegt sich Helge Schneider kunstvoll auf Messers Schneide, ohne dabei abzurutschen, geht voll und ganz auf, in seinen Rollen als Pfarrer (mit selbsterzeugtem Echo in einer Riesenkathedrale), Fernsehjournalist (anlässlich der vorgezogenen Trauerfeier von Prince Charles in Bochum) oder Bluessänger aus dem Erzgebirge. Jede Minute dieses Live-Mitschnitts atmet die Freude, die zwischen ihm und dem Publikum hin- und herspringt. Helge Schneider hat auf Füttern verboten sein Versprechen mehr denn je eingelöst, nämlich "das Publikum zu verzaubern, wie einst nur der große Valpollicella." Andreas Schultz
Vorgeschlagene Tags zu ähnlichen Produkten(Was ist das?)Setzen Sie den ersten relevanten Tag hinzu (ein Schlüsselwort, das mit diesem Produkt in engem Zusammenhang steht).
|
|
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel:
|
||||||||||||||||||||||
|
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
90 Minuten intensive Folter für Helge Schneider - Verächter,
Von Boris Theobald "www.RockTimes.de" (St. Wendel) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 1000 REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Füttern verboten! (Limited Tour Edition) (Audio CD)
Die Live-CD zur genialen „Füttern Verboten"- Tour ist so authentisch, dass der Duden-Verlag sie eigentlich als Definition zu „Helge Schneider" im Lexikon unter „H" einkleben müsste. Mit Worten ist dieses Phänomen (nie war er besser - ist er eigentlich 20 oder 50?) nämlich schwerlich zu beschreiben. Da hilft einem dieses Live-Album mit unverkennbarer Musik- und Geräuschkulisse aus der Bredouille. Es finden sich erstaunliche Tondokumente wie ein Nashorn mit Schellenkranz und Abführmittel („Vorstellung der Tiere"), ein sich selbstständig machendes Echo („Liebe Gemeinde") oder brutalste Zahnarztgeräuschkulissen („Beim Zahnarzt"). Nach der vorherigen Tour mit Drummer Pete York und Bassist Jimmy Woode ist der Meister dieses Mal wieder auf sich allein gestellt. Und da zeigt Helge gleich mit der „Eröffnung in F", wie man simultan mit zahlreichen Körperteilen die ganze Band macht. Im Mittelpunkt der neuen Ideen steht dann die Welt des Zoos. Die Vorstellung der Tiere beginnt gleich mit der Kassiererin und bringt nach Problemen der Elefanten beim Verdauen von Couchgarnituren ein Wiedersehen mit Orang-Utan Klaus im Affenhaus. Der absolute Knüller im Programm ist aber das ‚Protestlied' - festhalten - „Und da stehen sie wieder in Zweierreihen vor der Pommesbude und warten auf das, was ihnen gebührt", bei dem Helge Schneider in zum-Schießen-ironischer Konstantin-Wecker-Manier mit Klavierbegleitung über seine sozialen Bedenken angesichts der Schließung der Pommesbude referiert - bevor die letzte Roulade fällt... Der ebenso knackig betitelte Song „Dein ewiges Nein geht mir auf den Sack Du Sau" untersucht - strengst argumentativ - die Rollenverteilung zwischen Mann und Frau beim Putzen. Bekannte Helge-Klassiker sind frisch aufgepeppt, wie „Meisenmann", bei dem ein körperlich nicht anwesender Udo Lindenberg den Background-Gesang beisteuert, während der betröppelte Peter Maffay weggeschickt wird. Die gesamte Vorstellung findet mehrsprachig statt, von Sächsisch („Erzgebirge-Männchen Schnitzer-Blues") bis hin zu köstlichem Pseudo-Spanisch („Dolores").Ob tiefsinnige Protestlieder, ‚Instrumentallieder mit Gesang' („Titanic") oder zahlreiche Ansprachen, das komplette Programm ist eine Helge Schneider-Galavorstellung par excellence. Großartiges Jazzklavier (absolut ernst gemeint) begleitet die aberwitzigen Texte von skurrilen Zusammenhängen. Nicht einmal eingefleischteste Schneider-Kenner können mitunter erraten, welche völlig abwegigen Wendungen Helge von einem Wort ins nächste nimmt, wenn z.B. der Meisenmann den Wurm, von dem nur noch eine Zellophanhülle existiert, in seiner Lidl-Tüte verstaut. Nur Helge Schneider kann Zusammenhänge zwischen Michael Jackson und Angela Merkel oder dem Dalai Lama und Jens Nowotny herstellen, die allesamt zu Gast sind, als Prinz Charles in Bochum seine Beerdigung vorfeiert in einer grandiosen Parodie auf Royal-Übertragungen im Fernsehen („TV-Übertragung"). Das Überraschungsmoment hat er auch auf seiner Seite, wenn er die einfachen Pointen gekonnt umschifft und statt dessen das Wort ‚Pointe' im Minutentakt neu erfindet... und wie immer wird es beinahe am Besten, wenn der Meister selbst lachen muss. Inklusive Bonus-CD bekommen Helge-Fans satte 90 Minuten Feinkost und alle anderen 5400 Sekunden Intensivfolter geboten von einer authentischen Darstellung der Ereignisse, wie sie sich an einem kalten Oktoberabend 2004 in Dortmund zugetragen haben. Da fehlt höchstens noch die DVD, um dem zwerchfellgebeutelten Helge-Verehrern den Gnadenschuss zu geben. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Helge in Bestform!!!,
Von Enidan "orangutanklausin" (Ludwigshafen am Rhein) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Füttern verboten! (Limited Tour Edition) (Audio CD)
Die CD ist in typischer Helgequalität- überraschend, saukomisch und abwechslungsreich. 4 Sterne gibt es nur, da es bessere Liveaufnahmen vom Meister gibt. Z.Bsp. Hefte raus- Klassenarbeit!Besonders lustig auf der CD sind die Udo Lindenberg- Imitationen, die wirklich sehr gelungen echt klingen. Eine neue Meisenmannversion ist auch zu hören (mit Udo Lindenberg und James Brown als Gaststars...Peter Maffay ist auch kurz dabei...:-))Was bei dieser Tour und somit auch bei dieser CD etwas fehlt sind die musikalischen Begleiter (Buddy und Peter bzw. Jimmy und Pete)- aber Helge schafft es natürlich auch alleine für Stimmung zu sorgen. Der Titel "Daum, Daum" ist auch noch 100mal witziger wenn man Helge dabei live erleben kann. Am schönsten (hier beachte man die tollen Sänger im Publikum) ist die Version von "Katzenoma".Aber auch "Und da stehen sie wieder vor der POMMESBUDE und warten auf das, was ihnen gebührt..." ist ein göttlicher Song. Die BonusCD ist eigentlich nur für echte Fans empfehlenswert.Die Tracks wirken zusammenhangslos aneinandergereiht. Auch die "Garderobenaufnahmen" hätten nicht unbedingt sein müssen. Wer Helge noch nicht mit diesem Programm live erlebt hat sollte dies auf jeden Fall tun und sich dann danach (oder auch vorher) als Ergänzung die CD kaufen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Prince Charles Beerdigung,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Füttern verboten! (Audio CD)
Einzig und alleine wegen einem Track auf der CD ist "Füttern verboten" jedem wahren Helge Fan ans Herz zu legen.Es handel sich hierbei um Track 9 "TV-Übertragung", der auch im Preview hier auf der Seite z.T. angehört werden kann. Helge nimmt hier die Übertragungen von Adelshochzeiten etc. auf die Schippe, in dem er den Kommentar des bekannten Adels-Experten Rolf Seelmann-Eggebert persifliert und den ganzen Ablauf der Veranstaltung in seiner gewohnten Art genialistisch in totalen Nonsense abgleiten lässt. Nur soviel sei verraten - es handelt sich um die Beerdigung von Prinz Charles, die er vorfeiert, um selbst anwesend sein zu können. Ich habe so gut wie alle Alben von Helge Schneider und ihn mehrmals live gesehen, aber ich kann mich nicht erinnern, jemals solche Tränen gelacht zu haben, wie gestern abend, als ich die CD zum ersten mal gehört habe. In jedem Fall diesen Track probehören! Bio Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel: Eigene Rezension erstellen
|
Die neuesten Kundenrezensionen |
|
Das Forum zu diesem Produkt
Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
|
Ähnliche Foren
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
|