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Fürstinnen [Gebundene Ausgabe]

Eduard Graf von Keyserling
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe
  • Verlag: Steidl (1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3882436840
  • ISBN-13: 978-3882436846
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,1 x 1,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.213.113 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Eduard von Keyserling
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

»Fürstinnen ist wieder einer dieser hinreißenden kleinen Romane, in denen Keyserling seine untergegangene Welt beschreibt ...«

Drei Töchter hat die verwitwete Fürstin von Neustatt-Birkenstein auf ihrem baltischen Landsitz standesgemäß zu erziehen und an den Mann zu bringen. Die beiden älteren Schwestern tragen ihr Schicksal mit der angemessenen Resignation. Die jüngste dagegen versucht aus ihrem Käfig auszubrechen.

Noch einmal nimmt Keyserling hier die Hauptthemen seiner früheren Romane auf: den Niedergang des baltischen Adels und den Ausbruch aus erstarrten Konventionen. Gleich einem impressionistischen Maler schildert der »baltische Fontane« eine versunkene Zeit, in der die jüngste Tochter versucht, den Schritt in eine schwierige Zukunft zu wagen. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Autorenporträt

Eduard von Keyserling (1855 - 1918), aus einer alten baltischen Adelsfamilie stammend, hat Romane und Erzählungen geschrieben, die zum Schönsten gehören, was die deutsche Literatur hervorgebracht hat. Man hat ihn einen baltischen Fontane genannt. Licht, Glanz und Farbenreichtum dieser Geschichte sind um so erstaunlicher, als der Autor bei Abfassung des Romans bereits erblindet war.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein Meister der Sprache, 24. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Fürstinnen: Roman (Taschenbuch)
Über die "Qualität" der Handlung läßt sich vielleicht streiten, aber nicht über die der Sprache. Manche Stellen sind derart poetisch und wundervoll erzählt, dass ich sie direkt noch einmal gelesen habe!
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Kunstvoll und grau, 14. Mai 2005
Von 
C. Pöppelmann (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Fürstinnen: Roman (Taschenbuch)
Ja, er konnte schreiben, dieser Eduard von Keyserling, daran besteht kein Zweifel. Auch in "Fürstinnen" zeichnet er wieder auf meisterhafte Weise das Bild von schönen Landschaften und empfindsamen Menschen - und ebenso meisterhaft legt er über all das den Grauschleier von Untergang und Lebensuntüchtigkeit. Diesmal wechselt er vom niedrigen zum hohen Adel. Die kleine Prinzessin Marie von Neustatt-Birkenstein ist in einem goldenen Käfig gefangen, der noch um ein vieles enger und unnatürlicher ist als die Konventionen, die die Heldinnen von Keyserlings anderen Romanen binden. Sie träumt davon auszubrechen, doch ihre Schritte sind so zaghaft, dass man von einem wirklichen Versuch gar nicht reden kann. Wo andere Keyserling-Heldinnen wenigstens mit einer gescheiterten Beziehung aufwarten können, gelingt es Marie erst gar nicht, wirklich eine Beziehung zu knüpfen.
Nicht nur uns heutigen Lesern erscheint sie völlig fern, sondern sogar für die benachbarten Adelstöchter im Roman ist und bleibt sie nur das weltfremde "Prinzeschen". Vielleicht wäre die scharfsinnige Hilda,die meint "Warum sollen wir immer Töchter bleiben? Tochter ist ein Wesen, das eigentlich nur dazu da ist, um abends ins Haus zurückgeschickt zu werden, damit es der Mama einen Schal holt, weil es anfängt, kühl zu werden", die spannendere Heldin gewesen. Die Geschichte der kleinen Marie aber, die nicht gut enden kann, ja nicht mal überraschende Wendungen erwarten lässt, ist bei Klasse von Keyserling doch arg depressiv geraten.
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