Kurzbeschreibung
Im Land zwischen Prignitz und Uckermark, Havelland, Oderland und Niederlausitz stehen Denkmäler, die kaum einer kennt. Helmut Caspar begibt sich in seinem neuen Buch auf die Suche nach diesen historisch und künstlerisch eindrucksvollen Zeugnissen. Das zeitliche Spektrum seiner Auslese reicht von den mittelalterlichen Rolandfiguren bis zu Monumenten unserer Tage, wobei Standbilder in der Landeshauptstadt Potsdam einen besonderen Schwerpunkt bilden. Breiten Raum nehmen Denkmäler zur Erinnerung an Künstler, Gelehrte, Politiker und Militärs ein. Hinzu kommen Zeugnisse der Befreiungskriege und weiterer historischer Ereignisse des 19. und 20. Jahrhunderts. Einbezogen sind Mahn- und Gedenkstätten sowie Zeugnisse der DDR-Geschichte und aus der Zeit nach der Wiedervereinigung. Denkmalgeschichten u. a. aus: Belzig, Bernau, Brandenburg, Cottbus, Dahme, Döbern, Eberswalde, Elsterwerda, Fehrbellin, Frankfurt/Oder, Gransee, Letschin, Lübben, Lübbenau, Neuhardenberg, Neuruppin, Oranienburg, Perleberg, Potsdam, Pritzwalk, Rathenow, Ravensbrück, Rheinsberg, Sachsenhausen, Seelower Höhen, Spremberg.
Über den Autor
Helmut Caspar (geb. 1943) verlebte seine Kindheit und Jugend in Potsdam. Nach einer Schriftsetzer-Lehre und dem Geschichts- und Germanistikstudium an der Universität in Rostock arbeitete er kurzzeitig und eigentlich gegen seinen Willen als Lehrer in der Nähe von Potsdam. Doch da er schon immer gern schrieb und veröffentlichte, wechselte er nach Ost-Berlin, um zunächst als Redakteur der Tagespresse zu arbeiten. In den achtziger Jahren war er am Institut für Denkmalpflege der DDR als Pressereferent tätig. Ab 1991 war Caspar als Redakteur in der Tageszeitung Neue Zeit tätig. Im Juli 1994 stellte das Blatt sein Erscheinen ein; seitdem ist er in Berlin als freier Journalist tätig und unterhält dort auch die Geschäfts- und Pressestelle des Verbands der deutschen Münzenhändler.