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Gegen Alex und Rosie sind Harry und Sally Waisenknaben. Denn die beiden Verliebten kennen sich seit ihrem sechsten Lebensjahr -- und können doch, so scheint es, wie die Königskinder nicht zueinander finden. Zuerst siedelt Alex mit seinen Eltern von der grünen Insel nach Amerika über, dann verhindert die Schwangerschaft von Rosie, dass sie ihm folgt. Dann heiratet Alex, und als er wieder frei ist für die große Liebe, ist Rosie verheiratet. So bleiben ihnen eigentlich nur Emails, Chats und SMS-Nachrichten, um das zarte Band der Liebe nicht zerreißen zu lassen. Und dann steht plötzlich ein Mann vor Rosies Tür. Und nun, als die magische Stille sie nach so vielen Jahren erneut einhüllte, konnten sie nichts weiter tun als einander anschauen, heißt es in Cecilia Aherns Roman Für immer vielleicht: Und sie lächelten.
Für immer vielleicht ist das erste Buch nach Cecilia Aherns Überraschungserfolg P.S. Ich liebe Dich, einer wundervoll einfühlsamen Geschichte über eine traurige Frau und ihren toten Mann, der mit ihr durch hinterlassene Briefe quasi zeitversetzt aus dem Jenseits sprechen kann. Und damit man das auch merkt, hat sich der Krüger Verlag bei der Gestaltung des Covers zum verwechseln stark an das Vorgängerbuch angelehnt. Eigentlich wäre das so gar nicht nötig gewesen. Denn schon nach den ersten Seiten merkt man, dass Ahern wieder diesen unverwechselbaren Ton aus Melancholie und Heiterkeit getroffen hat, der die Leser schon bei P.S. Ich liebe Dich verzaubert hat. Hier wie dort geht es um zwei Menschen, die über Briefe kommunizieren, aber irgendwie nicht zusammen kommen können (oder doch?). Aber Für immer vielleicht ist dann doch wieder etwas anders und überraschend neu. Beste Unterhaltungsliteratur mit Überraschungen. --Isa Gerck
Ohne spektakuläre Effekte -- das scheint sich zum Markenzeichen des Berliner Duos Mari-Luise Goerke und Matthias Pusch zu entwickeln -- hat Serotonin das Auf und ab von zwei Menschen in Szene gesetzt, die sich lange umkreisen, verfehlen und sich schließlich mit 50 dann doch finden. Rosies und Alexs E-Mails und Chats werden immer von der gleichen Musik begeleitet. Auch ohne dieses Leitmotiv wären die beiden Sprecher -- Simone Kabst als Rosie und Andreas Petri als Alex -- so gut, dass man die Geschichten der beiden mit echter Spannung verfolgt. Obwohl es sich natürlich nicht um echte Dialoge handelt, werden die Parts dennoch überzeugend und lebhaft gesprochen! Überhaupt sind die Sprecher sehr gut gewählt. Absolut brillant auch: Franziska Roloff als Ruby.
Cecilia Ahern, Tochter des irischen Ministerpräsidenten, schrieb schon als Kind. Mit ihrem ersten Roman P.S. Ich liebe dich erzielte sie sofort einen Treffer. Der zweite Für immer vielleicht, die deutsche Ausgabe erschien im Februar 2005, knüpft schon jetzt an diesen Erfolg an.
Fazit: Zettel, Briefe, E-Mails und Notizen erzählen Geschichten. Diese berichtet von zwei Freunden, die lange etwas blind sind Die Frage, wo Freundschaft aufhört und Liebe anfängt, stellt der Roman nicht expressis verbis, in dem ansprechendem Hörspiel wird sie aber subtil herausgearbeitet. Toll gemacht!
Hörspiel, Spieldauer: ca. 149 Minuten, 1 CD. -- culture.text -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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Das Buch übertrifft den Erstling von Ms Ahern um Längen. Das schöne daran ist, dass er nicht aus der Sicht eines Beobachters oder einer der Figuren im Buch geschrieben ist; sondern schlicht eine Ansammlung von Briefen etc ist, die jede der Figuren aus ihrer Perspektive zeigt.
Spannender kann man eine Geschichte nicht schreiben. Das ist wohl auch Inhalt selbst geschuldet, der einen manchmal schlicht zum Verzweifeln bringt, wenn man merkt, was das Schicksal mit Alex und Rosie schon wieder anstellt.
Ms Aherns Art zu Schreiben ist erfrischend und leicht, auch wenn die Themen es ganz und gar nicht sind. Besonders gelungen finde ich ihre Herausbildung der Charaktere, die älter sind als sie selbst. Man merkt nicht, dass sie selbst jünger ist, als manche ihrer Figuren. Auch die persönliche Entwicklung, die die beiden Hauptfiguren mit der Zeit nehmen, wie sich im Laufe der Jahre ihre Persönlichkeiten entwickeln und verändern, hat sie sehr schön dargestellt. Damit beweist sie für mich nicht nur Talent, sondern Können.
Ein großes Lob möchte ich dem Erfinder des deutschen Titels zukommrn lassen. Die wortwörtliche Übersetzung von „Where rainbows end" ist eine andere, aber hier wurde, wie ich finde, völlig zu Recht der Sinn des Titels ins Deutsche gebracht, der den Nagel auf den Kopf trifft.
Absolut empfehlenswer!
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