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Für eine Hand voll Yen: Hamada Kens zweiter Fall
 
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Für eine Hand voll Yen: Hamada Kens zweiter Fall [Taschenbuch]

Gert Anhalt
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 304 Seiten
  • Verlag: Knaur TB (1. März 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426624524
  • ISBN-13: 978-3426624524
  • Größe und/oder Gewicht: 17,6 x 11,4 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 315.719 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Gert Anhalt
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Hamada Ken, vollschlanker Privatdetektiv und Möchtegern-Humphrey-Bogart aus Tokio, geradewegs von der Pubertät in die Midlife-Crisis geschlittert, will auf Folksänger umschulen. Und rasselt prompt in seinen zweiten Fall hinein: Sein Jugendfreund Hisashi wird von finsteren Männern gejagt, und ausgerechnet Hamada muss wider Willen als Pflegevater für Hisashis kleinen Sohn Akira herhalten. Im Kampf mit den Windeln, einer mörderischen Sekte, einem Kredithai und vor allem mit sich selbst kommt Hamada einem monströsen Dreieck des Todes auf die Spur.

Über den Autor

Gert Anhalt, Jahrgang 1963, studierte Japanologie in Marburg und Tokio und berichtete zehn Jahre für das Zweite Deutsche Fernsehen aus China und Japan. Seine bisherigen Krimis mit dem Helden Hamada Ken waren beide für den Glauser-Krimipreis nominiert.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Kein Japaner steht so über den Dingen wie Ken Hamada. Der läuft durch Tokio und scheint in einem fort über japanische Sitten und Denkweisen zu jammern, selbst noch im Kugelhagel hat er die Muße, über den Charakter der Japaner zu reflektieren. Da hat sich Gert Anhalt in seinem Helden ein alter ego geschaffen, das doch eher an den ausländischen Fernsehreporter Anhalt (ZDF) denn an einen echten japanischen Privatdetektiv erinnert.
Das verzeiht man ihm gern. Das Tolle an diesem Buch ist, dass der Fortgang der Geschichte und die Spannungsmomentedramaturgie sich zwingend aus japanischen Eigenheiten und Schrulligkeiten ergeben. Der Detektiv schafft es, Kontakt zu der mysteriösen Millionärsgatin aufzunehmen, indem er als Gigolo in einem Hostclub anheuert. Wie erreicht man solche Frauen im Westen? Mehrmals hilft ihm nur noch die blinde Kaisertreue konservativer Japaner, zu überleben oder sein Ziel zu erreichen. In Europa wäre er da schon längst tot.

In "echten" japanischen Krimis von Edogawa Rampo bis Keigo Higashino ist der Held oft ein einsamer Wolf, der durch eine diffuse Welt zieht. Das Faszinierende an Japan muss sich der westliche Leser eher mühsam aus Brocken in Nebensätzen zusammenklauben.
Günter Zorns Krimis, ebenfalls ein Deutscher, der seine Krimis in Japan spielen lässt, lesen sich dagegen wie ein Japan-Reiseführer, über den zufällig ein hölzerner Krimi verstreut ist, der überall spielen könnte (und überall Gähnen hervorruft).
In diesem Buch kommt Japan dagegen vor, wenn es der Krimi braucht. Dies war mein erster "Hamada" - ich freue mich schon auf den anderen Band.

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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Jerry K.
Format:Taschenbuch
Und wie!
Eigentlich wollte er ja seinen Job als Privatdetektiv an den Nagel hängen und eine Laufbahn als Folksänger beginnen. Aber sehr zum Entzücken des Lesers wird ihm dies nicht gelingen. Wieder einmal gelangt der "Held", auf der Suche nach Liebe und Selbstfindung (da er eben den Schritt von der Pubertät in die Midlife-Crisis hinter sich hat), von einer skurrilen - und scheinbar aussichtslosen - Situation in die andere...
Der zweite Fall des Hamada Ken steht dem ersten in nichts nach. Erneut ist es Gert Anhalt gelungen einen aüsserst witzigen und dennoch spannenden Krimi zu schreiben, der auch Nicht-Japan-Kenner in seinen Bann ziehen wird. Der zusätzliche Einblick in die umwerfende Logik und Gedankenwelt der Verlierer-Type Hamada (das Buch ist aus der Sicht des Helden geschrieben; deshalb ergötzt man sich an Beschreibungen wie "Der Himmel war so blau wie ein sehr blaues Tischtuch.") sowie die humorvolle - nie bösartige - Beschreibung verschiedener japanischer Bräuche und Gepflogenheiten machen dieses Buch zu einer köstlichen und sehr unterhaltsamen Lektüre. Bitte mehr, Herr Anhalt!
Bemerkung: Man muss den ersten Hamada-Krimi (Tote mögen keine Sushi) nicht gelesen haben um die Geschichte zu verstehen. Es kann aber von Vorteil sein, da einige Anspielungen darauf in diesem Band enthalten sind. Wenn man sowieso beabsichtigt, beide Bücher zu Lesen, sollte man dies aber unbedingt in der chronologischen Reihenfolge tun.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
(s. Überschrift)... Man möchte gar nicht aufhören, weil es so köstlich ist, aber sollte doch Pausen einlegen, um sich noch etwas Vorfreude und Genuss aufzusparen (und wegen der Kopfschmerzen, falls man's nicht tut).

Hamada Ken ist ein Agent, wie er sonst kaum im Buche steht. Er löst seine Fälle vor allem durch Zufall, Freunde bzw. unfreiwillige Sympatisanten (in diesem Falle ein kaisertreuer, schwarzen Minibus fahrender Rechtsradikaler). Das und seine Schwäche für kriminell angehauchte Frauen mit niedriger Lebenserwartung, sowie seine Analysen über sich selber und seine Landsleute, machen ihn aber ungeheuer sympatisch!

Falls Sie sich scheuen, in der Öffentlichkeit aufzufallen, sollten Sie diese Buch nicht in S-Bahn & Co. lesen.

Ich bin gerade erst mit dem zweiten Teil fertig und giere schon nach Numero 3...
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