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Für eine Hand voll Lockenwickler. [Taschenbuch]

Douglas Lindsay , Kristian Lutze
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 383 Seiten
  • Verlag: Goldmann (2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442541816
  • ISBN-13: 978-3442541812
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 11,6 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 454.481 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Barney Thomson bleibt selbst nach seinem Tod nichts erspart: Nach nur zwei Jahren Ruhe hat ihn der schottische Premierminister zu seinem persönlichen Frisör ernannt und ihn zu diesem ausschließlichen Zweck wieder zum Leben erwecken lassen - so die offizielle Erklärung. Barney hingegen hat da so seine Bedenken, und zu Recht, denn plötzlich stirbt ein Kabinettsmitglied nach dem anderen ...

Über den Autor

Douglas Lindsay wurde 1964 in Schottland geboren. Seine Romane über das Leben von Barney Thomson haben eine mittlerweile auch im deutschsprachigen Raum eine große Fangemeinde gefunden.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Untypischerweise war mein erster Barney Teil 3 Interview mit einem Barbier. Nachdem ich Teil 1und 2 nachgeholt hatte, beging ich den Fehler, auch diesen Nachklapp zu lesen. Völlig uninspiriert, immer die gleichen unlustigen, lauwarmen Gags. Man hofft inständig, es käme mal was witziges, aber is' nicht. Meine Geduld wurde auf eine harte Nagelprobe gestellt und erst die letzten 10 oder 20 Seiten habe ich mir geschenkt - so tapfer hielt ich durch.
Also, Hände weg, statt dessen Teil 3 oder 1 lesen, Teil 2 bedingt empfehlenswert, aber dies hier ist nur öde. Tut mir leid.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
WELCOME (BACK) MR. THOMSON 20. Oktober 2003
... und was für ein Comeback!!!!! Nach den Bedenken nach dem letzten Band, bin ich von diesem Buch hellauf begeistert! Lindsay at his best! Der Band ist mindestens dem ersten Band "Furcht und Schrecken im Frisörsalon" ebenbürtig, wenn nicht sogar besser, weil reifer.

Die Story:

Nach dem abgewandelten Motto "Der Frisör ist tot, es lebe der Frisör" wird Old Boy Barney Thomson wieder das Leben eingehaucht...und schon sterben die Leute wieder wie die Fliegen. Diesmal in der schottischen Polithochburg Edingburgh.

JLM (Jesse Longfellow-Moses), seines Zeichens First Minister of Schotland, scharrt einen engen Beraterstab aus insgesamt 8 Personen um sich. Neben 2 Medizinerinnen/Psychologinnen, 2 Geistlichen, 1 Schneider, 1 Bodyguard ("The Amazing Mr. X") und 1 persönlichen Adjutanten ("Strangelove" - man denke an Peter Sellers in dem ähnlich lautenden Film von Stanley Kubrik!) auch einen Haus- und Hoffigaro, den legendären "Serienmörder wider Willen" Barney Thomson. Wir erinnern uns: Barney hatte doch gerade in "Interview mit einem Barbier" das Zeitliche gesegnet; richtig, deshalb mußte er jetzt eigens "reinkarniert" werden.

Kaum ist das geschehen - der geneigte Leser ahnt es schon - sterben die Minister des Kabinetts wie die Fliegen. Am Schluß führt dann die etwas konstruiert wirkende aber trotzdem etwas verblüffende Auflösung zum diesjährigen Serienmörder.

Vom Plot her handelt es sich also um ein "Who-Done-It". Dies ist allerdings nur am Rande von Interesse. Das Buch zieht seinen Lesespaß aus den absolut komisch-verrückten und durchweg skurrilen Ideen seines Autors, wobei die Story nur so strotzt vor Anspielungen auf bekannte Persönlichkeiten, Fernsehshows und Filme. So muß Barney JLM an einer Stelle z.B. einen "Gerd-Müller-1974" Schnitt verpassen. Lindsay läuft - trotz meiner Vorbehalten nach dem Vorgängerband - zur absoluten Top-Form auf! Sodaß auch auf ihn, wie schon eingangs auf Barney, das leicht abgewandelte Motto "der Autor ist tot, es lebe der Autor" gut zutrifft. Lindsay hat eine brilliante Satire abgeliefert, bei der er sich nicht zu schade dafür ist, eine seiner Ideen auch im Kino auszuleihen. So erinnert Barney als "Hoffrisör" des First-Ministers streckenweise stark an Peter Sellers in "Welcome Mr. Chance", was Lindsay sogar im Buch selbst konkret (durch JLM) anspricht.

Absolut köstlich sind auch einige von Lindsay konsequent verfolgte "running Gags" (z.B.: die teilweise skurrilen Namen der "Gourmet-Gerichte", die Beschreibung der Weine, Mr. X und sein ständig wechselndes Waffenarsenal oder die Schlagzeilen der Presse). Lindsay entwickelt seine Figur Barney zu seinem Vehikel weiter, mittels dessen er seine politischen und gesellschaftlichen Spitzen beim Leser plaziert.

Im Ergebnis handelt es sich um eine super boshafte Satire auf das politische Leben, auf die mit ihr lebende Gesellschaft und letztendlich auch auf die Medien (Prints und die unsäglichen Talkshows)! Und á la James Bond ist auch schon der nächste Barney Thomson ("Crouching Tiger, Hidden Barber") in Sicht. Freuen wir uns 'drauf!

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
war sehr entäuscht 11. April 2005
Nachdem ich von den ersten 3 Bänden und insbesondere der Hauptperson der Barney-Thomson-Reihe hellauf begeistert war, war die Entäuschung über diesen Band doch sehr groß.

Selbst nach seinem Tod bleibt Barney nichts erspart und er wird wieder zum Leben erweckt. Allerdings mit den gleichen Problemen, die schon verschiedene Fernsehserien hatten, als die Hauptdarsteller plötzlich zurückgeholt werden sollten. Wie genau Barney den Weg zurück zu den Lebenden geschafft hat, ist bis zum Ende des Buches nicht genau zu erkennen.

Sehr schade fand ich auch, dass dieser liebevolle tolpatschige Charakter aus den ersten drei Bänden grundlegend verändert wurde. Für mich blieb der Anschein, dass es sich um eine völlig neue Person handelte - auch äußerlich wurde er verändert.
Leider blieb bei allen Veränderungen auch der Humor auf der Strecke.

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