Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Für ein paar Dollar mehr
 
Größeres Bild
 

Für ein paar Dollar mehr

Clint Eastwood , Lee Van Cleef , Sergio Leone    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (29 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


‹  Zurück zur Artikelübersicht

Rezensionen

Amazon.de

Für ein paar Dollar mehr ist der zweite Teil aus Sergio Leones Dollartrilogie. Clint Eastwood, Lee van Cleef und nicht zuletzt Klaus Kinski brillieren in diesem Meilenstein des Italowestern.

Clint Eastwood spielt wie schon in Für eine Handvoll Dollar den mysthischen Fremden (hier nennt er sich Monco), dem in Für ein paar Dollar mehr jedoch ein Gegenspieler zur Seite gestellt wird. Lee van Cleef, bis dahin lediglich als Nebendarsteller in Erscheinung getreten, verkörpert den Kopfgeldjäger Colonel Douglas Mortimer, ein exzellenter Scharfschütze, der bislang noch jeden Gauner zur Strecke brachte. Nachdem der gemeingefährliche Psychopath „El Indio“ (Gian Maria Volonté) aus dem Gefängnis ausgebrochen ist und seine alte Gang um sich schart (darunter der unvergessene Klaus Kinski) kommen sich Monco und der Colonel auf der Jagd in die Quere. Sie realisieren schließlich, dass sie nur eine Chance haben „El Indio“ zu schnappen. Wenn sie zusammenarbeiten.

Leone hat die radikale Umarbeitung des Genres in Für ein paar Dollar mehr konsequent weiterbetrieben. Man könnte womöglich sogar behaupten, dass in diesem Film zum ersten Mal überdeutlich Leones Handschrift zum Vorschein kommt. Die Opulenz der Bilder, die expressive Behandlung der Tonspur, das Desinteresse an konventionellen Schnitttechniken, die sich nie dem Fluss der narrativen Handlung entgegenstemmen. Am nachhaltigsten wirkt vielleicht der Umgang mit dramaturgisch strukturierenden Elementen, soll heißen: Leone reißt den Zuschauer durch die überdeutliche Akzentuierung von Bild oder Ton, etwa durch extreme Close-ups oder in den Vordergrund gerückte Toneffekte aus dem Handlungsfluss. Er verwendet Flash-Backs, wechselt zwischen langsamen, dialoglastigen Sequenzen und kurzen, explosiven Schießereien. Das führt zu einer spürbaren Verunsicherung, entwickelt dadurch im besten Fall aber auch einen hypnotischen Sog, der durch Ennio Morricones Musik noch verstärkt wird. Leone hat sich dahingehend auch deutlich geäußert, dass er die Zeit als seinen wichtigsten Hauptdarsteller empfindet.

Obwohl Für ein paar Dollar mehr im Vergleich zu seinem Vorgänger der in sich geschlossenere Film ist, in dem auch der Inszenierungswille seines Regisseurs eine passendere Form gefunden hatte, bleibt der Film in der öffentlichen Wahrnehmung hinter Für eine Handvoll Dollar zurück. Die Tür war eben bereits geöffnet. Leone musste bei dieser Arbeit nur noch hindurchtreten. --Thomas Reuthebuch

VideoMarkt

Colonel Mortimer, Ex-Offizier der Unionstruppen im Bürgerkrieg, sucht nach dem sagenumwobenen Banditenchef Indio, um sich für die Ermordung seiner Schwester zu bedanken. In dem reisenden Revolverheld Monco, der sich für Indios stattliches Kopfgeld interessiert, findet er nach anfänglichem Mißtrauen einen wertvollen Helfer. Gemeinsam gelingt es dem Duo, die Bande zu unterwandern und nach einem furiosen Banküberfall Indio zum entscheidenden Showdown zu stellen.

Video.de

Ein Jahr nach seinem richtungsweisenden Ur-Italowestern "Für eine Handvoll Dollar" überzeugt Sergio Leone erneut mit virtuosen Bild- und Klangkompositionen und läßt den schillernden Protagonisten allen notwendigen Raum, damit sie ihre charakteristischen Manierismen voll entfalten können. Der Kontrast zwischen dem zynischen Rauhbein Eastwood und dem eleganten Lee van Cleef gipfelt in allerlei humoristischen Einlagen, und in einer prägnanten Nebenrolle als buckliger Killer sorgt Germaniens Bösewicht vom Dienst Klaus Kinski für Stimmung.

Blickpunkt: Film

Zwei Kopfgeldjäger, die zunächst gegeneinander kämpfen, jagen, um ihre Einnahmen zu steigern, nun zusammen in Texas eine Gangsterbande.

Kurzbeschreibung

Colonel Mortimer begegnet einem steckbrieflich gesuchtem Banditen, erschießt ihn und kassiert seine Kopfprämie. Dann setzt er sich auf die Fährte des nächsten Gangsters. Aber so einfach ist selbst im wilden Westen das Geldverdienen nicht, denn schon ist die Konkurrenz da. Der Kopfgeldjäger Monco ist schneller als Mortimer und kassiert 2500 Dollar. Beide wollen nun ihre Einnahmen steigern.
Wie es der Teufel will, ist gerade der Bandit Indio aus dem Gefängnis ausgebrochen. Mortimer ist nicht nur an ihm interessiert, weil auf seinen Kopf 100 000 Dollar gezahlt werden, sondern weil Indio auch dessen Schwester auf dem Gewissen hat. Die Kopfgeldjäger beschließen gemeinsame Sache zu machen.
Indio will die Bank von El Paso ausrauben. Dasselbe will auch Mortimer. Die Partner beschliessen, dass Monco zum Schein zu Indio überwechseln soll.
Indio will zunächst den Sheriff aus El Paso ausschalten, damit der Bankraub möglichst ungestört abgewickelt werden kann. Deshalb soll Monco den Sheriff durch einen Überfall im entfernten Santa Cruz ablenken.
Indio und seine Leute können mit dem Tresor entkommen. Mortimer lässt sich von Indio als Geldschrankknacker engagieren. Wenig später schlagen beide Partner zu: Es kommt zur großen Schlussabrechnung.

Produktbeschreibungen

Für ein paar Dollar mehr
‹  Zurück zur Artikelübersicht