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Für Nächte am offenen Fenster: Die prachtvollsten Texte 1988-2002 Gebundene Ausgabe – 19. September 2003


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Für Nächte am offenen Fenster: Die prachtvollsten Texte 1988-2002 + Ä: Kolumnen + Vom Zauber des seitlich dran Vorbeigehens: Prosa und Szenen 2002-2004
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 512 Seiten
  • Verlag: Rowohlt; Auflage: 1. (19. September 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3498024965
  • ISBN-13: 978-3498024963
  • Größe und/oder Gewicht: 13,8 x 4 x 21,1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 13.962 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Produktbeschreibungen

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Als der ebenso renommierte wie wohlfeile Haffmans Verlag zu Grunde ging, da weinte mancher Kollege bittere Krokodilstränen und mancher Leser ehrlich. Gibt es denn nichts Gutes, was aus dem Desaster zu ziehen wäre?, fragte sich mancher damals. Doch, gibt es, kann man sagen. Denn die Kolumnen-Legende Max Goldt wechselte zu Rowohlt über. Und weil sie nicht immer unbedingt Neues zu bieten hatte, gibt es nun eben ein Best Of in neuer Verlagsumgebung.

Was soll man sagen: Die prachtvollsten Texte von 1988-2002 (so der Untertitel) sind wirklich das Wundervollste, was Lesern passieren kann, die Goldts Bücher wie Die Radiotrinkerin, Die Kugeln in unseren Köpfen, Quitten für die Menschen zwischen Emden und Zittau, Schließ einfach die Augen und stell dir vor, ich wäre Heinz Klunker oder Ä noch nicht im Bücherschrank haben. In Für Nächte am offenen Fenster geht Goldt unter anderem der Frage nach, ob Claudia Schiffers Schwester schwitzte, was es mit Herrn Eibuhms Badezimmerradio im Besonderen (oder Brillenputztüchern im Allgemeinen) so auf sich hat und warum auch Tote seine Füße filmen dürfen. Dabei werden in bester Goldt-Manier Bezüge geschaffen, die man so nicht hätte erwarten können (siehe das Kapitel "Zimt auf Samt").

Für Nächte am offenen Fenster jedenfalls ist unbedingt etwas für Abende am offenen Kamin. Oder für die gepflegte Lektüre auf geschlossenen Toiletten, sofern man denn eine von Max Goldt so sehr geliebte "Kloumpuschelung" sein eigen nennt. Treffsicher und "goldtrichtig" eben. --Stefan Kellerer

Rezension

Sein Markenzeichen? Bahnbrechende Wortkreationen und ein kritischer, manchmal penetrant sezierender Blick auf unseren Alltag. Es ist wie immer: Man mag ihn, oder man mag ihn eben nicht. Dazwischen gibt’s nichts. Max Gold wurde 1958 in Göttingen geboren und lebt in Berlin. Seine „Titanic“-Kolumnen, die er bis Ende der 90er Jahre für das Satire-Magazin schrieb, sind Legende. Goldt betätigt sich auch als Musiker, Verfasser von Hörspielen und zusammen mit Stephan Katz als Comic-Produzent. Für seine Arbeit wurden ihm 1997 der Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor und 1999 der Richard-Schönfeld-Preis für literarische Satire verliehen.

Auf diesen zwei CDs finden sich die besten, vom Autor selbst ausgesuchte, teilweise unveröffentlichte Texte aus den Jahren 1988 bis 2002. Luxusprosa aus den neunziger Jahren, vom Meister selbst vorgetragen.

Bei dem Publikumsliebling „Üble Beläge“, der in der gedruckten Version der Sammlung nicht vertreten ist, könnte einem wahrlich die Lust auf Weizenbier (=Weißbier) vergehen. Goldts Erläuterungen der Zustände in Brauereikellern sind in der Tat mikroskopisch. Doch irgendwann weiß man, dass es nur so schön ist, immer Beläge zu sagen. Der Text ist ein Beweisstück mehr für die Meisterschaft des Autors, Abschweifungen zum Thema derart plastisch zu entwickeln, dass einem wie im vorliegenden Fall Ekel befällt.

In dem Text „Die Leutchen und die Mädchen“ räsoniert Goldt über Blasenmittel, die fortschreitende Beschriftung der Bevölkerung und Eleganz, entwickelt Shirt-Aufschriften wie „Wein ist was man trinkt, wenn das Bier alle ist!“ und endet in einer Beschimpfung von kreischenden Mädchen. „Mädchen sind der Beginn jeder neuen Ordnung und haben sehr viel mit dem Tod zu tun.“ Er schiebt die Frage hinterher: „Ist das auch süß?“

Banalitäten und Peinlichkeiten, die aus der Anredeform entstehen, finden sich in „In der Duz- Falle“. Dass das immer noch gängige Duzen unter Kommilitonen nicht mehr als ein „Rudiment alter APO-Schlottrigkeit“ ist, darauf kann man selbst kommen. Dass es in manchen Kneipen Usus ist, die Gäste erst kurz vor ihrem Tod zu siezen, muss man selbst erleben. Und dass es erniedrigend ist, sein Feinde zu siezen, und das „du“ jedes Einklagen unglaublich erschwert, weiß jedes Kind. Alles in allem ist es ein Kräfte zehrender Akt, ein unwillkommenes „du“ abzuweisen. Deshalb sollte man es wie der Autor halten, der „in der Frage, ob man ihn duzt oder siezt, nicht zu Leidenschaftsausbrüchen neigt.“

Keine Frage: Die Texte dieser Sammlung sind ein Muss für Max Goldts Gemeinde. Für Menschen, die dazugehören wollen, sind sie als Einstieg ideal. Der Autor selbst artikuliert, was sein ungefilterter Blick auf die alltägliche Wirklichkeit sieht. In seiner leicht ironisch, teilweise „oberlehrerhaft“ klingenden Stimme findet das satirische Infragestellen von vermeintlichen Selbstverständlichkeiten den passenden Rahmen.

Autorenlesung, Spieldauer: ca. 152 Minuten, 2 CD.
-- culture.text -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

32 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von FrizzText HALL OF FAME REZENSENT am 27. Mai 2004
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
wie man sich fühlen kann, wenn man auf der unterhose OTTO KERN stehen hat (nämlich wie einer, der die wäsche eines toten aufbraucht), was von kleinen lädchen zu halten ist, die nur peruanische selbstgestrickte mützen verkaufen, warum die pfeffermühlen immer größer werden, warum arbeitslose büglerinnen oft "überraucht" aussehen und welche geheimnisse die finnische sprache für uns bereithält (wörter mit vielen y zum beispiel) - dem ist mit diesem dicken buch, das schwer wie ein lexikon wiegt, geholfen. er wird allerdings nicht über das an der oberfläche liegende belehrt, sondern eher über komplizierte dinge: wie homosexuelle über gießkannen am morgen denken und wozu sie sie nicht gebrauchen können, man erfährt komplett die namen von 21 verhungerten katzen, die auf dem bett ihres längst verwesten frauchens entdeckt wurden, man kann mit darüber brüten, ob tod und sexualität irgendetwas miteinander gemeinsam haben und man entdeckt mitteilungen darüber, was sich für ein belag in kellern von kneipen auf bierflaschen bilden kann - weshalb dringend davon abzuraten ist, den bierflaschenkelch beim glasfüllen mit jener flüssigkeit in berührung kommen zu lassen, die man hinterher trinken will. man wird belehrt, dass goldt manchmal nachvollziehen kann, dass fernreisende zuweilen aus frustration ganze völker unterjochen möchten, dass sie andererseits oft in paris gerade daran als deutsche zu erkennen sind, dass sie mit um die hüfte gebundenem pullover vor straßenmusikanten tanzen, als ob sie im senegal aufgewachsen wären.Lesen Sie weiter... ›
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19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Amazon Kunde am 8. Januar 2004
Format: Gebundene Ausgabe
Man kennt das ja aus der Musik. Meist sind Best Of-Alben mehr schlecht als recht aus den Hits der betreffende Kappelle von der Plattenfirma zurechtgeschustert. Selten mal echte Highlights drauf. Und insgesamt auch recht uncool für Fans, sich solche Scheiben zum Verstauben ins Regal zu stellen.
Anders bei Max Goldt. Wer die bisherigen Best-Of-Bücher mit seinen besten Kolumnen (meist aus der Titanic)kennt, entdeckt hier trotzdem noch echte Perlen. Alte Texte wurden vom Autor nochmals extra restauriert und mit echter Fingerfarbe verschönert. Unter den vielen vielen Texten dieses Best-Of Best-Of gibt es sogar einige bisher unveröffentlichte Texte, die man höchstens mal auf ner Lesung oder einer CD hören musste/durfte. Und da man ja immer meint: die schönsten Geschichten schreibt das Leben selbst, gibts dann auch noch einige Tagebucheinträge (teilweise aus "Wenn man einen weißen Anzug anhat" und "Der Krapfen auf dem Sims")frei Haus.
Von der Qualität dieses Werks jemanden überzeugen zu wollen ist sowieso sinnlos. Goldt-Fans geben sich ihrem Messias sowieso kritiklos hin. Wer noch nichts von Goldt gelesen hat, ist mit diesem Best-Of-Werk auch sehr gut bedient und wird sich nach der Lektüre einfach ALLES nochmals kaufen wollen.
Zuletzt sei noch ein kleines Schmankerl erwähnt: die genialen Cartoons von Katz und Goldt, die in Unregelmäßigkeit über das ganze Buch verstreut sind.
Ganz, ganz großes Kopfkino!!!
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22 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 26. Januar 2004
Format: Audio CD
Lesungen von Max Goldt lohnen sich eigentlich immer, da es kaum einen Autor gibt, der seine Stimme dermaßen gut einsetzen kann. Viele der ohnehin schon sehr guten Texte gewinnen dadurch noch einmal außerordentlich - teilweise habe ich Gags mitbekommen, die ich beim bloßen Lesen gar nicht entdeckt hatte. In der vorliegenden Best - Of - Sammlung wird der Kenner einige neue Varianten entdecken, da alte Sachen teilweise recht umfangreich aufpoliert (wenn auch nicht immer verbessert) worden sind.
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21 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von junior-soprano TOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 11. Januar 2004
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Bevor ich zum ersten Mal dieses Buch von Max Goldt gelesen habe, kannte ich bereits ähnliche Bücher von Harald Schmidt und Dietmar Wischmeyer. Schmidt nennt seine Bücher z.B. „Wohin?", Wischmeyer „Eine Reise durch das Land der Bekloppten und Bescheuerten". Max Goldt ist anders, als die eben genannten Zyniker. Das deuten bereits die Titel seiner Werke an. „Für Nächte am offenen Fenster"; zuerst dachte ich, daß sich Goldt mit diesem Titel über die ernsthafte Literatur lustig machen will. Nachdem ich mit dem Buch durch bin, weiß ich, daß Goldt das Zeug hat, selbst zu den Großen der Weltliteratur zu gehören. Im Gegensatz zu Schmidt und den unzähligen Fernsehkomikern, ist Goldt nämlich nicht nur witzig und pseudo-intellektuell, sondern auch sehr geübt im Umgang mit der deutschen Sprache. Manche seiner Geschichten sind stellenweise überhaupt nicht witzig, sondern nachdenklich und sehr klug. „Für Nächte" enthält keine Schnellschüße! Jeder Satz ist wohlüberlegt, alles fügt sich sehr schön zusammen. Das sind keine Fastfood-Geschichten, sondern Literatur für Gourmets.
Das Rezept ist eigentlich simpel. Goldt erzählt Alltagsgeschichten und plötzlich bringt er den Leser mit absurden Gags zum Lachen. Selten habe ich bei einem Buch so oft und so laut gelacht. Manche Gags sind so brillant, daß ich sie nachdem ich darüber gelacht hatte, noch mal las, nur um noch lauter zu lachen.
Einziger Makel ist, daß sich über die Distanz der mehr als 500 Seiten vieles wiederholt. Wenn man die Masche erst mal kennt, wird es zwar nicht langweilig, denn Goldt überrascht mit jeder Geschichte immer wieder aufs neue.
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