Publishing on Demand ist die Zukunft des Small Publishing. Das Konzept ist so genial wie einfach: Ein Buch wird als elektronische Druckvorlage aufbereitet und im Computer vorrätig gehalten. Ab sofort steht das Buch nicht mehr körperlich im Bücherregal, sondern virtuell im Computerregal und wird, sobald ein Kunde bestellt hat, als einzelnes Buch gedruckt und gebunden. Es gibt keine Probleme der Lagerhaltung, Bestandsverwaltung, Inventur, Bilanzierung und des Verramschens oder Makulierens mehr.
Unzählige Manuskripte hatten bisher keine Chance, veröffentlicht zu werden. Oft war ein Grund dafür, dass der Lesermarkt vom Verlag als zu klein eingeschätzt wurde, um profitabel zu sein. Für Auflagen von ein paar Hundert bis zu 1000 Exemplaren kann Publishing on Demand die kostengünstigere Lösung sein, in jedem Fall aber ist es für den Selbstverleger die attraktivste Lösung: Keine großen Investitionen, keine Bücherberge vor Augen!
Mit der neuen Technologie gewinnen Autoren und Verlage attraktive neue Möglichkeiten: Es gibt keine Hürde durch Mindestauflagen, keine wirtschaftlich definierte Untergrenze mehr. Ein Buch kann bereits mit einer Auflage von beispielsweise 20 Exemplaren zu günstigen Konditionen hergestellt und jedes weitere bestellte Exemplar jeweils nach Bedarf zu einem niedrigen Preis gedruckt und geliefert werden.
Diese Art der Herstellung ist ideal für Autoren, die ihre Werke selbst verlegen, die kleine Märkte bedienen oder ihre vergriffenen Bücher neu auflegen, weil sie das Risiko verringert. Die Buchproduktion für Mini-Zielgruppen und speziell auf deren Interessen zugeschnittene Werke wird interessant.
Vorwort
Was ist Publishing on Demand?
Vergleich von konventionellen und digitalen Druckverfahren
Wie funktioniert Publishing on Demand?
Welche Buchformate und Austattung sind möglich?
Kostenbeispiel für kleine Auflagen mit Folgeauflagen
Einfache Überschußkalkulation für Bücher über Barsortimente
Für welche Märkte ist Publishing on Demand geeignet?
Für welche Autoren ist Publishing on Demand geeignet?
Autoren werden Publisher (on Demand)
10 in 1 - zehn Identitäten von Selbstverlegern
Unterschiede zu konventionellen Verlagen
Unterschiede zu Druckkostenzuschuß-Verlagen
Bevor Sie beginnen: 12 vermeidbare Fehler
Was Sie nach Fertigstellung des Manuskripts tun können
Was müssen Sie vor Erscheinen des Buchs tun?
Was Sie tun können, während das Buch digital aufbereitet wird
Was Sie ab dem Erscheinungstag tun
Autoren veröffentlichen selbst: Beispiele von Books on Demand
Anschriften und Angebote einiger Anbieter
Branchenorganisationen
Verwertungsgesellschaft Wort
Glossar