Eine einsame Lady, die einen Toxikologen auf dem Heimweg "zufällig" (?) an einer Straßenlaterne abfängt und ihn bittet, mit ihm ein Haus zu betreten. Sie befürchtet, dass ihrem Vater bei einer Party der High Society (?) etwas passiert ist. Und in der Tat: fünf Leute ruhen in einem gefährlichen Schlaf um einen Tisch herum; vergiftet, bis auf eine Person, der der eigene Regenschirmdegen durch den Leib "gezogen" wurde. Warum hat die Party zu so später Stunde stattgefunden? Welche Rolle spielen die beteiligten Personen dabei? Wie kam das Gift in die Drinks? Und natürlich: wer hat den tödlichen Degenstoß geführt?
Rätsel über Rätsel und mit mancher überraschenden Wendung. Nebenbei bekommt man auch einen Crashkurs in die Einbruchs- und Vergiftungstechnik in England um 1938 herum ;-)
Der Krimi ist in moderner Sprache abgefasst und liest sich absolut flüssig. Mit den steifen, manchmal mürrischen englischen Charakteren, einer "femme fatale" und dem trockenen englischen Humor ausgestattet, war die Erzählung kurzweilig und unterscheidet sich eklatant von den heutigen Krimis. Für jemand, der nicht auf Blutorgien steht und selbst raten möchte, einfach ein Highlight.