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Produktinformation
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Am besten lässt sich die Absicht dieses Buches in einem kleinen Dialog zusammenfassen:
"Was wollen Sie damit?"
"Was Sie damit anfangen!"
Was also sollen wir anfangen mit diesen 101 philosophischen Alltagsexperimenten? Nun, ganz einfach: Uns "ewig fühlen", "beim Pinkeln trinken", "bis tausend zählen", uns "wie ein Tier benehmen", "versuchen, nicht zu denken", "mit geschlossenen Augen duschen" oder ganz einfach "auf die Knie gehen, um das Telefonbuch herzubeten". Denn zu solcherlei Experimenten gibt der Autor in diesem Buch die Spielanleitung.
Staunen muss man schon, wie es Roger-Pol Droit gelingt, den Leser mit seinen kleinen Experimenten, auf die man sich freilich einlassen können muss, staunen zu machen. Andererseits: Zwar mag -- wie wir seit Platon wissen -- das Staunen am Anfang aller wahren Philosophie stehen. Doch was sich im Staunen erschöpft, ist nicht wirklich Philosophie. Für einen philosophischen Anfang aber ist hier gesorgt. --Andreas Vierecke -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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Die Titel muten mal tiefgründig („Die Welt 20 Minuten dauern lassen"), mal obskur („Auf einem Friedhof joggen"), mal aufregend („Einer Unbekannten sagen, dass sie schön ist."/ „Wirkung: Feuerwerk!") und mal erheiternd („Beim Pinkeln trinken") an; sie sind dabei aber keineswegs trivial und offenbaren meist inspirierende Tiefe und Wirkung.
Am Ende des Buches gibt es ein Register, in dem man nach den jeweils benötigten „Materialien" und den „Experiment-Dauern" (von 2 Sekunden über 40 Jahre bis hin zu unbestimmt) suchen kann, ein Vorarbeiten im Buch von vorne nach hinten ist also nicht gefordert.
Das Buch ist kompakt und ausgestattet mit einem Lesebändchen.
Philosophische Vorbildung ist in keinem Falle erforderlich, wohl aber Offenheit und manchmal eine gehörige Portion Mut. Und letztlich zeigt sich das Buch auch als Vorbild, vielleicht selbst philosophische Experimente zu kreieren. Auch wenn man längst nicht alle Experimente aus dem Buch durchgeführt hat.
Zu Recht hat wohl das französische Fernsehpublikum das Buch zum Sachbuch des Jahres 2001 ernannt.
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