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Der Füllfederhalter des Grauens. Gruselgeschichten
 
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Der Füllfederhalter des Grauens. Gruselgeschichten [Taschenbuch]

Jörg Sprave (Herausgeber)
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Der Füllfederhalter eines Toten übermittelt eine unheilvolle Botschaft, für perfide Außerirdische erweist sich gewöhnliche Tinte als pures Gift, der Tod persönlich tauscht seine Sense gegen einen Füller, ein Weltkriegsveteran irgendwo in Russland hat schreckliche Schreibwerkzeuge zu verschenken ... Spannende Unterhaltung und subtiler Horror mit Gänsehautgarantie.

Klappentext

Der Füllfederhalter eines Toten übermittelt eine unheilvolle Botschaft, für perfide Außerirdische erweist sich gewöhnliche Tinte als pures Gift, der Tod persönlich tauscht seine Sense gegen einen Füller, ein Weltkriegsveteran irgendwo in Russland hat schreckliche Schreibwerkzeuge zu verschenken ... Spannende Unterhaltung und subtiler Horror mit Gänsehautgarantie.

Über den Autor

Jörg Sprave, Jahrgang 1965, studierte Wirtschaftswissenschaften in Dortmund und Paderborn. Nach dem Studium gründete er ein Unternehmen in der Unterhaltungselektronik-Branche. Unter seiner Führung wurde dieses Unternehmen 2000 in eine AG umgewandelt, deren Vorstand er heute ist. Seiner Ausbildung mit Schwerpunkt Controlling und vor allem der langjährigen Tätigkeit als Geschäftsführer verdankt er seine Kenntnisse im Steuerrecht, die für dieses Buch so wichtig waren. Jörg Sprave lebt heute mit seiner Frau in Hagen (Westfalen).

Prolog. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Barbara Naziri: Nebelmond
Bremsen kreischen. Ein ohrenbetäubender Knall. Glas splittert. Etwas Dunkles wirbelt durch die Luft und bohrt sich in die feuchte Erde. Eine feine Rauchfahne steigt empor. Stille. Nur der Nebelmond wirft einen Blick auf das Geschehen. Sein Schein streift verstreut herumliegende Trümmer. Ein Lichtstrahl fällt auf einen tiefschwarz glänzenden Füllfederhalter, dessen Kappe jäh aufblitzt. Dann gewinnt die Finsternis Raum ...

Thomas Sedlmeyr: Le stylo de la mort
Es ist der 1. September 1870. Um Sedan kommt es zu schweren Kämpfen zwischen der französischen Armee unter Führung des Kaisers Napoleon III. und den deutschen Heeresverbänden unter dem Oberbefehl Graf Moltkes. Leutnant Lefort inspizierte die linke Flanke. Die Lage war schlimmer, als er gedacht hatte: Eine Mörserbatterie des Feindes hackte Loch um Loch in die Reihen der Infanterie. Lefort vermochte ...

Nicole Dallinger: Bis in alle Ewigkeit
Die düsteren Mythen und Legenden um seinen Heimatort übten bereits in der Zeit, als er noch ein kleiner Junge war, eine große Faszination auf Lukas aus. Vor allem die Geheimnisse um den mysteriösen Füllfederhalter zogen ihn in ihren Bann. Gar manchem soll der Füller Wunscherfüllung, Reichtum und Segen gebracht haben, bevor er ihn ins Verderben stürzte. Diese Geschichten wurden beinahe totgeschwiegen ...

Santyana: Sex und schlechte Gedichte
Dunkelheit um mich herum. Ich fühle mich benommen und weiß nicht, wie ich hierher gekommen bin. Kalte Finger betatschen mich. Es fühlt sich an, als würde ein Tintenfisch seine Saugnäpfe um mich schlingen. Ekelhaft! Diese Finger gleiten über meinen Körper. Hoch und runter. Gierig befummeln sie mich. Ich kann mich nicht wehren. Ich bin gelähmt! Nicht einmal schreien kann ich. Es ist wie ein Albtraum ...

Claudia Sperlich: Ein Erbstück
Die Ladung zur Testamentseröffnung kam nicht nur für mich äußerst überraschend. Weder die Existenz noch der Tod dieses Cousins ich weiß nicht wievielten Grades waren mir zu Ohren gekommen. Niemand hatte eine Ahnung, warum er gerade mich bedacht hatte. Man traf sich in der großzügigen Altbauwohnung des Verstorbenen. Ich erfuhr, dass er hier vor vier Wochen von seiner Zugehfrau gefunden worden war ...

Carmen Rodrigues: Der Seelenfänger
"Tu es!", hatte es geflüstert. Ganz leise und doch, als befände es sich direkt neben seinem Ohr. "Du weißt, es muss sein. Ich brauche das Leben und ich brauche dich, es mir zu bringen." Fordernd erhob sich in seinem Kopf das alljährliche Szenario, welches er so sehr fürchtete. "Geh nun und erfülle deinen Teil der Abmachung. Du weißt, was du verlierst, wenn du versagst!" Thomas von Lahnstein weinte lautlos ob des ...

Thomas Stefan: Die Schweiz, die Alpen und das Weltall
Gnoof dachte nach. Immer wieder kreisten seine acht Tentakel um den Bildschirm. Sein Entscheidungsfühler blieb unschlüssig an seinem massigen Körper, die kleine Metallkralle wackelte hin und her. Schließlich hielt er inne. Das Geraune verstummte. Der Rat der Einäugigen erwartete seine Entscheidung. Die Kralle zuckte vor und tippte auf den runden Monitor, auf einen winzigen Punkt, nicht zu unterscheiden von ...

Christian Poignée: Nachsitzen
Das Eichhörnchen hatte es bis an das Ende des Astes geschafft. Der Ast bog sich unter seinem Gewicht und wackelte im Wind hin und her. Er konnte förmlich sehen, wie es sich konzentrierte und den Ast des anderen Baumes fixierte. Es waren gut zwei Meter, die es zu überwinden galt. Das Eichhörnchen verlagerte sein Gewicht auf die Hinterbeine, beugte sich vor und ... Klatsch! Carl schrie auf. Der Rohrstock war ...

Jörg Sprave: Der Füllhalter der Ekstase
Jahrelang schon hatte ich das Prachtstück in der verschlossenen Vitrine bewundert. Schwarz und schimmernd, mit goldenen Elementen. Eine leichte Patina verlieh dem Schreibinstrument eine geheimnisvolle Aura. "Bitte, Opa", hatte ich damals oft gefragt, "lass mich doch heute meine Hausaufgaben mit deinem Füller schreiben. Er sieht sooo toll aus!" Aber mein Großvater hatte stets abgelehnt. "Dieser Füller sollte nie ...

Madeleine Puljic: Der Richtspruch
Das Tor öffnete sich mit einem Knarzen und die Anwesenden drängten und stießen einander, um einen Blick auf die beiden Angeklagten zu erhaschen, die soeben hereingeführt wurden. Bleich und ungewaschen waren sie, sichtlich geschwächt; und doch konnte man die Entschlossenheit in ihren Augen glimmen sehen. Ein Raunen ging durch die Menge, Finger deuteten und Hälse reckten sich, als Ewald und sein Bruder ...

Pol Urbany: Der Schlüssel zur Erlösung
Paul saß an seinem Schreibtisch und starrte den Computerbildschirm an. Das Schreibprogramm war schon seit einer Viertelstunde geöffnet, doch er hatte noch immer kein Wort zustande gebracht. Das Weiß des unbeschriebenen Dokuments brannte in seinen Augen. Er blinzelte ein paarmal und rieb sich das Gesicht. Das Dokument verschwand und der Bildschirmschoner schaltete sich ein. Bunte Fische schwammen ...

Nina Ladique: Die verborgene Kammer
Man behandelt mich sehr gut hier, dieses Maß an Fürsorge und Aufmerksamkeit ist mir nie zuvor in meinem inzwischen fast sechs Jahrzehnte umfassenden Leben zuteil geworden. Zudem die Bequemlichkeit: mein Essen wird gekocht, Medikamente gereicht, Wäsche gewaschen, das zugegebenermaßen kleine Zimmer ist hell, und verschiedenste Personen, die ernste Gesichter machen, wollen sich regelmäßig auf recht ...

M. Gregory Pärm: Wir sind die Toten der Nacht
Gott wird mich dafür bestrafen, dass ich das brach, was die Spanier "El silencio de los muertos" nennen. Das Schweigen der Toten. Mit meinem eigenen Blut störte ich ihre Ruhe, und nun bin ich selbst ruhelos und für immer verloren im Reich zwischen Dämmerung und Schatten. Fiora trug ein rotes Kleid. Als ich sie zum ersten Mal sah, saß sie am Tresen einer Bar auf der Plaza de la Merced in Málaga und blickte ...

Alekseij Upatov: Mein Berg
Ich habe meinen Vater schon immer gehasst. Vielleicht nicht seit ich denken kann, aber seit ich anfing Fragen zu stellen. Fragen wie "Warum gehst du nicht zur Arbeit?" oder "Warum bist du so böse, wenn du abends nach Hause kommst?". Immer wieder bekam ich dieselbe Antwort: "Manche Fragen sind schöner als Antworten." Ich verfluche diesen Satz. Meine gesamte ruinierte Jugend lang hat er mich begleitet ...

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