Die Autoren beschreiben - ohne Modeworte - Moderation als eine Basisfähigkeit für Führungskräfte, die die beiden in Wirtschaft und anderen Organisationen gleichermaßen erfahrenen Autoren verständlich und praxisnah darbieten. Mir wird plausibel begründet, daß gesunder Menschenverstand, richtig eingesetzt, vielfach nicht ausreicht. Mir wird deutlich, „dass unter den heutigen gesellschaftlichen Bedingungen" Führung nicht länger beschränkt sein darf auf das hinlänglich bekannte Instrumentarium des Vorgesetzten. Ich erkenne aufgrund anschaulicher Darstellungsweise, wie Moderation Prozesskompetenz nutzt und damit eine intensive Beteiligung der Mitarbeiter ermöglicht und fördert. Die Beteiligung der Mitarbeiter in der Zieldefinition, der Ideenfindung und den Entscheidungsprozessen ist für bereichs- und hierachieübergreifende Zusammenarbeit Voraussetzung, um bei den sich wandelnden Rahmenbedingungen flexibel zu reagieren, um gegebene oder entstehende Freiräume mitverantwortlich zu nutzen, damit Innovationen und kreatives Handeln praktikabel werden. Über die Erwartungshaltungen und gewünschten Fähigkeiten von Mitarbeitern und Unternehmensleitern gibt es ausreichend Literatur. Was ich von Führungskräften erwarte ist, dass sie situativ angepasst vom schnellen Entscheiden und Durchsetzen bis zur Delegation der Entscheidungen an die Mitarbeiter unterschiedliche Führungsstile praktizieren. Neben der Erwartungshaltung, wirksam zu führen, wird auch die Vorstellung mehr und mehr in der Praxis vertreten, dass Manager Förderer und Coach ihrer Mitarbeiter sind. Insgesamt gesehen werden mir Führungsinstrumentarien in die Hand gegeben, mit denen ich unterschiedliche Führungssituationen und Erwartungen an gute Führung realisieren kann.
Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis: - Welche Rolle übernimmt ein Moderator? - Vorbereitung einer Moderation - Moderieren mit System - Der Werkzeugkoffer des Moderators - Wie lernen wir moderieren?
Für die erew BIBLIO-KOM Dr. Thomas Fischer