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Führer Ex [VHS]
 
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Führer Ex [VHS]

Christian Blümel , Aaron Hildebrand , Winfried Bonengel    Freigegeben ab 12 Jahren   Videokassette
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Produktinformation

  • Darsteller: Christian Blümel, Aaron Hildebrand, Jule Flierl
  • Regisseur(e): Winfried Bonengel
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Ufa Video
  • Erscheinungstermin: 6. Oktober 2003
  • Spieldauer: 103 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0000AZSVV
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 20.572 in VHS (Siehe Top 100 in VHS)

Produktbeschreibungen

Video Jakob Kurzinhalt

"Nach einem Fluchtversuch aus der DDR landen die Freunde Heiko und Tommy im Knast. Tommy freundet sich mit den einsitzenden Neonazis an und kann schließlich sowohl dem Gefängnis als auch den Staatsmauern entfliehen. Kurz darauf, nach dem Mauerfall, trifft er Heiko wieder, der inzwischen zum glühenden Nazi geworden ist."

VideoMarkt

Zwei Jugendfreunden, Heiko und Tommy, fehlt in der DDR der späten 80er Jahre die Luft zum Atmen. Die Jungs wollen weg, raus aus dem sozialistischen Einheitsmief und die Welt kennen lernen. Australien heißt ihr Traumziel, und dafür wagen sie die Republik-Flucht. Das Unterfangen schlägt fehl und die Kumpels landen im Knast. Um halbwegs gegen Übergriffe von Mitgefangenen geschützt zu sein, schließt sich Tommy der starken Clique inhaftierter Neonazis an, während Heiko sich unter Lebensgefahr alleine durchzuschlagen versucht...

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Schockierend Plausibel 25. April 2007
Format:DVD
Der Film zeigt die Erlebnisse zweier junger Maenner, die waehrend der letzten Jahre der DDR in die rechtsradikale Szene driften. Der Film ist ausgesprochen gewalttaetig. Anders als andere Rezensenten finde ich die Liebesgeschichte angemessen, und ohne diese fast einzige normal-menschliche Ebene haette ich den Film wohl nicht komplett gesehen, weil die Gewaqlttaetigkeit fast unertraeglich ist.
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14 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Der Film „FührerEx" ist das deutsche Pendant zum großartigen „American History X". 2 Charaktere die beide nicht sehr sympathisch wirken, die hilflosen Aussenstehenden, die leeren Gänge des Gefängnisses, die beklemmende Atmosphäre bei der Vergewaltigung unter der Dusche, die Wechsel der politischen Ansichten, die kurzzeitige Hilfe im Gefängnis durch die Neonazis und die vergebenen Träume der Hauptpersonen, all das gab es im US Drama ebenfalls. In der deutschen ‚Versoin' wirkt alles noch ein bisschen kühler, realistischer und härter. Keine Witze, keine Doppeldeutigkeiten, einfach bittere Realität. Das der Film auch noch auf einer echten Geschichte basiert, macht um so mehr trauriger.
Die Ausschnitte der Doku „Wir sind wieder da", die sich um die Neonaziszene rund um Ingo Hasselbach, einen berühmtberüchtigten Kopf der rechten Szene aus Berlin, machen weder Mut noch Freude. Wie organisiert und wie eklig diese ihre ‚Botschaften' um den ganzen Globus verteilen können, ist schwer nachzuvollziehen.
Wer einen kleinen Einblick in die deutsche Rechtenszene bekommen will, von Rechten aufgeführte Gründe für ein ‚neues' Deutschland zu hören bekommen will, muss diese DVD gesehen haben.
Es regt zum Nachdenken an und lässt an der hilflosen Politik und dem Menschenverstand zweifeln. Bitte unterstützen, damit sich solche Projekte in der Masse etablieren können.
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19 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Spart euch die Zeit... 21. Mai 2004
Von Polygraph
Format:DVD
Aus „Führer Ex" hätte eigentlich eine sehr gelungene Kritik der DDR werden können, hätte sich der Regisseur nicht in den Kopf gesetzt, einen Skinheadfilm zu machen....
Der große Vorzug des Films besteht in seiner Abrechnung mit den Seiten der Deutschen Demokratischen Republik, die wir in „Good Bye Lenin!" nicht zu sehen bekamen, inklusive Einzelhaft, Dunkelzellen und Schlafentzug; alle Bürger leben in ärmlicher Tristesse und in den Jugendlichen schwelt ein ununterbrochener Hass.
Im politischen Gefängnis, in dem zwei Freunde nach einem gescheiterten Republikfluchtversuch inhaftiert sind, werden sie schnell mit der brutalen Hackordnung konfrontiert, nach der sich nur die Stärksten behaupten können. Schnell geraten sie mit einer gut organisierten Gruppe von Rechtsradikalen in Berührung, da diese sich als einzige gegen das verhasste System der DDR stellen.
Beide Freunde gehen unterschiedlich mit der rassistischen Ideologie um, aber als sie sich nach ihrer Entlassung aus den Augen verlieren, nimmt das Unglück seinen Lauf.
Allerdings fällt der Film nach der Entlassung aus der Haft sehr schnell auf das übliche Schema des deutschen Problemfilms zurück: hölzerne Darsteller, bierernste Dialoge und ein unbefriedigendes, vorhersehbares Ende.
Mittlerweile gibt es schon zuviele Filme, die Rechtsradikalismus thematisieren, als dass eine Produktion wie „Führer Ex" lange im Gedächtnis des Zuschauers haften bleiben würde, denn er bietet schlicht und einfach nichts neues. Alle gezeigten Neonazis sind farblose, eindimensionale Figuren, die nur auftreten um dem Klischee von Primitivität und Dummheit zu entsprechen. Würde der Film einen „nachvollziehbaren" Grund für Rechtsradikalismus präsentieren, wäre dass einmal eine Innovation, aber der Zuschauer wird hier weder gefordert, noch zum Nachdenken angeregt.
Wer schon „American History X" und „Romper Stomper" gesehen hat braucht „Führer Ex" nun wirklich nicht; für Neulinge vielleicht noch in Ordnung, aber jeder, der auch nur ein kleines bisschen Vorkenntnis über die Darstellung von Rechtsradikalen in Filmen hat, wird in „Führer Ex" keine Bereicherung finden
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