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Persönlichkeitspsychologen versuchen seit Jahrzehnten, die Grundmuster menschlichen Verhaltens zu entschlüsseln. Eines der wichtigsten und erfolgreichsten Methoden ist das Big-Five-Persönlichkeitsmodell. Entworfen wurde es von den beiden amerikanischen Forschern Paul Costa und Robert McCrae. Sie stellten in den 80er-Jahren der Fachwelt fünf Faktoren vor, die das individuelle Profil eines Menschen maßgeblich beeinflussen -- und ihr Verhalten in bestimmten Situationen erklären. Zu den fünf Faktoren gehören emotionale Sensibilität (abgekürzt durch den Buchstaben N), Extraversion (E), Kreativität (O), Anpassung (A) und Festigung (C).
Pierce J. Howard und Jane Mitchell Howard, Gesellschafter des CentACS (The Center for Applied Cognitive Studies, USA) arbeiten seit Jahren mit dem Big-Five-Persönlichkeitsmodell und setzen es erfolgreich in Unternehmen ein. Denn für die Bereiche Personalauswahl, Personalentwicklung und Teamentwicklung ist es durchaus interessant zu wissen.
Ein interessantes Buch -- mit einem spannenden und in der Psychologie lange bewährten Ansatz sowie vielen Beispielen aus der Praxis. Natürlich kann man mit der Big-Five-Methode Menschen nicht in ihrer Tiefe erfassen. Aber sie hilft, den Blick zu schärfen. Und das ist wichtig. Allzu oft werden Potenziale von Mitarbeitern nicht genutzt. Nicht weil man sie nicht bräuchte, sondern weil sie schlichtweg auf dem falschen Posten sitzen. --Martina Bergmann
Im Berufsleben ist man permanent mit dem Aspekt Persönlichkeit konfrontiert. Insbesondere Führungskräfte müssen sich selbst und andere verstehen lernen. Das in der Psychologie seit Jahren bewährte Big-Five-Persönlichkeitsmodell leistet sinnvolle Unterstützung bei Führungsaufgaben wie Teamentwicklung, Bewerberauswahl oder Förderung von Mitarbeitern.
Die eigene Persönlichkeit und die der Mitarbeiter besser zu verstehen, hat großen Einfluss auf Leistung, Erfolg und beruflichen Aufstieg. Die Art und Weise, wie man kommuniziert, überzeugt und motiviert, ist wichtig: Um die Unternehmensziele zu erreichen ist die Fähigkeit, die Persönlichkeit der Mitarbeiter, Kunden und Auftraggeber zu begreifen und mit ihr umzugehen ein wichtiger Faktor für Effizienz und Geschwindigkeit.
Das Big-Five-Persönlichkeitsmodell ist in der Psychologie seit Jahren bewährt. Es erklärt, wie Menschen auf Stress reagieren, sich auf ihre Umwelt einstellen, Interessen entwickeln, mit anderen zusammenarbeiten sowie ihre Rollen und Ziele definieren. Das Modell besteht aus fünf Gruppen sinnverwandter Begriffe, mit denen die individuellen Unterschiede von Persönlichkeit größtenteils erfasst werden können: Sensibilität, Soziabilität, Kreativität, Anpassungsfähigkeit und Flexibilität.
Anhand von Fallstudien aus der Unternehmenswelt und konkreten Anwendungsbeispielen zeigen Jane und Pierce J. Howard, wie Führungskräfte mithilfe des Big-Five-Persönlichkeitsmodells Konflikte im Team lösen, Verhandlungen zu einem erfolgreichen Abschluss führen, in der Personalauswahl die richtige Entscheidung treffen oder die individuelle Entwicklung ihrer Mitarbeiter fördern können.
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