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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Dahinplätscherndes Schwentinewasser,
Von
Rezension bezieht sich auf: Fördewasser: Ein Kiel-Krimi (Taschenbuch)
Ich lese ja sehr gerne Regio-Krimis und war von diesem etwas enttäuscht. Es plätschert dahin wie die Schwentine,dieser kleine, verschlafene Fluss in Ostholstein. Am Eende muss dann mit Gewalt ein Täter herhalten und den Nachtklubbesitzer aus NMS lässt man zwecks Aufklärung noch besoffen von der Fähre fallen. Vielleicht ist man doch zu sehr vom Allgäu-Kluftinger verwöhnt. Nichts für ungut, es kann nur besser werden. Karsten Albrecht, Passau Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Schmackhaftes Fördewasser,
Von
Rezension bezieht sich auf: Fördewasser: Ein Kiel-Krimi (Taschenbuch)
Kommissarin Olga Island hat sich mit der Berliner Russenmafia angelegt und findet sich unversehens nach einem folgenschweren Einsatz zu ihrem eigenen Schutz in die von ihr ungeliebte Provinz, ihre einstige Heimat Kiel zurück versetzt wieder. Hier wird sie gleich in eine geheimnisvolle Mordermittlung einbezogen. Es bleibt nicht bei einem Todesfall.Kirstin Warschau hat einen wirklich guten Regionalkrimi abgeliefert. Im Gegensatz zu anderen Büchern dieses Genres zeichnet sich das Buch durch eine hohe Spannung, einen herausragenden Schreibstil und profunde Recherche und Sachkenntnis aus. Olga Island verschlägt es, ebenso wie den Leser, an viele bekannte und weniger bekannte Orte der Fördestadt, und ihr dorniger Weg zurück an den Ort ihrer Herkunft ist einfühlsam beschrieben. Dabei wird sie auf mancherlei falsche Fährten geführt, bis ihr sie in einem spannungsvollen "Showdown" die überraschende Auflösung des Falls findet. Spannung bis zur letzten Seite, und man darf sich schon auf die weiteren Abenteuer Olga Islands freuen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1.0 von 5 Sternen
Nette Regionalgeschichte - schlechter Krimi,
Von Hefermann (Kiel) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Fördewasser: Ein Kiel-Krimi (Taschenbuch)
Wer eine nette Geschichte aus der Region Kiel sucht, kann dieses Buch beruhigt kaufen. Die einzelnen Orte der Handlung werden anschaulich beschrieben. Wer Kiel und seine Umgebung kennt, wird sich schnell im Buch zurecht finden und sich die Orte der Handlung gern vor Augen rufen.Wer allerdings einen guten Krimi sucht, sollte ein anderes Buch kaufen. Die Geschichte ist schlecht komponiert. Das Ende wirkt an den Haaren herbeigezogen, um den Fall irgendwie zu einem Ende zu bringen. Die Charaktere sind hölzern. Die Dialoge erzeugen wenig Atmosphäre. Die Geschichte beginnt recht vielversprechend mit den letzten Sekunden des Opfers, die die Phantasie des Lesers anregen und auch recht "ungewöhnlich" sind. Leider verlegt sich die Handlung anschließend letztendlich an eine Aneinanderreihung (teilweise wirklich platter) Klischees: nahezu alle Norddeutschen haben eine breite Aussprache. Die Hauptfigur will eigentlich gar nicht ins (genauso dargestellte) provinzielle Kiel, sondern wäre viel lieber in der coolen Metropole Berlin geblieben. Die neuen Kollegen sind alle misstrauisch oder unverschämt oder etwas beschränkt. Die junge der Hauptfigur zuarbeitende Kommissarin ist nassforsch und versaut damit die Befragungen (man hat manchmal das Gefühl, dass die Autorin dieses Mittel benutzt, weil ihr selbst keine besseren Befragungsdialoge eingefallen sind). Der Staatsanwalt spielt Golf. Der Landadlige benimmt sich wie im 19. Jahrhundert, hat Jagdhunde und trägt Cordhosen mit Lederflicken. Der erste Hauptkommissar isst Plätzchen in der Form von Pistolen und Sherriff-Sternen. Das Wetter in Kiel ist immer grau oder regnerisch oder beides. Schade ist, dass die Autorin letztendlich nur die Hauptfigur ansatzweise charakterisiert. Sämtliche anderen Figuren werden auf die besagten Klischees reduziert. Es bleibt allenfalls bei ansatzweisen Schilderungen der Beziehungen zwischen den Figuren, die aber nicht weiterverfolgt werden. Ebenfalls ärgerlich sind Nebenhandlungen, die begonnen werden, allerdings ohne jede Relevanz für die eigentliche Geschichte bleiben. Diese hätte man sich sparen können und stattdessen besser die eigentlich handelnden Personen besser herausarbeiten können. Das Ende vermittelt schließlich den Eindruck, als habe die Autorin das festgelegte Seiten-Budget erschöpft und musste einfach zum Ende kommen. Dementsprechend konstruiert ist das Ende dann auch. Fazit: eine nette Regionalgeschichte aber ein schlechter Krimi. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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