Ich muss gestehen, ich habe das Buch verschlungen. Ich mag den Schreibstil von Herrn Serin und seine Beobachtungen und Erfahrungen decken sich mit denen von vielen Lehramtsstudenten, Referendaren oder Junglehrern.
Ich persönlich empfinde die Verwendung von Stereotypen und Klischees nicht als störend. Solange man sich darüber im Klaren ist, dass diese als humoristische Einlage dienen, weiß man sie auch entpsrechend zu beurteilen. Auch wenn man Stereotypisierungen nicht unbedingt mit der Realität gleichsetzen kann, habe ich ähnliche Erfahrungen mit Lehrkräften etc. gemacht und fand die entsprechenden Charaktere sehr witzig gezeichnet.
Rein didaktisch gesehen gab es im Buch sicher etliche Baustellen oder Schwachstellen, aber es handelt sich hier ja nicht um ein wissenschaftlich ausgerichtetes pädagogisches oder didaktisches Werk sondern um die humorvolle Verarbeitung des Referendariatsalltags.
Ich bereue den Kauf nicht und spreche allen, die sich mal "zuföhnen" lassen wollen eine klare Empfehlung aus!