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Föhn mich nicht zu: Aus den Niederungen deutscher Klassenzimmer
 
 

Föhn mich nicht zu: Aus den Niederungen deutscher Klassenzimmer [Kindle Edition]

Stephan Serin
3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (107 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

«Hast du U-Bahn?»«Hab Bus!»«Binisch auch Bus.»In der ersten Zeit stellte ich mir oft die Frage, welche Gespräche man hörte, wenn man nicht wie ich auf einem Gymnasium unterrichtete. Äußerungen in der Pause waren das eine, in den Unterrichtsstunden machte ich jedoch keine anderen Erfahrungen.«Cemal! Erläutere mir doch bitte mal, wie der Humanismus dazu beitrug, dass die Europäer damals unbekannte Regionen und Kontinente entdeckten!» «Kolumbus.» «Cemal, bitte antworte im ganzen Satz!» «Wegen Kolumbus.» «Das ist noch kein ganzer Satz.» «Doch!» «Nein, da liegst du falsch.» Über diese Streitfrage in der Klasse abzustimmen, hätte Cemal zu einem Kantersieg verholfen, weshalb ich auf solche plebiszitären Elemente verzichtete und lieber fortfuhr, ihn zu triezen …

Über den Autor

Stephan Serin wurde 1978 in Ostberlin geboren. Nach seinem Abitur studierte er Französisch und Politische Bildung auf Lehramt in Potsdam und Pau, Frankreich, zwei Fächer mit den deutschlandweit schlechtesten Einstellungschancen für Pädagogen. Seit dem Jahr 2000 ist er festes Mitglied der Berliner Lesebühne «Chaussee der Enthusiasten». Wenn Stephan Serin nicht schreibt oder liest, arbeitet er als Lehrer oder versucht, seine Kinder zu erziehen.

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 2707 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 256 Seiten
  • Verlag: Rowohlt (com); Auflage: 8 (17. September 2010)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B004WOZ1HC
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (107 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: #38.069 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das gibt's wirklich 27. Februar 2012
Format:Taschenbuch
Ein Berliner Referendar erzählt in knapp 40 Kapiteln aus seinem Referendariat.

Man sollte sich beim Lesen darüber klar sein, dass das Buch FIKTION ist, auch wenn der Autor, trotz aller Überzeichnungen und Anonymisierungen, bei der nicht-selbst-lehrer-seienden Leserschaft möglicherweise den Eindruck erweckt, dass die beschriebenen Episoden sich mehr oder weniger so zugetragen haben.

Aber obwohl es sich bei dem Buch um Fiktion handelt habe ich den Eindruck, alle, alle, alle im Buch beschriebenen ERFAHRUNGEN schon einmal in der Praxis gemacht zu haben. Serin überzeichnet zwar, aber die Konstellationen, die Charaktere, die Situationen, die er beschreibt, die gibt es wirklich.

Vermutlich kann man die ganze Wahrheit im Ausgedachten (und auch einen Teil des wirklich guten Humors) des Buches nur dann erfassen, wenn man selbst Lehrer ist, im Referendariat zumindest teilweise unglücklich war und schon mit unfähigen Seminarleitern / Selbstzweifeln / schlaflosen Nächten vor Unterrichtsbesuchen konfrontiert war.

Lehrern, die keine Beschreibung davon erwarten, wie Schule sein SOLLTE, sondern die einmal über eine gelungene Überzeichnung dessen schmunzeln wollen wie Schule IST, sei dieses Buch herzlich empfohlen!

Einen Stern Abzug gibt es, weil von den 40 Kapiteln vielleicht fünf oder sechs etwas schwächer sind und sich etwas ziehen.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht ernst nehmen: Lachen! 3. Februar 2011
Format:Taschenbuch
Stephan Serin beschreibt in seinem Buch seine Windmühlenkämpfe während des Referendariats an einem Berliner Gymnasium. Er beschreibt sie in einer hoffnungslos überspitzten Form.
Nicht gerade 'politisch korrekt' lässt der Autor kein Klischee aus. Die mangelnden Deutschkenntnisse der meisten Schüler, übrigens auch der Schüler ohne Migrationshintergrund, treibt er ebenso auf die Spitze wie nervige Kollegen, nervige Seminarleiter, nervige Eltern, und auch seine eigene Freundin kommt nicht ungeschoren davon. Sein Buch - vom 'Spiegel' in der Bestseller-Liste für Sachbücher gelistet - ist eher ein Lachbuch, es ist Satire in Reinform. Frei nach dem Motto: Nicht ernst nehmen, einfach lachen!

Das Buch ist perfekt geeignet für Lehrer, eigentlich für alle Leute, die einen Beruf ausüben, der erfordert, im Privatleben einfach mal abzuschalten und ein Buch zu lesen, bei dem man vorher auf den Schalter "Kopf aus, lachen an" drücken kann. Sowas muss und darf eben auch mal sein, wenn man nach einem langen Schultag nachhause kommt!
Nicht geeignet ist das Buch dagegen für Leute, die glauben, Herr Serin beschreibe hier das tatsächliche "pädagogische" Konzept seiner Arbeit als Referendar - solche Menschen sollten Satire jedoch generell meiden. Nicht geeignet ist es wohl ferner für Lehrer, die in ihrem Beruf dermaßen überfordert sind, dass sie aus dem Buch Anregungen für ihre Unterrichtsgestaltung beziehen wollen..... ;-)

In der Mitte des Buches schaffen es einige Stellen nicht durchgängig, mich zum Lachen zu bringen, es schleichen sich Längen ein. An anderen Stellen lag ich jedoch vor Lachen, Tränen in den Augen, am Boden; insgesamt geb ich dafür mal: Vier Sterne.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen schmerzhafte Satire 30. Januar 2011
Von M. Wolf
Format:Taschenbuch
Ein Referendar wird an einem Berliner Gymnasium eingesetzt und verarbeitet überspitzt, satirisch und zeitweise sogar zynisch seine Erlebnisse.
In fast schon schmerzhaft verdichteter Form erzählt Serin Geschichten über das tägliche Scheitern des deutschen Bildungssystems. Sind es am Anfang noch die Defizite der Schüler, auf die der Fokus gelegt wird, so werden es mehr und mehr die Lehrer und ihre inadäquate Pädagogik, die humorvoll aufs Korn genommen wird. Es spielt keine Rolle, ob die einzelnen Geschichten so stattgefunden haben oder nicht, Serin beschreibt eine gefühlte Realität, die viele Schüler und Kollegen streckenweise wieder erkennen.
Ich konnte nach der Hälfte des Buches nicht mehr lachen.
Serin beschreibt nach dem Prinzip "See it - don't change it", schau hin, ohne es zu verändern. So beginnt jede gute Beratung, ob in der Psychologie oder in der Wirtschaft. Das nackte Hinschauen auf die Ausgangssituation ist aber oft unerträglich. Serin überspielt diese Unerträglichkeit mit Satire, was das Buch aber bis zum Ende lesbar hält.
Am Ende jedoch bleibt ein Kloß im Hals und die Hilflosigkeit.
Es gibt zu viele unterschiedliche Ansätze zur Reform, als dass wirklich Hoffnung auf nachhaltige Veränderung entsteht.
Aber das ist nicht Stephan Serins Schuld.
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Die neuesten Kundenrezensionen
3.0 von 5 Sternen nettes buch
nettes buch, mehr aber auch nicht.
für den kindlichen leser.
war an einem tag ausgelesen.
für schüler der fünften bis zehnten klasse geeignet
Vor 1 Monat von Philipp Helmboldt veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sehr lustiges Buch!
Ich habs mir gekauft, nachdem ich in einer Zeitschrift eine Leseprobe gelesen habe und mich bei ihr schon halb tot gelacht hab =D ... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Moritz veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Ausgesprochen fragwürdig, geschmacklos, krass negativ...
Ich bin bis zur Hälfte des Buches gekommen, bevor es mir so heftig absurd und negativ wurde, dass ich nicht mehr weiterlesen wollte. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Kathy veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Gefällt mir nicht!
Ich konnte dieses Buch beim besten Willen nicht zu Ende lesen.

Das Buch erzählt die Wahrheit nicht mehr nur überspitzt, sondern einfach gar nicht. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von sasim88 veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Naja, zumindest lustig...
Ich habe mir das Buch gekauft, da ich immer wieder mal gerne Alltags"realitäten" von der humorvollen Seite kennenlerne. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Silvermondfee veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Lustig geschrieben mit (leider) wahrem Hintergrund
Der Autor erzählt auf sehr humorvolle Weise,wie er den Alltag an deutschen Schulen erlebt. Man ertappt sich beim Lesen oft dabei zu denken "Das kann doch nicht wahr... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Alexandra Nowack veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Jedem Lehrer zur Lektüre empfohlen!
Diese Buch hat mich von Titel her schon angesprochen.
Da ja bekanntlich ein Lehrer(in) gefühlt nur 50% im Unterricht spricht. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Paul Ehrlich veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Sehr Gut
Für den Preis hat das Buch eine gute Qualität. Es ist zwar ein Mängelexemplar oder sowas in der Art, aber es sieht wie neu aus ( bis auf dem Stempel). Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Colourful1991 veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Langweilig, unrealistisch, schlecht geschrieben
Angefangen. Abgebrochen. Als Zuglektüre eingepackt. Wieder abgebrochen. Dieses Buch ist Schwachsinn!

Das Buch ist schlecht geschrieben. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Nebelspinne veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Zuviel heiße Luft
Ja, Schüler können so sein wie Herr Serin dies in seinem Buch beschreibt. Und ja, vom Referendariat hat hört man kaum Gutes und einige der Hiobsbotschaften werden... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von C. Mayer veröffentlicht
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