Fashion Sale Hier klicken Sport & Outdoor calendarGirl Cloud Drive Photos OLED TVs Learn More saison Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip NYNY

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 11. Oktober 2009
Als Prüfungsvorbereitung für den Heilpraktiker Psychotherapie ist dieses Buch
wärmstens zu empfehlen. Jeder Fall wird Schritt für Schritt erarbeitet. Es werden
jede Menge Hintergrundinformationen gegeben, immer wieder Fragen gestellt, so dass
man die Fragen ohne weiterzulesen zunächst mal für sich selber beantworten kann und dann
erst nachliest, was der Profi dazu sagt.
Im Grunde ist es ein Lehrbuch aus der Praxis für die Praxis und eine tolle Bereicherung,
wenn man bisher hauptsächlich nur aus 'normalen' Lehrbüchern sein Wissen bezogen hat.
Fallbeispiele sind viel anschaulicher und selbst wenn in manchen Lehrbüchern Fallbeispiele
aufgeführt sind, sind sie selten so ausführlich und schlüssig erklärt wie in diesem Buch.

Die 50 Beispiele kommen aus allen Bereichen. Ich finde es schon interessant, dass jeder Fall
einen Titel hat, aus dem man vage entnehmen kann, um was es bei diesem speziellen Fall geht.
Ich lese immer zuerst nur den Title und spekuliere dann, welches Thema wohl hier behandelt wird.
Dieses Buch ist auf jeden Fall spannender zu lesen als jedes Lehrbuch und vermittelt mindestens so
viel Wissen wie ein Lehrbuch. Außerdem regt es dazu an, immer wieder in den Lehrbüchern die be-
handelten Störbilder nachzulesen und sein Wissen darüber zu vertiefen.
0Kommentar|49 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. März 2011
Lehrbücher sind zwar systematisch, bleiben aber meist recht abstrakt. Das mag je nach Qualität des Lehrbuches variieren, ist aber vom Prinzip her bedingt. Das Fallbuch kommt von der ganz anderen Seite, aus der Praxis. Diesem Fallbuch gelingt es für sehr gut, Praxis systematisch aufzuarbeiten. Es biete nicht nur Fälle, die der Studierende für sich rekapitulieren kann (was ja meistens auch damit endet, dass man nach dem Lesen das Gefühl hat: 'ja, das war plausibel' und dann den nächsten Fall liest). Hier wird der Leser durch sinnvolle Fragen unterbrochen und zum selber Denken angeregt (so er sich denn anregen lässt).

Gefragt wird danach, wie man selber handeln würde, welche weiteren Befunde noch zu erheben sind, welche Differentialdiagnosen abzuklären sind oder welche Therapieansätze zu verfolgen sind. Es wird aber auch nach angrenzenden Fachgebieten gefragt. So wird der Leser gezielt dazu angehalten sich mit leicht zu verwechselnden Inhalten auseinander zu setzen.

Nach jeder Frage wird der Fall fortgeführt, woraus sich dann die Antwort ergibt. Man kann also einfach über die Fragen hinweg lesen. Auf jeden Fall ist das nötige Wissen immer sofort griffbereit. Die hervorgehobenen Fragen helfen auch bestimmte Aussagen schnell wieder zu finden. Das Konzept ist zum Lernen wirklich sinnvoll.

Fazit: Perfekte Ergänzung zum Lehrbuch mit wirklich gut gemachter Didaktik.
0Kommentar|5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. September 2010
Zu allen Krankheiten, die in diesen "trockenen" Lehrbüchern (von der Uni oder sonstwer) vermittelt werden, konnte ich per dieses Buch (Bed-side-learning) vor meinem inneren Auge das "eigentliche" entspringen lassen. So lässt sich Wahrhaftig viel viel mehr einprägen und "behalten". Dies ist ein weiteres hervorragendes Buch von Lieb. Für mich persönlich, je mehr ich mit dem Auge sehe, desto besser prägt es sich bei mir. Für alle die genauso denken ist dieses Buch empfehlenswert. Schon allein, die Frage-Antwort-Technik ist in diesem Buch sehr gut erklärt, deutlich farbig hervorgehoben, Langeweile beim Lesen kommt schon gar nicht in Frage.
0Kommentar|9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. November 2010
habe die fälle zur facharztvorbereitung genutzt-insgesamt sehr hilfreich, da es sonst keine entsprechende Literatur gibt und ein wenig praxis zwischen viel theorie tut- zumindest mir- sehr gut.an manchen stellen hatte ich aber den eindruck, es ist eher für anfänger und zu oberflächlich. trotzdem empfehlenswert- und in der prüfung wollte es übrigens auch niemand so genau wissen....
0Kommentar|12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 14. September 2009
Ich habe mir dieses Buch aufgrund einer Empfehlung eines Kollegen zugelegt. Dieser hatte noch den "Vorgänger", der nur 25 Fälle umfasste.

Also, was soll ich sagen? Dieses Buch ist nicht unverzichtbar, aber auf jeden Fall sehr lesenswert. Wie der Name schon sagt, gibt es 50 Fälle, welche alle ein Thema aufgreifen (C2H5OH-Abhaengigkeit, ADHS, hebephrene Schizophrenie...).
Gegliedert wird es durch ein kurzes Fallbeispiel am Anfang, dann kommen Fragen ("wie gehen sie jetzt vor?"), die darunter beantwortet werden.
Allerdings kann man nicht, wie man sich jetzt evtl. denken könnte, die Antworten einfach weglassen, und die Fragen selbst beantworten. Die weiterführenden Fragen bauen nämlich auf den Antworten auf.
Dennoch kann man gut damit lernen. Die Antworten werden kurz angerissen, man kann sich dann weiter mit der Thematik (z.B. Lithiumtherapie) beschäftigen.

Ganz klasse finde ich, dass es endlich mal praktische Fallbeispiele für sonst nur allzu theoretisch behandelte Themen gibt, wie z.B. Agranulozytose bei atypischer Neuroleptikaeinnahme, malignes Neuroleptisches Syndrom...

Weiterhin macht es sich das Buch auch nicht einfach. Klar gibt es auch Fallbeispiele, wie der 50Jährige alkoholabhängige Maurer, der nach durchlaufen des Suchttherapiesystems (Entzug mit AHB) für sein restliches Leben trocken bleibt.
Doch es gibt auch die therapieresistente Depressive, die über 10 Seiten mit allerlei Medikamentenwechseln traktiert werden muss. Dabei wird auch das Cytochrom-P450 "Phänomen" angesprochen, verschiedene Denkweisen und Begründungen warum diese Therapie und nicht jene jetzt besser ist, fließen mit ein.
Dabei ist eigentlich alles sehr genau beschrieben, nichtmal der empfehlenswerte Lithiumspiegel im Blut, und der daraus resultierende Toxische fehlt.

Bei alledem muss man bedenken, dass es immer noch ein Lehrbuch ist. Der Heroinabhaengige, der inzwischen seinen 300. Aufenthalt (es gibt wirklich Patienten, die solche Zahlen feiern!) auf der Polytox-Station hat, das Methadon vom Programm verkauft und dem jegliche Gesprächstherapie ablehnt, fehlt natürlich. Aber gibt es für so etwas überhaupt schon eine Standardisierte Therapie? Man weiß es nicht.

Insgesamt ist dieses Buch, v.a. für diesen unschlagbar günstigen Preis (19,90EUR zum Zeitpunkt der Rezension) uneingeschränkt zu empfehlen, sowohl für Ärzte (Die Fallbeispiele werden meist aus der Sicht eines Assistenzarztes beantwortet), als auch für (Fach-)Pfleger.
Pflegekräfte anderer Fachrichtungen sollten die Finger davon lassen, für ein "allgemein informierendes Buch" geht es zu sehr in die Tiefe. Für Psychiater hingegen ist es wohl zu wenig.
Also, schnappen sie sich das Buch, legen sie Benkert+Hippius's Pharmakompendium, Irren ist menschlich und ein Buch über Gesprächstherapie daneben, und sie haben den idealen Lerngrundsatz.

Leider werden in den Beispielen die rechtlichen Aspekte kaum berücksichtigt. Zwar werden sie kurz erwähnt, jedoch fehlt mir die sonstige Ausführlichkeit (Paragraphenerwähnung...), die sonst vorgegeben ist.
0Kommentar|32 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. Mai 2011
Wie man feststellte entnahmen die Amtsärzte zur mündlichen Überprüfung des Heilpraktikers für Psychotherapie einige Fälle aus diesem Buch. Es ist zwar für den HP etwas zu medizinisch, jedoch hat es mir mehr als nur geholfen. Leicht verständliche Fälle mit den jeweiligen Therapiemethoden.
Für den HP Psych. sehr empfehlenswert!
0Kommentar|7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. September 2013
Der professionalisierte Unfug in der klinischen Psychiatrie fußt auf mehreren Säulen. Eine davon besteht aus den (mit in andere schulmedizinische Bereiche hineinreichenden) Etikettier- und Behandlungstechniken, welche den Bemühungen einer standardisierten Strukturierung unterliegen und welche dieses Buch ausgehend von der Perspektive des klinischen Tagesgeschäftes versucht näher zu bringen.

Auf 300 Seiten werden 50 Fallgeschichten vorgestellt, sodass sich das Ausmaß der Interpretations- und Handlungsneurosen, denen jeder Fall unterliegt, bereits am Verhältnis Seitenzahl/Fälle ganz gut erkennen lässt.

Inhaltsverzeichnis und Stichwortregister zu Beginn des Buches sind, genau wie der Rest des Buches auch, visuell sehr ansprechend und übersichtlich gestaltet. Bei manchen Fallgeschichten sind am Ende vereinzelt Literaturempfehlungen mit genannt.

Ziemlich diffus und ohne erkennbare didaktische Strategie wird immer wieder auf das pharmakologische Herumexperimentieren am Patienten eingegangen, welches im Buch verkaufsrhetorisch als "Nebenwirkungsmanagement" bezeichnet wird. Ein Lithiumpass ist dabei wichtig, um besser einschätzen zu können, wann der Patient kurz vorm krepieren ist (man muss es leider so hart sagen).

Das Buch gibt insgesamt ganz gut wieder, dass ein Mensch im Alltag der klinischen Psychiatrie zur "Behandlungsware" degradiert ist und auf dem Weg der ganzen Abstraktionen dabei viel Verstand und Menschlichkeit verloren geht.

So z B beim Fall einer 86jährigen Patientin (Fall 29). Die Frau scheint einfach nur ihr Gebiss zu suchen, wird aber sofort medikamentös sediert und bekommt eine Psycho-Diagnose.

Bei Fall 48 bekommt eine alleinerziehende Mutter mit 3 Kindern, in Helfer-Beruf, mit Kummerspeck und einer Art Erschöpfungsdepression die Diagnose einer "Binge-Eating-Disorder" verpasst und soll sich dann, auch zuhause vor ihren Kindern, immer hinsetzen und Essprotokoll führen. Der Clou ist dann noch, dass ausgerechnet sie sogenannte "Übungen zum sozialen Kompetenztraining" machen soll und da fragt man sich schon, wie weit die projektive Identifikation bei Therapeuten eigentlich gehen kann.

Auch sonst mangelt es dem Buch nicht an Stellen, bei denen die Frage aufkommt, ob das Buch eigentlich Satire sein soll.

Der bombastische moderne Vermerk "bed-side-learning" auf dem Cover steht im völligen Kontrast zu den mittelalterlichen Inhalten des Buches

Immerhin ist das Buch dann doch modern genug, um einen Zugangscode zum www-Portal des Verlages mitzuliefern. Dort kann der Leser, wenn er es denn will, die Highlights des Publikations-Entertainments bestaunen kann und sich schonmal orientieren, wo er seine kognitiven Fähigkeiten später mal so lassen will.

Fazit
Das Buch wird seinem Titel gerecht, enthält viele Informationen und macht den Klischees die über die Psychiatrie so existieren alle Ehre.

ps
Bei Fall 42 wird leider nicht erfragt, ob eine OP stattfand um somit ein Delir (nach Narkose) auszuschließen.
Außerdem sollte ein Arzt vielleicht, bevor er das eigenständige Ziehen eines Katheters gleich als "selbstverletzendes Verhalten" wertet, sich selber so ein Teil mal für ein paar Tage dranmachen.
Perspektivtausch (Arzt ist in der Rolle des Patienten und hat den Arzt vor sich) ist anscheinend wohl ohnehin das einzige, was in der Psychiatrie mal Fortschritte bewirken kann.
0Kommentar|11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. April 2010
Die Fälle sind zwar so klar (also in ihrem klinischen Bild eindeutig), wie man sie in der Praxis selten kriegt, aber eine allzu komplizierte und vielschichtige Darstellung würde wohl eher verwirren. Das Buch ist eine beinah unterhaltsame und auf jeden Fall eingängige Lektüre für alle, die ihr Wissen in der Diagnose und Behandlung von psychischen Erkrankungen vertiefen oder auffrischen wollen. Empfehlenswert nicht nur für Lernende!
Beatrice Poschenrieder, Partnerschafts- und Sexualberaterin
11 Kommentar|9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Januar 2012
Das ist definitiv das beste Buch, das ich jemals zum Lernen hatte!
Ohne dass man es merkt, lernt man hier, während man das Gefühl hat, einen spannenden Roman zu lesen!
Man kann die ganze Zeit mitdenken und miträtseln!
Total logisch aufgebaut, super nachvollziehbar und sehr verständlich!
Danke!
0Kommentar|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. Dezember 2013
Tolle Fälle, gut und verständlich erklärt. Optimale Lektüre zum Lernen. Preis - Leistungs-Verhältnis spitzenklasse. Macht Spaß, die Fälle zu bearbeiten und die eigene Einschätzung abzugleichen.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden