Pressestimmen
(Arthur Thömmes, lehrerbibliothek.de, Februar 2008) Leider ist es immer noch die Regel, dass Lehrerinnen und Lehrer das Fach, das sie unterrichten, für das Wichtigste halten und nicht bereit sind, über die Grenzen des eigenen Faches zu blicken. Dabei bietet der fächerübergreifende Unterricht die große Chance, Problemstellungen nicht nur aus der Sicht eines Fachgebietes, sondern in ihrer Vielschichtigkeit zu betrachten. Und nicht nur fachlich, sondern auch methodisch besteht die Möglichkeit des kooperativen Suchens nach Lösungen. Beate Forsbach praktiziert diese Idee des fächerübergreifenden Unterrichts seit vielen Jahren und bietet dem Leser im vorliegenden Buch einen Einblick in den fächerübergreifenden Musikunterricht. Neben der grundlegenden Einführung in die Konzeption (Arbeitsdefinition, Merkmale, Absichten, Ziele, Organisationsformen etc.) ist das Buch aber vor allem eine Fundgrube für die Praxis. Die Autorin entfaltet den Ansatz anschaulich und konkret an einer Viezahl von Beispielen und Themen (Klanggeschichten, Liedermachen, Musik und Gewalt, Musical, Jazz-Geschichten u. a.). Die vorgestellten Unterrichtsmodelle und Projekte machen Lust, neue Wege zu wagen. Voraussetzung ist natürlich, dass Lehrer und Schüler bereit sind, den Weg des gemeinsamen Forschens zu gehen und Abschied zu nehmen von festgefahrenen Rollenbildern und lehrerzentrierten Methoden. (Volker Ladenthin, Rainer Winkel, Ralph Fischer, PÄD FORUM, 02/2008) Eine Fülle von Beispielen, Materialien und Literaturempfehlungen machen dieses Buch zum Vademeccum für Fachdidaktiker und Musiklehrer. (Alexis Kivi, Diskussion Musikpädagogik, 41/09) Auch aus Platzgründen entstand die Idee, den größeren Teil dieser eigenen Unterrichtsbeispiele in einem kürzeren Praxisband zu veröffentlichen, der 2008 bei Wißner erschien. Dieser enthält eine gute, komprimierte Zusammenfassung der theoretischen Grundlagen der Dissertation. … Insgesamt bilden beide Bücher Beate Forsbachs - gerade angesichts der umfassenden Sichtung der Literatur - eine gute Grundlage für weitere theoretische wie praktische Auseinandersetzungen mit dem Thema "fächerübergreifender Unterricht mit Musik". (Wolfgang Böhler, Codex flores, 29.04.2009) … intelligente und anregende Schulmodelle … Insbesondere zu den ausgewählten Themen Klanggeschichten, Liedermachen, Begegnungen mit dem Barock, Mittelalter als projektbezogene Musikgeschichte und Musik und Gewalt … entwirft sie innovative Programme. (Birgit Jeschonneck, Grundschule Musik, 53 / 2010) (...) Im ersten Teil stellt Beate Forsbach ihre Konzeption eines fächerübergreifenden Musikunterrichtes vor, wobei theoretische Grundlagen und historische Wurzeln sehr ausführlich dargestellt werden. Im zweiten Teil werden Unterrichtmodelle und Projektideen aus der Praxis vorgestellt. Man kann hier von den Erfahrungen der Autorin bezüglich organisatorischer Planung, Zusammenarbeit mit anderen Fachkollegen, Präsentationen, Reflexionen und Benotungen profitieren. Obwohl die dargestellten Unterrichtsmodelle für die Sekundarstufe konzipiert wurden, findet man als Grundschullehrkraft in den vielen unterschiedlichen Themenfeldern durchaus viele Anregungen für die eigene Praxis.
Volker Ladenthin, Rainer Winkel, Ralph Fischer, PÄD FORUM, 02/2008
Eine Fülle von Beispielen, Materialien und Literaturempfehlungen machen dieses Buch zum Vademeccum für Fachdidaktiker und Musiklehrer.