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Eyes Wide Open. Eine Nahaufnahme von Stanley Kubrick.
 
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Eyes Wide Open. Eine Nahaufnahme von Stanley Kubrick. [Broschiert]

Frederic Raphael
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Produktinformation

  • Broschiert: 269 Seiten
  • Verlag: Ullstein Tb (1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3548359515
  • ISBN-13: 978-3548359519
  • Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 11,6 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 994.189 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Der Regisseur Stanley Kubrik starb am 7. März 1999. Sein letzter Film, den er noch kurz seinem Tod fertigstellte, ist Eyes Wide Shut', mit Nicole Kidman und Tom Cruise.
Zwei Jahre lang durfte Frederic Raphael an Kubricks Seite arbeiten. So lernte er auf ganz besondere Weise den introvertierten Charakter des Meisters kennen, gewann Einblicke in dessen Arbeitsweise und erfuhr einiges über Sellers, Brando, Nabokov, Mason und andere Stars.
Dieses Buch ist eine Hommage an Stanley Kubrick und zeichnet ein bisher unbekanntes Bild dieses "schwierigen" Regisseurs.

Der Verlag über das Buch

Der Meisterregisseur in Nahaufnahme

Der große Regisseur Stanley Kubrick starb am 7. März 1999. Sein Film Eyes Wide Shut, den er noch kurz vor seinem Tod nach einer langen Drehzeit beendete, kommt am 9. September 1999 in die deutschen Kinos. In Erinnerung bleibt er mit zahlreichen seiner außergewöhnlichen Werke wie z.B: Spartakus (1960), Lolita (1962), 2001: Odyssee im Weltraum (1968), Uhrwerk Orange (1971) und Full Metal Jacket (1987).

Kubrick war ein harter Arbeiter, der nicht nur von sich alles forderte, sondern auch seine Schauspieler zu Ausnahmeleistungen antrieb. Zwei Jahre hat Frederick Raphael an seiner Seite an dem Film Eyes Wide Shut gearbeitet, den Kubrick bereits seit 1971 drehen wollte. Zwei Jahre, in denen Raphael wie kein anderer den introvertierten Charakter des Meisters und dessen Arbeitsweise kennenlernte und allerhand über Sellers, Brando, Nabokov, Mason und andere Stars erfuhr.

Eyes Wide Open ist eine Hommage an Kubrick und zeichnet ein bisher unbekanntes Bild des "schwierigen" Regisseurs.

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Frederick Raphael, geboren 1931 in Chicago, lebt als Autor, Dramaturg und Feuilletonist in Frankreich und England, wo er der Royal Society for Literature angehört. Sein Drehbuch für Darling (1965, mit Julie Christie) wurde mit einem Oscar ausgezeichnet, und für die mehrteilige Fernsehadaption seines Romans The Glittering Prizes (1976) erhielt er den Royal Television Society´s Writer of the Year Award. Seine Fernsehserie After the War wurde weltweit ausgestrahlt.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Das Buch wird von anderen Rezensenten zerrissen. Schon möglich, dass die die verwitwete Frau Kubrick nicht ganz glücklich war, dass dieses Buch erschienen ist, aber dermassen "abfällig" wird ja gar nicht über den Stanley geurteilt. Auch steht seine Person gar nicht so sehr im Mittelpunkt. Der Autor schildert bloss die Erfahrung aus der Zusammenarbeit, er stellt kein Psychogramm auf, sondern schliesst aus gewissen Kommentaren, dass halt vieles nicht unwahr ist, was man über die Legende Kubrick erzählt hat. Kubrick alleine ist nicht der "komplizierteste", er hat die Dinge einfach genau genommen. Cronenberg ist auch kein einfacher, Jim Morrison auch nicht, Mickey Rourke schon gar nicht... jene, die ihr "Ding" wirklich ernstnehmen, KÖNNEN und DÜRFEN nicht einfach sein. Ist James Brown einfach und schnell zufriedenzustellen? Aber nicht die Bohne! In meiner Band diskutieren wir wochenlang um Wirkung, Ablauf etc. unserer Songs, dass einem Aussenstehenden schlecht werden könnte und wir sind damit alles andere als eine Ausnahme. Es ist schlichtweg unumgänglich, es sei denn, man möchte nur Unterhaltung und feel-good-Werke bieten. Aber selbst DANN ist eisernes Er- und Bearbeiten oberstes Gesetz.

Bei Kubrick wird dieser Tatsache mehr Gewicht gegeben als nötig. (Ich als Gelegenheits-Schauspieler weiss: Kein ernstzunehmender Regisseur ist "einfach", weil das Filmemachen alles andere als "einfach" ist: man muss probieren, überlegen, versuchen, hinterfragen, analysieren, die Szenen werden teilweise komplett umgebaut beim 2ten Versuch, aus einer Liebesszene wird versuchsweise etwas ganz anderes... das ist die Realität und gar nicht so sehr 'typisch Kubrick')

Ich hab das Buch im Anschluss zum Film ("...wide shut") gelesen und war fasziniert. Es ist humorvoll geschrieben, lässt sich gut nachvollziehen. Ich muss vielleicht betonen, dass ich mich sowieso mehr auf die auf den Film bezogegen Teile konzentriert habe - über die Person Kubrick wird gar nicht so viel erzählt, bloss wie er rübergekommen ist während der Zusammenarbeit. Wer kann schon einen Menschen vollumfänglich und der Realtität entsprechend analysieren? Das ist sogar unter jahrelang verheirateten Paaren schwierig, von "Eigenanalysen" wollen wir schon gar nicht sprechen. Also muss logischerweise jede Biographie mit einer gewissen Distanz betrachtet werden. Aber wie gesagt: Frederic Raphael hält sich sehr zurück und bezieht sich hauptsächlich auf die reinen Erfahrungen während der Vorbereitungszeit zu EYES WIDE SHUT und zeichnet interessante Nebenereignisse auf, rezitiert interessante Dialoge zwischen Co-Drehbuch-Autor und Regisseur, zeichnet Überlegungen auf, warum welche Szene eingebunden, verändert oder weggelassen werden mussten. Wenn man den Film noch gut beisammen hat im Kopf, ist das Lesen dieses Buches spannender, interessanter und streckenweise witziger als so manche Lektüre!

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Von Niclas Grabowski TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Von Amazon bestätigter Kauf
Es heißt, die Familie von Kubrick hätte sich sehr über dieses Buch geärgert, das kurz nach dem Tod des berühmten Regisseurs erschienen ist. Man mag dies nachvollziehen, denn das Bild das von Kubrick hier gezeichnet wird, entspricht nicht den schönen Worten, die man sonst beim Ableben eines Genies so in der Öffentlichkeit von sich gibt. Aber ein Nachruf soll dieses Buch ja auch nicht sein. Es ist weder eine Hommage (so der Klappentext) noch eine Demontage des Künstlers, von der wir hier lesen.

Überhaupt muss man bei der Beschreibung dieses Buches wohl erst einmal alles aufführen, was dieses Buch nicht sein soll. So ist es kein Charakterbild von Kubrick. Der Autor hat zwar über fast zwei Jahre eng mit Kubrick zusammengearbeitet, aber ihn dabei nicht besonders oft gesehen - wenn auch oft mit ihm telefoniert. Es ist auch kein Werk über die Entstehung des berühmten, aus meiner Sicht genialen, letzten Film von Kubrick, Eyes Wide Shut". Denn hier wird nur ein einziger Aspekt der Entstehung geschildert, nämlich ein Stück der Verfassung des Drehbuchs. Über die Dreharbeiten erfahren wir nichts, wir lesen nur einen Bericht aus zweiter Hand über das Casting der Hauptdarsteller Kidman und Cruise. Welcher Anteil des Drehbuchs im finalen Film von Kubrick und wie viel hier vom Buch- und Drehbuchautor Raphael stammt, selbst das bleibt in vielen Details offen. Auch liefert das Buch keine Interpretation des Films. Die vielen Rätsel, die der Film bewusst offen lässt, werden hier nicht geklärt.

Worum geht es hier dann? Primär ist dies ein Buch über den kreativen Prozess, in dem zwei intelligente und erfahrene Menschen versuchen, gemeinsam ein Konzept für einen Film und die Rohfassung des Drehbuchs zu entwickeln. Dabei geht es nicht um das Ergebnis, sondern um die Art, wie die beiden miteinander kommunizieren. Es geht auch um die Empfindungen auf Seiten des Drehbuchautors, der mit der größeren Macht des Produzenten und Regisseurs klar kommen muss. Machtspiele sind durchaus nicht selten im Buch. Schach wird als Metapher für dieses Verhalten verwendet. Zwei Menschen versuchen, ein kleines Stück Leben zu kontrollieren. Und da beide dabei eigene Ansichten haben, prallen die Gegensätze hier gelegentlich heftig aufeinander. Der Witz ist, dass sich beide trotzdem achten, vielleicht sogar bewundern.

Möglicherweise liegt das Problem zwischen beiden gerade in der fehlenden Kommunikation. Kubrik will den Entwurf des Drehbuchs am liebsten Seitenweise. Raphael will am liebsten allein und weit weg arbeiten, und dann mit dem fertigen Werk am Ende nur noch die Rechnung präsentieren. Auf der anderen Seite sitzt der Autor wir die Maus vor der Katze, wenn es darum geht, die Absichten von Kubrik in Bezug auf den Film zu verstehen. Es sieht so aus, als ob Kubrick hier einfach nicht mit der Sprache raus gerückt ist, was die Botschaft angeht. Zwei Egozentriker an der Arbeit. Raphael spekuliert viel über die Absichten und Motivationen von Kubrick, so überlegt er, welchen Beitrag hier der jüdische Background der beiden Beteiligten, aber auch des Autors der Romanvorlage hat. Denn auch Arthur Schnitzler und die Protagonisten des Romans sind jüdisch. Kubrick scheint dies aber kaum interessiert zu haben. So schafft sich Raphael hier selbst seine Rätsel und Probleme.

Geschrieben ist das ganze sehr kreativ als Mischung als Tagebuch, Erfahrungsbericht und Drehbuchdialog. Gerade letzteres ist beim Lesen erst einmal etwas gewöhnungsbedürftig. Aber warum eigentlich nicht? Passt jedenfalls zum Thema.

Leider lässt auch dieses Buch damit die Frage offen, welche der vielen Schönen im Film sich jetzt für den guten Bill opfert. Ob hier Ziegler in der in der Vorlage nicht enthaltenen Szene am Schluss die Wahrheit sagt, ist eine durchaus offene Frage.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Mr. Raphael behauptet, das das Buch von der Familie und den Freunden Kubricks gutgeheißen wurde. Christiane Kubrick, Witwe des großen Meisters, stellte auf ihrer Homepage aber richtig, das dem nicht der Wahrheit entspricht. Der Autor benutzte den Tod des Regisseur, um die Verkaufszahlen seines Machwerkes zu fördern. In dem Buch spricht er sehr abfällig über Kubrick. Er stellt ihn als Einsiedler, Patriarch und Perfektionist dar, und füttert so nur die zahlreichen Legenden, die über Kubrick geschrieben wurden. Man erfährt von der Arbeit an dem Drehbuch nur aus der Sicht des Autors, was etwas stört, da er es nicht wagt, die Sicht des Künstlers darzustellen. Man kann es sich nicht erklären, was passiert sein muß, das der Autor diesen Weg einschlägt. Schade, Mr. Raphael, Sie hatten die Chance uns an dem wahren Leben eines der größten Regisseure der Welt teilhaben zu lassen.
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