Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Hymnen im Dreivierteltakt..., 28. Juli 2006
Doch, doch, Gary Lightbody und seine Mannen machen schon seit 1997 zusammen Musik. Nur hat das damals eben keinen interessiert und deshalb stand man vor drei Jahren auch vor dem Aus. Das letzte Album hiess also nicht ohne Grund "The Final Straw". Was dann kam, überraschte nicht zuletzt die Band selbst. Plötzlich war man angesagt. Die Singles "Spitting Games" und "Run" liefen überall heiß und Snow Patrol waren die Festival-Abräumer schlechthin. Keiner mehr, der sie nicht kannte.
Nun also der Nachfolger. "Eyes Open" heißt der und ist... bombastisch! Hymnen im Dreivierteltakt mit Chören und Streichern so satt, daß man es gar nicht glauben mag. Obwohl die Single "You're All I Have" es ja angedeutet hatte. Es dengelt der Bass, es fliegen die Gitarren und es oooh-oooh-oooooht der Refrain. Da gibt es Entschleunigungspausen und Beschleunigungsphasen. Festivale aller Welt, vereinigt euch! Hier kommt die Band mit der Musik wie geschaffen für die Massen. Das Riff von "Hands Open" wird diesen Sommer Zehntausende glücklich machen - versprochen! - und durch "Chasing Cars" wird die Feuerzeugbranche ein geschätztes Umsatzplus von, sagen wir, 3000 Prozent machen - ganz sicher!
Was allerdings passiert, wenn Bono jemals "It's Beginning To Get To Me" hören sollte, kann nur vermutet werden. Wahrscheinlich ist eine Auflösung von U2. Jedenfalls wird der Mann mit der Sonnenbrille bitterlich weinen, genauso wie Chris Martin, dem das spieluhrige "You Could Be Happy" das noch verbliebene Haupthaar gänzlich ausfallen lassen wird. "All the things that I wish I had not said/ Are played in loops til it's madness in my head." Großes Gefühlskino und süßer die Streicher nie klangen. Aber das ist noch nicht alles!
Der Höhepunkt des Albums ist zweifelsohne "Make This Go On Forever", ein Sechs-Minuten-Wehklagen, das sich fortwährend steigert, in einen überirdischen Chor ergießt, schließlich in sich zusammenbricht und einen mit den Worten "Please, just save me from this darkness" kummervoll zurücklässt. Zum Aufrappeln gibt's dank "Set The Fire To The Third Bar", dem wohl schauerlich schönsten Duett seit "Where The Wild Roses Grow", erst gar keine Chance. Schuld ist Martha Wainwright!
Und während man sich noch hilflos am Boden liegend fragt, warum diese Band mal kein Schwein interessiert hat, schwingen sich Snow Patrol auf, ziehen mit "The Finish Line" einen himmlischen Schlussstrich und lassen alles offen. "I think the finish line's a good place we could start." Ja, bitte! - Michael Seifert -
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
wow!, 19. Oktober 2006
Snow Patrol - waren mir entgangen bis mich kürzlich eine liebe Freundin mit Eyes Open beschenkt hat. Schon das Ersthören lässt mich verblüfft zurück. Mit dem größten Selbstverständnis perlen da Melodien aus den Boxen die schlicht genial sind. Oder eben schlicht und genial. Und immer kurz bevor sich einer der Songs zu sehr an seine Eingängigkeit krallt legen die Musiker mit anderen Arrangements nach. Da schreib ich hier und hab nicht mal einen Plan wie der Sänger heißt. Na egal. Wichtiger: Er geht mit seiner Stimme unter die Haut. Kann aber manchmal anders, wenn auch nie ein böser Junge aus ihm wird. Braucht ja auch keiner. Nicht umsonst: Snow Patrol :-)Und ich? Mach heute alles andersrum. Nach der Rezension ohne Ahnung durchstöber ich das Web jetzt auf Infosuche nach der Band. Und Du tu Dir einen Gefallen und kauf die Scheibe. Echt!
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein geiles Album., 18. März 2007
Auf Snow Patrol aufmerksam bin ich durch einen Clip im Internet geworden. Dort lief "Run", und ich war gleich begeistert. Nach kurzer Zeit habe ich mir ein paar CD's von ihnen zugelegt, und die Band gefällt mir von Song zu Song besser. Sie haben ihren Stil, und das finde ich klasse und es macht einfach Spaß beim hören, auch wenn es einige ziemlich traurige / sentimentale Stücke von ihnen gibt.
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Eyes Open von Snow Patrol ist mit Sicherheit ein mehr als gutes Album, schade finde ich jedoch, dass sich sehr wenige Schmuckstücke hierauf verirrt haben. Jeder Song hat seinen bestimmten Stil, jeder Song für sich ist gut, leider schaffen es nur vier Songs, sich hervorzuheben und zu begeistern.
Die Songs "The Finish Line" und "Shut your eyes" sind sehr gut, während ersterer eine ziemlich traurige Stimmung hinterlässt, macht der zweite richtig Laune.
"Make this go on forever" ist ein richtig guter Song. Hier passt für mich einfach alles, die Stimme, die Instrumente... Und beim Refrain bekomme ich immer eine Gänsehaut.
Ein weiterer Song, der herausragt, ist "Chaising Cars", der dem einen oder anderen vielleicht aus der Werbung zur US-Serie Grey's Anatomy bekannt sein dürfte. Er beginnt als schöne Ballade, entwickelt sich dann zu einer echt geilen Rock-Ballade, in der die Gitarren nicht zu kurz kommen.
Die anderen Songs sind ebenfalls gut gelungen, jedoch fehlt hier für mich etwas. "Open your eyes" ist klasse, kann es im direkten Vergleich aber nicht ganz mit dem ähnlichem "Shut your eyes" aufnehmen.
Was ich jedoch anmerken muss ist, dass auf dem Album kein Song ist, der mir nicht gefallen hat.
Fazit:
Ein sehr schönes Album, dass zwischen Pop / Rock und sehr schönen Balladen schwankt und sehr schön instrumentalisierte Songs hat, leider haben es nur vier Songs geschafft, mich richtig mitzureißen, der Rest ist zwar immer noch gut, aber es hat mir etwas gefehlt. Dennoch ist "Eyes Open" ein sehr gutes Album, dass ich mir gerne öfters anhöre.
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