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Produktinformation

  • Audio CD (27. Mai 2014)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Import
  • Label: Housecore
  • ASIN: B00JDB4DV4
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Etheriel am 23. Mai 2014
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Diese Band ist unverwüstlich. Naturkatastrophen, verbrecherische Tourmanager und mehrfache Substanzabhängigkeit unterschiedlicher Bandmitglieder konnten dieses Album nicht verhindern. Kathrina und alles was der Hurrikan nach sich zog haben die Produktion und das Erscheinen letztendlich nur in die Länge gezogen. Mike IX, Jimmy Bower, Joey LaCaze, Brian Patton und Gary Marder haben lange gebraucht. Allein Mike IX schlug sich neben Gefängnisaufenthalten auch mit einem kalten Entzug im Knast, zeitweiliger Obdachlosigkeit und der gerichtlich verfügten Verbannung aus der Heimatstadt. Bowers Heim wurde schwer beschädigt und auch er warf die Drogen hin. Marder verlor sein Haus, Patton einen Freund und bekämpfte ebenfalls seine Sucht und dann war da noch Joey. Joey begab sich in Reha wurde als Voodooschlagzeuger bekannt.

Das Songwriting zog sich ewig, die Band hatte damit angeblich bereits 2002, noch Jahre vor dem großen Clash durch Kathrina begonnen, anscheinend jedoch vieles Verworfen denn die meisten Songs der Preaching the End-Time Message sind nicht mehr dabei dafür jedoch noch The Age of Bootcamp.

EyeHateGod nahm das Album in zweieinhalb Sitzungen auf und ging auf Tour, sie kehrten kurz vor Joeys Geburtstag zurück und einen Tag nach seinem Geburtstag verschied der Schlagzeuger, nachdem er sich mit seinem unglaublichen Spiel auf dieser Platte selbst ein Denkmal gesetzt hatte.

Marder und LaCaze hämmern einen Groove in diese Scheibe, die man von EyeHateGod in dieser Intensität eher von der Gitarrenfraktion gewöhnt ist.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von muffy666 am 23. Mai 2014
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Ich denke, dass man Down, Crowbar und EHG ohne weiteres als die Heilige Dreifaltigkeit der New Orleanser Metalszene bezeichnen kann. Klar, es gab/ gibt noch u.a. Exhorder, Soilent Green, Goatwhore oder Acid Bath noch weitere durchaus wichtige Bands, aber die erstgenannten haben mich über die Jahre am meisten beeindruckt und dürften die Metalwelt auch am nachhaltigsten geprägt haben.

Und diese Bands sind es, die innerhalb von nur zwei Wochen ein jeweils in verschiedener Hinsicht beachtliches Album herausbringen. Down IV - Part 2 ist zum einen die schnellste aufeinanderfolgende VÖ der Band und die erste ohne Gründungsmitglied Kirk Windstein. Dieser hat mit Crowbar passend zum 25. Bandjubiläum das 10. Studioalbum "Symmetry In Black" am Start, das darüber hinaus auch seit Equilibrium / Odd Fellows Rest das zweite Album von Crobar ist, bei dem immerhin 3/4 des Lineup des Vorgängers übernommen worden sind!

Bei EHG ist beachtlich, dass die letze VÖ - Confederacy of Ruined Lives - rund 14(!) Jahre zurückliegt und dass nach Abschluss der Aufnahmen der langjährige Drummer Joey LaCaze verstorben ist und dieses Album quasi das Vermächtnis dieses Ausnahmedrummers ist. Ich denke, gerade in der Metalwelt halten sich relativ hartnäckig Fehlvorstellungen, was einen guten Drummer wirklich ausmacht. Häufig schielt man in Richtung eines Derek Roddy, Hellhammer, George Kollias oder Mike Portnoy. Hauptsache schnell und (viel zu) viel spielen. Dabei liegt m.E. wahre Stärke darin, mit relativ wenig beeindruckende Grooves zu spielen und die Band richtig voran zu bringen.
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Von Wizzo VINE-PRODUKTTESTER am 15. August 2014
Format: Audio CD
Man muss wahrscheinlich erst selber ganz tief im Psychomorast festsitzen, damit Eyehategod von Eyehategod greift. Aber sie greift und sie greift richtig fest, lässt nicht mehr locker und zieht einen immer wieder dann aus dem Morast, wenn das Rauskommen kaum noch möglich scheint. Jimmy Bower begeistert mich sowieso, hier als Riff-Shredder und bei Down als Dampfmacher. Mike Williams aber setzt dem Ganzen die Krone auf. In allerbester Sludge Tradition keift er sich die Seele aus dem Leib, wirkt dabei nie gekünstelt und immer absolut authentisch. So, wie der beste Freund an Deiner Seite, der sagt "Das kriegen wir wieder hin". Eyehategod sollte man im Ganzen hören, damit es die volle Wirkung entfaltet. Man bekommt keine veredelten musikalischen Arrangements, man bekommt keine ausschweifenden Soli, aber man bekommt die richtige Dosis Sludge gegen alles Übel dieser bes***en Welt. Mein Anspieltipp "Trying to Crack the Hard Dollar". Nach nur einem Monat, kann ich jetzt schon sagen "das ist einer jener 30 Platten, die ich mit auf eine einsame Insel nehmen würde".
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