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Neurosis Audio CD
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Produktinformation

  • Audio CD (12. September 2007)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Import
  • Label: Neurot
  • ASIN: B00029LNUA
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 344.781 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

1. Burn
2. No River to Take Me Home
3. The Eye of Every Storm
4. Left to Wander
5. Shelter
6. A Season in the Sky
7. Bridges
8. I Can See You

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Third_Eye
Format:Audio CD
2004 war ein gutes Jahr für Neurosis Fans. Nach dem Vorgängerwerk "A Sun That Never Sets" (2001), und dem, Anfang des Jahres erschienenden selbstbetitelten Album Neurosis & Jarboe (eine Zusammenarbeit mit der Sängerin Jarboe), veröffentlichten Neurosis am 29.06.2004 endlich ihre neue, "reine", Studioplatte.

Nun, es klingt mal wieder anders und das ist auch gut so. War schon "A Sun That Never Sets" eine Abkehr von nihilistischen Doom-Core Attacken, so setzt "The Eye Of Every Storm" diesen Weg konsequent fort.

Neurosis vertonten früher die Apokalypse. Soundwände, ein Dschungel an Klängen, düstere Visionen und Aggressionen, die sich meist in überlangen Bergen von Songs entluden und zwischendurch mit wunderschönen Ambient-Fragmenten den Hörer zu verwirren wußten. Alles nahe an der Grenze der Verträglichkeit und natürlich auch nur deshalb so genial. Nun. Die meterhohen Soundwände sind, bis auf ein paar Ausnahmen verschwunden, Neurosis sind, was das Soundwriting betrifft, um einiges minimalistischer geworden. Die noisige Apokalypse dringt weniger oft ans Tageslicht. Dafür haben Neurosis an Schönheit gewonnen. Morbider Schönheit, um genau zu sein...

Langsam ... langsamer als jemals zuvor, düster, morbide und wunderschön. Vertonte Melancholie, die zwar immer hart und brutal ist, aber im Vergleich zu Klängen von "Enemy Of The Sun" oder eben der "Times Of Grace" schon fast "weich" wirkt. Der früher vollgestopfte Soundwall aus Doom und Noise, der den Hörer mit schier unglaublicher Intensität einfach erdrückte, ist einem fast schon cleanen Sound gewichen. Anders als früher, "lauert" der Schrecken nun in den Songs, den richtigen Moment abwartend, um den Hörer dann nur noch mehr zu schockieren. Bestes Beispiel dafür ist "Bridges". Baut sich der Song noch mit Klavier, Keyboardteppich, cleanem Gesang und einem dezent monotonen Schlagzeugspiel sehr träumerisch auf, wird ab Minute 5:19 das Konzept völlig abrupt umgeworfen. Man wird vom Refrain erschlagen, der nur mit Gesang und einem ultra-verzerrten Gitarrenriff auskommt. Gänsehaut garantiert!

Diese Momente gibt es zuhauf auf der Scheibe. Der Opener "Burn", beginnt melodisch heavy, ca. ab der Mitte gibts subtile, ruhigere Töne, nur um zum Ende hin nochmals richtig aufzudrehen und dem Titel auch gerecht zu werden. Besser als jemals zuvor wurde so eine Art Klimax in den Songs umgesetzt, allein darauf bedacht, kann man schon fast von einem Konzept Album sprechen. Sänger Steve VonTill verziert "No River To Take Me Home" mit cleanen Vocals, während sich der Song unter melodischer Gitarrenarbeit nach vorne schiebt, immer wieder unterbrochen von atmosphärischen Ruhepausen. Dann zum Finale, kurzzeitige Stille und auf einmal beginnt ein völlig neues, fast schon freundliches, psychedelisches Riffmuster. Wunderschön. Das absolute Highlight ist aber eindeutig der Titeltrack; ein fast zwölfminütig, schwer verdaulicher Brocken, der an immensem Abwechslungsreichtum und druckvoller Intensität zu platzen droht. Immer wieder schieben sich merkwürdige Riffs, himmlische Chöre, atmosphärische Moogs, ein Space Bass und andere Andersartigkeiten in den Song um zu verwirren, gleichzeitig aber auch mitzureißen. Zwischenzeitlich holt er dann praktisch Luft, nur um sich schlußendlich in einem fulminanten Gitarrendonner zu entladen.

"The Eye Of Every Storm" ist das beeindruckenste Metal-Erzeugnis des Jahres 2004.

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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Mehr Trauer weniger Hass. 8. Januar 2005
Von THommy
Format:Audio CD
Wenn man dieses Album mit Vorgängern, wie z.B Trough Silver In Blood vergleicht, dann merkt man eine sehr sehr starke Veränderung der Gefühle. Früher konnte man Leute mit dieser nahezu kranken, versteckten Botschaft lastigen Musik einige Leute erschrecken. Nun wird man mit einem sehr ruhigen emotionalen Machwerk konfrontiert. Die Songs sind jetzt mit gezielteren Effekten versehen und können Neurosis typisch fesseln. Dazu kommt meistens ein explosives Outro mit gänsehauttreibenden Riffs. Die Vocals sind nun mehr traurig und gehen besonders bei I Can See You unter die Haut. Meiner Meinung nach haben Neurosis ab A Sun That Never Sets den richtigen Weg eingeschlagen. Klasse!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Rimpurn
Format:Audio CD
Es kommt nicht immer auf die Lautstärke an, wenn man Intensität erzeugen möchte. Jeder Song auf diesem Album wiegt einen kurz in Sicherheit, eben wie im Auge des Sturms, ehe dann das ganze umso heftiger auf einen hereinbricht und mitreißt. Durch die Hintergrundklänge und atmospärischen Bass- und Trommeleffekte bewirkt diese Soundkulisse eine einzigartiges Feeling und sollte unbedingt im Dunkeln gehört werden. Auch der Gesang hat`s in sich und wieder einmal füllt sich der Raum mit Schweiss und Blut klebt an den Wänden...
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Die neuesten Kundenrezensionen
Ein Superlativ mit Altersbeschränkung
Das beste Neurosis Album (für mich das Beste Album überhaupt) - mit einem Makel: Freigabe erst ab 18 und an Personen mit labilen Persönlichkeiten generell untersagt... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Ray Helming veröffentlicht
Salt your open wounds ... burning desire clears your eyes ...
Als ich anfing mich mit Neurosis zu beschäftigen (2009 mit Giving to the Rising) empfand ich sie als anstrengend. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Peggy veröffentlicht
Die reifste Platte von Neurosis
Mit dieser Platte haben Neurosis sich - wiedereinmal - neu erfunden. Sie wirkt wesentlich ruhiger als die Vorgänger, minimalistischer, klarer. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Daddel-Heini veröffentlicht
Oberste Evolutionsstufe !!!
Was Neurosis hier abliefern, ist in dieser Form einmalig. Ich kann es nicht anders beschreiben, wie diese Jungs Emotionen in Musik, oder Geräusche verpacken, unglaublich. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Februar 2010 von Poschi
gelungenes meisterwerk
die langsamen schwerfälligen kompostitionen ziehen den hörer von anfang an in seinen bann. wirklich hervoragende cd!
Veröffentlicht am 17. Januar 2010 von TheEyeOfTheStorm
sie sind einfach die besten!!
nun ist es mittlerweile schon ein jahr her, dass diese wunderbare scheibe rauskam und ich muss sagen es kam noch nichts besseres nach! Lesen Sie weiter...
Am 20. Juli 2005 veröffentlicht
The eye of every storm
Welch großartige CD. Neurosis sind leiser und schlichter denn je, verlieren aber keine Sekunde an Intensität. Im Gegenteil. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Februar 2005 von Mannaus Szene24
Neurosis haben sich verändert !
Neurosis haben sich verändert !
Nun ist es soweit - Die neue CD ist endlich da !!
Es hagelt gerade mal wieder draußen - das Wetter wandelt sich gerade zum... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. September 2004 von Claudia Holt
Neurosis haben sich verändert !
Nun ist es soweit - Die neue CD ist endlich da !!
Es hagelt gerade mal wieder draußen - das Wetter wandelt sich gerade zum Gewitter - Herbstwetter im Juli ?.... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. Juli 2004 von Claudia Holt
Die Ruhe im Auge des Sturmes.
Nachdem Neurosis mit der letzten Platte " A sun that never sets" einen absoluten Höhepunkt ihres Schaffens erreicht hatten , war die Spannung auf die neue CD natürlich... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Juni 2004 von "drugfreeyouth"
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