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20 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
DAS Meisterwerk der Postmoderne!!, 20. Oktober 2007
Foers Erstlingswerk "Everything is illuminated" war großartig, aber sein zweite Arbeit "Extremely Loud & Incredibly Close" ist schlicht und einfach ein Meisterwerk und für mich persönlich das schönste, traurigste, bewegenste, hoffnungsvollste und unsentimentalste Buch, was ich seit langer, langer Zeit gelesen habe. Protagonist des Romans ist der neunjährige Oscar Schell, desen Vater bei den Attentaten am 11. September ums Leben kam. Als er die Sachen seines Vaters durchwühlt, findet Oscar einen Umschlag auf dem BLACK steht und der einen Schlüssel enthält. Also macht er es sich zur Aufgabe, das passende Schloss in New York zu finden, indem er sämtliche Personen mit dem Namen Black aufsucht. Auf seinen Wanderungen durch die Metropole begegnet er Menschen und sammelt Erfahrungen, die ihm helfen mit seiner Trauer klarzukommen und ein Stück inenren Frieden zu finden. Doch dies ist nur ein Plotstrang des Romans. Zwischengeschaltet sind immer wieder Briefe von Oscars Großmutter, die ihrem Enkel die unglaulich tragisch-schöne Geschichte ihres Lebens erzählt und von Oscars Großvater, der nach der Bombadierung Dresdens und dem Tod seiner damaligen Geliebten verstummt ist und sich vor der Geburt von Oscars Vater aus dem Staub gemacht hat. Seine Briefe, die ersten aus dem Jahr 1963 bis hin ins Jahr 2003, beschreiben auf eine eigentlich nicht beschreibbare Art und Weise das Leben mit seinen sämtlichen emotionalen Extremen und gehören für mich zu den traurig-schönsten literarischen Passagen der vergangenen Jahrzehnte. Höhepunkt ist der Telefonanruf von Oscars stummen Großvater an seine Großmutter,der erste nach 40 Jahren, wo er ihr seine Motivationen und Gefühle mit Hilfe der Telefontastatur, jede Taste steht ja für bestimmte Buchstaben, erläutert. Auf den Seiten 269-271 findet sich der Zahlencode, den es sich auf jeden Fall lohnt zu entschlüsseln. Auch sonst wimmelt "Extremely Loud & Incredibly Close" nur so vor metanarrativen Elementen. Immer wieder Fotos, die mal mehr mal weniger mit der Handlung zu tun haben, leere Seiten, um emotionale Leere darzustellen, einen Sternenhimmel während einer Nachtszene und, als absoluter Höhepunkt, ein kleines Daumenkino auf den letzten 15 Seiten, welches alle Wünsche, Hoffnungen und Sehnsüchte der Protagonisten wie auch die ganze Absurdität der menschlichen Existenz symbolisiert. Fazit: Nicht nur ein Buch, sondern ein Ereignis!!! Jeder der es liest, da bin ich sicher, wird in irgeindeiner Art und Weise davon profitieren!
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26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Berührend, verzaubernd und tragisch zugleich, 3. August 2007
Die Geschichte eines kleinen Jungen, der durch die Tragödie des 11. September seinen Vater verliert und seine unglaubliche Trauer an einen kleinen, geheimnisvollen Schlüssel klammert, den er in seines Vaters Kämmerchen findet... Dieses Buch versucht auf der einen Seite die unfassbaren Ereignisse des 11.09. in Worte zu fassen und führt auf der anderen Seite durch die verzweifelte Suche eines Kindes nach seinem Vater, der dabei ums Leben kam, vor Augen, dass man dies nur in einem gewissen Maße zu tun vermag. Der Autor schafft es, dass man sich beim Lesen in den Kleinen hineinfühlen kann und seine Trauer und Verzweiflung fast am eigenen Leib spürt. Fantastisch geschrieben, sehr zu empfehlen, vor allem in der Originalfassung.
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32 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Worth Reading, 17. August 2005
Rezension bezieht sich auf: Extremely Loud and Incredibly Close (Taschenbuch)
I didn't read Foer's first book, Everything Is Illuminated, but I was intrigued by the idea of reading about the events of September 11th from the prespective of a grieving 9-year-old child. Young Oskar Schnell is haunted by thoughts of exactly how his father, a jeweler who had a meeting at the World Trade Center on September 11th, died. About a year after his father's death, he comes across a key hidden away in his father's closet, and he makes it his mission to discover the lock which goes with that key--a mission which he believes will bring him closer to his lost father. Despite the fact that Oskar's precociousness sometimes seems a bit implausible, he is an engaging, appealing, and certainly sympathetic character. As told in his voice, the story manages to be funny, poignant, and heartbreaking all at the same time. However, Foer uses additional narrators to provide missing plot details, including the disjointed ramblings of Oskar's grandmother and the one-sentence-per-page communications of a man who cannot speak. These alternate commentaries, coupled with various pictures and other unusual visuals interspered throughout the text, add interest but also serve to weigh down the novel. Furthermore, Foer uses a style of writing dialogue in which an exchange between two parties is contained in a single paragraph, which I found to be cumbersome and difficult to read. Still, I am glad I persevered and finished the book. Although the conclusion does solve the mystery of the key, Oskar's questions remain unanswered, which is probably the most appropriate, if somewhat unsatisfying, ending. Some may find the series of pictures which follow the end of the text sad or even shocking, but to me, they suggest hope and redemption. Two other Amazon titles I enjoyed were "About A Boy" by Nick Hornby and "The Losers' Club" by Richard Perez
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