Um einen actiongeladenen Werbefilm zu drehen, zieht es eine Gruppe junger Snowboard begeisterte Menschen in die Alpen. Sie kommen in einem unfertigen Sporthotel an einem einsamen Berggipfelunter, in dem sich zufällig ein serbischer Kriegsverbrecher versteckt hält, der von den serbischen Bauarbeitern gedeckt wird. Natürlich wird dieser später entdeckt und eine Verfolgungsjagd auf Leben und Tod beginnt, so weit, so schlecht.
Die illustre Besetzung aus US und deutschen Schauspielern ( Klaus Löwitsch, Heino Ferch, Devon Sava ) lassen vermuten, einen spannenden, intelligenten Film vor sich zu haben. Irrtum!
Die Handlung samt Dialoge sind absolut langatmig wie albern und belanglos, die Darstellung hölzern, auch erschreckend uncharismatisch Klaus Löwitsch.
Die Stuntszenen sind auch für Sportfreaks absolut unspektakulär und kommen nur zeitweise zum Tragen, der Rest eisige Kälte, in einer Bauruine ( mit funktionieredem Whirlpool!! )
Auch steckt die Handlung voller Löcher, ( niemand hat den Verbrecher und seine Schergen wirklich entdeckt, diese vermuten einfach und schießen einfach los, ohne Sinn ).
Der Showdown mit Lavine und die Flucht per Snowboard sowie die Actionszene am Ende des Filmes bewirken eher Ärger oder unfreiwilliges Lachen, da sie im Stile der schwedischen Pipi Langstumpf - Filme der 60er Jahre sind.
Warum dt. Schauspieler - nur um einen Fuss in die Filmwelt von Hollywood zu bekommen - immer wieder sich sichtbar lustlos in solch einer drittklassigen Produktion darbieten ist ein Rätsel. Dieser Film hier ist ein klassisches Beispiel.