Mit Pornograffitti gelang den vier Bostoner Langhaardackeln ein Geniestreich. Bis zum letzten ausgereizte Songs, ausgefeilte Melodien, knallige Bläser, harmoischer Satzgesang und nicht zuletzt das spritzige und virtuose Gitarrengefriemele von Nuno Bettencourt machen dieses Scheibchen zu einem echten Leckerbissen. Vor allem Songs wie "Get the funk out", "Little Jack Horny", "Suzie" und "Heman woman hater" lassen einem die Ohren schlackern. Man muß natürlich schon auf härtere Sachen stehen um die Musik von Extreme zu mögen. Obwohl durch Songs wie "More than Words", "Hole hearted" und "Song for love" für Abewchslung gesorgt ist, ähneln sich manche Songs beims ersten Hören doch etwas. Nachdem man sich aber reingehört hat, verschwindet dieser Eindruck. Wer also auf melodiösen und funkig-groovenden Metal steht, sollte sich "Pornograffitti" auf keinen Fall entgehen lassen.