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Extrem laut und unglaublich nah: Roman [Taschenbuch]

Jonathan Safran Foer , Henning Ahrens
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (146 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

19. April 2007
»Jonathan Safran Foers zweiter Roman erfüllt alle unsere Erwartungen. Er ist ehrgeizig, brillant, geheimnisvoll und vor allem in der Schilderung des verwaisten Oskar zutiefst bewegend.«
Salman Rushdie

Oskar Blum ist altklug und naseweis, hochbegabt und phantasievoll. Eine kleine Nervensäge, die schon mit neun Jahren eine Visitenkarte vorweist, auf der sie sich als Erfinder, Schmuckdesigner und Tamburinspieler ausweist. Vor allem aber ist Oskar todtraurig und tief verstört. Auch noch zwei Jahre nachdem sein Vater beim Angriff auf das World Trade Center ums Leben kam. Nun will er herausfinden, warum Thomas Schell, der ein Juweliergeschäft hatte, sich ausgerechnet an diesem Tag dort aufhielt. Mit seinem Tamburin zieht Oskar durch New York und gerät in aberwitzige Abenteuer.

»Ein spektakuläres, sprachmächtiges Buch. Foer ist ein literarisches Wunderkind, ein großartiger, plastischer, sinnlicher Geschichtenerzähler.« Der Tagesspiegel

»Ein ... herzzerreißender und ernsthaft spannender Roman.«
Rolling Stone

Spiegel-Bestseller

Hinweise und Aktionen

  • Hinweis: Dieses Buch ist auf den Seiten 375 bis 381 mehrfach bedruckt und dadurch nicht lesbar. Dies ist nach Angabe des Verlages Absicht und kein Druckfehler.


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 480 Seiten
  • Verlag: FISCHER Taschenbuch; Auflage: 14 (19. April 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596169224
  • ISBN-13: 978-3596169221
  • Originaltitel: Extremly loud and incredibly close
  • Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 12,6 x 4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (146 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 7.991 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Oskar Schell ist „Erfinder, Goldschmied, Amateur-Entomologe, Frankophiler, Veganer, Origamist, Computer-Spezialist, Sammler“ und noch vieles mehr. So jedenfalls steht es auf seiner Visitenkarte, die allerdings zwei seiner größten Talente verschweigt. Denn Oskar ist ein Kind, ein neunjähriges Kind, um genau zu sein. Und Oskar ist traurig, grenzenlos traurig. Bei den Terroranschlägen auf das World Trade Center am 11. September 2001 hat er seinen Vater verloren. Letzteres spornt ihn an, sich auf die Suche zu machen. Ersteres schenkt den Lesern von Jonathan Safran Foers Roman Extrem laut und unglaublich nah einen der interessantesten, klügsten, spektakulärsten und bezauberndsten Ich-Erzähler der letzten Zeit.

Beim Durchwühlen des Nachlasses seines Vaters findet Oskar einen Schlüssel. Fortan jagt er durch ein merkwürdig fremdes, fast surreal wirkendes New York auf der Suche nach der Tür, zu welcher der Schlüssel passen könnte. Anlass für Foer, seinen Helden mit skurrilen und bisweilen seltsam märchenhaft wirkenden Gestalten und deren Biografien zu konfrontieren. Und mit seinem eigenen Großvater, der wegen der Pressemeldungen vom Terroranschlag und der Mitteilung vom Tod des Sohnes plötzlich in der Wohnung der Großmutter steht -- und der durch sein bloßes Dasein den Kampf der Kulturen mit einem Krieg aus vergangenen Zeiten in Beziehung setzt: zur Bombardierung Dresdens im Zweiten Weltkrieg nämlich, dessen Grauen Foer leider weniger hell wie den Rest seiner Geschichte erstrahlen lässt. Tatsächlich bleiben die Passagen über die Zerstörung Deutschlands seltsam farblos, ganz im Gegensatz zum Rest.

In Extrem laut und unglaublich nah verfolgt Foer dieselbe Erzählstrategie, die schon seinen Debütroman Alles ist erleuchtet bestimmte. Hier wie dort macht sich der Ich-Erzähler auf die Reise in die Vergangenheit, auf der Suche nach seinen Vorfahren (und damit seinen Wurzeln). Und hier wie dort macht er eine zweite Handlung auf, die den Leser tief hineinführt in die Vergangenheit. Was schon in Alles ist erleuchtet gelang, geht auch in i>Extrem laut und unglaublich nah wieder blendend auf, trotz kleiner Schwächen und einiger etwas allzu kitschig geratener Sequenzen. Deshalb: unbedingt lesen! --Isa Gerck -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Pressestimmen

"Ein Geniestreich." Die Zeit"Atemberaubend!" Süddeutsche Zeitung.

Der junge Autor Jonathan Safran Foer ist ein Akrobat des Geschichtenerzählens, aber viel wichtiger ist, dass er seine Themen und Figuren liebt. Er wird Sie begeistern und er wird Ihnen das Herz brechen." Joyce Carol Oates" -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
172 von 184 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Extrem schwierig und unglaublich leicht zugleich 14. November 2005
Format:Gebundene Ausgabe
Dies ist ein Roman über den Verlust. Als der kleine Oskar Schell seinen Vater verliert, ist er gerade neun Jahre alt. Zu Beginn des neuen Romans von Jonathan Safran Foer wird geschildert, wie Oskars Vater seinen Sohn zu Bett bringt – am Abend des 10. September 2001. Am nächsten Morgen wird der Vater zur Arbeit ins World-Trade-Center fahren und nicht wiederkehren. Die kurze Szene zwischen Vater und Sohn reicht aus, um dem Leser die Schwere dieses Verlustes deutlich zu machen. Ihr Verhältnis ist geprägt von Liebe und Zuneigung, aber auch von Witz, Neugierde und Spieltrieb. Der Vater ersinnt für den überaus wissbegierigen und etwas altklugen Oskar Rätsel und Aufgaben, die sie als Wiederentdeckungsexpedition bezeichnen, und Oskar verfolgt die ausgelegte Fährte, bis er das Rätsel gelöst hat – über Wochen, wenn es sein muss. Es ist ein ideales Verhältnis zwischen Vater und Sohn, soviel wird bereits auf diesen wenigen Seiten deutlich. Der Rest des Romans handelt von dem Verlust und Oskars Strategien, die Leere zu verarbeiten, die durch den Tod des Vaters in sein Leben gerissen worden ist.
Jonathan Safran Foer ist 1977 geboren, er ist 28 Jahre alt, und 9/11 ist ein sehr großes Thema für einen so jungen Mann. Für einen ehrgeizigen Autor ist es jedoch zugleich eine Herausforderung. Foer nimmt die Herausforderung an und macht dabei nichts falsch.
Ins Zentrum seines Romans stellt er Bilder, die sich uns allen eingebrannt haben. Bilder, die an Schrecken nicht zu überbieten sind und die wir unauslöschlich gespeichert haben. So kreist der Roman um eine zentrale Szene, deren Vorstellung seit dem 11.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 6 Sterne und mehr... 6. Januar 2010
Format:Taschenbuch
...wäre mir dieses Buch wert, wenn es nur ginge.

Das Jahr ist jung und ich habe bereits mein Buch des Jahres. Selten hat mich ein Buch in solch vielfältiger Hinsicht beeindruckt:

- Eine geschliffene Sprache, die ihresgleichen sucht - selbst in vermeintlich nebensächlichen Dingen ist kein Wort dem Zufall überlassen
- Sätze mit Wert, die sich in mir tief eingeprägt haben und viele Dinge so treffend beschreiben: "Denken und Glück passen nicht zusammen. Ich habe mich schon millionen-mal aus dem Glück herausgedacht, aber noch nie hinein."
- Beschreibungen mit Wörtern, die tief ins Herz schneiden - alleine die Beschreibung der Bombennacht von Dresden, obwohl unzählige Male an anderer Stelle schon gelesen, bleibt unvergesslich
- Die Aufbereitung des Buches mit Fotos und Zeichnungen, die nicht zufällig an Ihrem Ort im Buch sind, sondern das Gelesene erleben lassen
- Der wundervolle Humor und Sarkasmus, der eigentlich tieftraurig, aber gleichzeitig so liebevoll ist
- Die Verknüpfung der Geschichten verschiedener Generationen hin zu einem hinreißenden Ganzen, bei dem sich Dinge urplötzlich von ganz anderer Seite zeigen als gedacht

Ich könnte die Liste noch endlos fortführen - ich kann jedem das Buch nur ans Herz legen, denn dort trifft es hin.

Eine grenzenlose Empfehlung!
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36 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Originell, berührend und einfach nur wunderbar 21. April 2006
Von noemie_26
Format:Gebundene Ausgabe
Traurig, berührend und vor allem sehr originell. Die Geschichte vom jungen Oskar, der, einerseits von Wissensdurst und Neugierde und andererseits von der Trauer ob seines verstorbenen Vaters angetrieben, eine Odysee durch die Grossstadt New York unternimmt, ist unglaublich berührend und voller Skurrilität. Menschen, die vor Leid verstummen und öffentliche Auffangbecken für vergossene Tränen, das ist die Welt in Foer's Roman.

An Oskars Schicksal geknüpft ist auch die Geschichte seiner Grosseltern, die im Verlaufe des Buches immer weiter aufgerollt wird und sich teilweise mit der Geschichte Oskars kreuzt. Die Grossmutter spielt eine wichtige Rolle in Oskars Leben und nach und nach erfährt man parallel zu seiner Geschichte auch das Leben, Leiden und Lieben seiner Grossmutter bzw. seiner Grosseltern.

Auch wenn die Ansichten von Oskar für einen 9jährigen manchmal etwas gar altklug erscheinen mögen, so sind sie doch immer von kindlicher Naivität und Zuversicht durchzogen. Die Originalität, mit der Gefühle vermittelt werden (durch die Geschichte selbst und v.a durch die einzelnen Figuren), ist wunderschön und absurd zugleich. Beispielsweise die Geschichte von Oskars Grossvater: dieser motiviert seine sehbehinderte Ehefrau dazu, ihre Lebensgeschichte mit der Schreibmaschine festzuhalten, um dann mit Entsetzen, als seine Frau ihm nach getaner Arbeit stolz ihr Werk präsentiert, feststellen zu müssen, dass alle Seiten leer sind, weil er vor Jahren das Farbband aus der Maschine entfernt hatte. Um sie nicht zu verletzten, lässt er sie im Glauben, sie habe wahrhaftig ihre Memoiren niedergeschrieben und tut so, als würde er sie lesen.
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46 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tief bewegend und spannend bis zur letzten Seite 7. August 2005
Format:Gebundene Ausgabe
Nachdem ich vor 2 Jahren Jonathan Safran Foers großartiges Debüt „Alles ist erleuchtet" gelesen hatte, konnte ich den Erscheinungstermin vom englischen Original von „Extrem laut und unglaublich nah" kaum erwarten.
Noch auf dem Nachhauseweg durchblätterte ich vorsichtig die Seiten. Als erstes sprang mir das Daumenkino auf den letzten Seiten ins Auge, dann ein Bild von einem Türschloss, dann noch eins und plötzlich eine Seite auf der überhaupt nichts stand. Auf manchen Seiten waren Worte rot markiert und andere durchgestrichen. Bei jedem wiederholten Durchblättern fand ich etwas neues. Auf den ersten Blick schien jedoch nichts Sinn machen. Erst beim Lesen setzen sich all diese Elemente nach und nach wie ein Mosaik zusammen. Und plötzlich machte alles Sinn. Jedes Foto, jeder Satz, selbst die Leere auf dem Papier.
Die Geschichte von Oscar Schell und seiner Familie ist auch wie bereits in „Alles ist erleuchtet" erneut in drei sich abwechselnde Handlungsstränge unterteilt.
Wir erleben den 9 jährigen Oscar, der versucht den sinnlosen Tod seines Vaters in den Anschlägen vom 11. September zu verarbeiten. Als er eines Tages in dessen Nachlass einen geheimnisvollen Schlüssel findet, macht er sich auf die abenteuerliche Suche nach dem passenden Schloss. Dabei trifft er in den 5 Bezirken New Yorks auf die unterschiedlichsten Menschen und Schicksale. Eingewebt in diese Handlung sind immer wieder Briefe von Oscars Großeltern, deutsche Immigranten, die nach dem Krieg nach Amerika ausgewandert sind.
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Die neuesten Kundenrezensionen
1.0 von 5 Sternen Wohl eher: Extrem Enttäuschend und unglaublich langweilig
Erstmal zu Beginn: Ein Buch dieses Genres hätte ich mir freiwillig nicht gekauft, da ich lieber ein Fan von spannenden Büchern wie Krimis, Thrillern etc. bin. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Tagen von Johannes Halder veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Extrem lang und unglaublich zäh
"Ich hab's geschafft" - so in etwa war mein erster Gedanke nach 8 Stunden mit Jonathan Safran Foer. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von murtow veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen einfach nur langweilig - Aufbereitung von 9/11 auf Amerikanisch
naja, Schullektüre der langweiligsten Art, Tränendrüse pur.
Würde das ohne den Zwang der Schule nie lesen. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von viola tauscher veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Extrem laut und unglaublich nah
Ich fing das Buch, mit großer Hoffnung , an zu lesen. Nach mehr als 100 Seiten musste ich leider aufhören. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von lesemaus veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Sehr schön!
Hat mit sehr gefallen, obwohl ich anfangs etwas Mühe hatte, mich reinzufinden, aber dann sehr schön, Zum Lachen und Weinen, witzig und auch traurig, und garnicht, wie ich... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Kugelkatze veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Wenn die Sonne explodiert, merken wir 8 min. lang nichts davon.
So lange dauert es bis das Licht uns erreicht.
8 Minuten wäre die Welt noch hell und warm. Die Welt wäre noch heil. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Meggy veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Schrecklich schön!
Dieser Roman ist eines der schönsten Bücher, die ich je gelesen habe. Es zerreißt einem das Herz und rührt einen zu Tränen und doch ist es so voller Humor... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Ada veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Verwirrung pur.
WEnn man nach 200 Seiten lesen erstmal den Inhalt und das Konzept des Buches verstanden hat, ist es eigentlich ganz okay. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Alexa Na veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Wer sucht, wird etwas finden.
Auch bei seinem zweiten Buch verknüpft Foer eine gedankliche Reise mit einer tatsächlichen, physischen Suche, verflicht beides zu einem nachdenklichen,... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Eva Reitenbach veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Zwischenbericht
Trotz inzwischen drei Anläufen bin ich noch nie über die Seite 80 hinaus gekommen und ich würde sagen: "Extrem langweilig und unglaublich". Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von willi94 veröffentlicht
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