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Extrem laut und unglaublich nah
 
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Extrem laut und unglaublich nah [Hörbuch-Download]

von Jonathan Safran Foer (Autor), Alexander Khuon (Erzähler)
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (128 Kundenrezensionen)
Unverb. Preisempf. der CD: EUR 10,80
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Produktinformation

  • Hörbuch-Download
  • Spieldauer: 7 Stunden und 33 Minuten
  • Format: Hörbuch-Download
  • Version: Gekürzte Ausgabe
  • Verlag: Argon Verlag
  • Audible.de Erscheinungsdatum: 9. März 2012
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B007IVMCTQ
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (128 Kundenrezensionen)

Produktbeschreibungen

Oskar ist neun, er ist Erfinder, Pazifist, Schmuckdesigner und Tamburinspieler - und er hat eine Menge Fragen, auf die er dringend eine Antwort braucht. Wieso gab es den Anschlag vom 11. September? Warum musste sein Vater eines der Opfer sein? Oskar läuft durch New York, immer auf der Suche nach Antworten und nach etwas, dass ihn von den vielen Gedanken in seinem Kopf ablenkt.

Safran Foer raubt mit seinem Tempo, seiner Sprachgewalt und seinem halsbrecherischen Witz dem Hörer den Atem. Und er lässt einen verstehen, dass manchmal nur Phantasie hilft, den Irrsinn der Welt zu ertragen.

©2005 Verlag Kiepenheuer & Witsch; (P)2012 Argon Verlag GmbH

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Kundenrezensionen

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161 von 170 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Extrem schwierig und unglaublich leicht zugleich 14. November 2005
Format:Gebundene Ausgabe
Dies ist ein Roman über den Verlust. Als der kleine Oskar Schell seinen Vater verliert, ist er gerade neun Jahre alt. Zu Beginn des neuen Romans von Jonathan Safran Foer wird geschildert, wie Oskars Vater seinen Sohn zu Bett bringt – am Abend des 10. September 2001. Am nächsten Morgen wird der Vater zur Arbeit ins World-Trade-Center fahren und nicht wiederkehren. Die kurze Szene zwischen Vater und Sohn reicht aus, um dem Leser die Schwere dieses Verlustes deutlich zu machen. Ihr Verhältnis ist geprägt von Liebe und Zuneigung, aber auch von Witz, Neugierde und Spieltrieb. Der Vater ersinnt für den überaus wissbegierigen und etwas altklugen Oskar Rätsel und Aufgaben, die sie als Wiederentdeckungsexpedition bezeichnen, und Oskar verfolgt die ausgelegte Fährte, bis er das Rätsel gelöst hat – über Wochen, wenn es sein muss. Es ist ein ideales Verhältnis zwischen Vater und Sohn, soviel wird bereits auf diesen wenigen Seiten deutlich. Der Rest des Romans handelt von dem Verlust und Oskars Strategien, die Leere zu verarbeiten, die durch den Tod des Vaters in sein Leben gerissen worden ist.
Jonathan Safran Foer ist 1977 geboren, er ist 28 Jahre alt, und 9/11 ist ein sehr großes Thema für einen so jungen Mann. Für einen ehrgeizigen Autor ist es jedoch zugleich eine Herausforderung. Foer nimmt die Herausforderung an und macht dabei nichts falsch.
Ins Zentrum seines Romans stellt er Bilder, die sich uns allen eingebrannt haben. Bilder, die an Schrecken nicht zu überbieten sind und die wir unauslöschlich gespeichert haben. So kreist der Roman um eine zentrale Szene, deren Vorstellung seit dem 11. September 2001 zum kollektiven Repertoire des Schreckens gehört: Der Vater ist in einem der oberen Stockwerke des World-Trade-Centers gefangen und ruft zu Hause an – um sich zu verabschieden. Dies ist eine Szene, die unsere Vorstellungskraft sprengt. Der Tod kommt, wenn er mitten im Leben kommt, entweder überraschend, oder aber langsam. Er kommt nicht mit einem verzögerten Schlag, der es uns erlaubt, noch einmal im Vollbesitz unserer Kräfte von allen Lieben Abschied zu nehmen und ein paar letzte Worte zu sagen. Diese Erfahrung hat uns 9/11 beschert.
Als der Vater zu Hause anruft, ist niemand daheim. Viermal spricht er aufs Band, bevor der kleine Oskar, frühzeitig aus dem Kindergarten entlassen, nach Hause kommt. Beim fünften Mal sitzt sein Sohn vor dem Telefonapparat. Er hat bereits die vier Nachrichten gehört und ist unfähig, den Hörer von der Gabel zu nehmen. Wiederholt fragt der Vater, ob jemand daheim sei – dann bricht das Gespräch ab.
Wer nun glaubt, die weitere Handlung sei eine tiefenpsychologische Verarbeitung dieser Schlüsselszene, der irrt. Es entspinnt sich eine überaus abstruse Geschichte, die an Einfallsreichtum, Witz und Charme seinesgleichen sucht. Unfähig, den plötzlichen Tod des Vaters zu verarbeiten, tut Oskar, was er immer tut: Er löst ein Rätsel. Nur handelt es sich diesmal um ein Rätsel, in dem es um die Leere des Daseins selber geht. Oskar findet einen Schlüssel des Vaters und sieht hierin eine Botschaft. Er entdeckt außerdem die Existenz eines ominösen Mr. Black, der seinen Vater gekannt haben soll, findet heraus, wie viele Mr. Blacks es in ganz New York geben soll – es sind 216 – und macht sich auf die Suche nach demjenigen, dem der Schlüssel gehört.
Die folgende Odyssee, bei denen Oskar nicht nur auf höchst unwahrscheinliche Charaktere trifft, sondern auch seinen ihm unbekannten Großvater findet, wird von zwei weiteren Erzählsträngen begleitet, wie man das schon aus Foers Debütroman „Alles ist erleuchtet“ gewohnt ist. Die eine Nebenhandlung erzählt das Leben der Großeltern, in dessen Zentrum die Bombadierung Dresdens steht, die andere dreht sich um den Atombombenabwurf auf Hiroshima.
Hat man soweit die Handlung zusammengefasst, muss man feststellen, dass man so gut wie nichts von dem Buch gesagt hat, denn Foers Roman hat eine Eigenschaft, die sich inhaltlich kaum beschreiben lässt: es strotzt vor Bildern, graphischen Spielerreihen, Seiten mit nur einem Wort, mit nur einer Zeile, leeren Seiten, Seiten auf denen Unterstreichungen vorgenommen sind, Seiten, in denen der Text ineinander läuft, Zahlencodes über mehrere Seiten, ein echtes Daumenkino und so weiter und so fort.
Dieser Explosion der Zeichen auf der darstellenden Seite entspricht inhaltlich der ungeheure Einfallsreichtum und Witz, den der Autor in seinem Text an den Tag legt. Der unverbrauchte Blick des neunjährigen Oskar legt in seiner Vorurteilslosigkeit und seiner prinzipiellen Flexibilität die Absurditäten der Erwachsenenwelt bloß. Daher ist die Lektüre von „Extrem laut und unglaublich nah“ auch eine erfrischende Reise in die Gedankenwelt der Kindheit, mithin auch der eigenen. Zugleich aber bleibt das eigentliche Thema des Buches, die Erfahrung des Verlustes, immer spürbar und selten gelingt es einem Autor so sensibel zwischen Leichtigkeit und Trauer zu schweben. So beschreibt Foers Roman den Verlust als eine grundsätzliche menschliche Erfahrung, die immer auch vom Verlust der Kindheit handelt. Der Ort, an dem die Welt noch in Ordnung war.

Thomas Reuter

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32 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Originell, berührend und einfach nur wunderbar 21. April 2006
Von noemie_26
Format:Gebundene Ausgabe
Traurig, berührend und vor allem sehr originell. Die Geschichte vom jungen Oskar, der, einerseits von Wissensdurst und Neugierde und andererseits von der Trauer ob seines verstorbenen Vaters angetrieben, eine Odysee durch die Grossstadt New York unternimmt, ist unglaublich berührend und voller Skurrilität. Menschen, die vor Leid verstummen und öffentliche Auffangbecken für vergossene Tränen, das ist die Welt in Foer's Roman.

An Oskars Schicksal geknüpft ist auch die Geschichte seiner Grosseltern, die im Verlaufe des Buches immer weiter aufgerollt wird und sich teilweise mit der Geschichte Oskars kreuzt. Die Grossmutter spielt eine wichtige Rolle in Oskars Leben und nach und nach erfährt man parallel zu seiner Geschichte auch das Leben, Leiden und Lieben seiner Grossmutter bzw. seiner Grosseltern.

Auch wenn die Ansichten von Oskar für einen 9jährigen manchmal etwas gar altklug erscheinen mögen, so sind sie doch immer von kindlicher Naivität und Zuversicht durchzogen. Die Originalität, mit der Gefühle vermittelt werden (durch die Geschichte selbst und v.a durch die einzelnen Figuren), ist wunderschön und absurd zugleich. Beispielsweise die Geschichte von Oskars Grossvater: dieser motiviert seine sehbehinderte Ehefrau dazu, ihre Lebensgeschichte mit der Schreibmaschine festzuhalten, um dann mit Entsetzen, als seine Frau ihm nach getaner Arbeit stolz ihr Werk präsentiert, feststellen zu müssen, dass alle Seiten leer sind, weil er vor Jahren das Farbband aus der Maschine entfernt hatte. Um sie nicht zu verletzten, lässt er sie im Glauben, sie habe wahrhaftig ihre Memoiren niedergeschrieben und tut so, als würde er sie lesen. Oder hat seine Frau doch keine Sehschwäche und weiss, dass ihr Mann ihr etwas vormacht? Spielt sie nur aus Liebe zu ihm mit, und wer will wen nicht verletzen?... es sei nicht zuviel verraten.

Manche haben kritisiert, dass J.S. Foer in seinem Buch politische Themen sinnlos vermengt oder nicht gebührend verarbeitet habe. Meines Erachtens ist die Menschheitsgeschichte ist diesem Buch weniger wichtig, als die Geschichten der einzelnen Menschen. Und diese sind wunderschön, menschlich banal und gleichzeitig kompliziert. In seinem Roman zeigt J.S. Foer auf, wie nahe Liebe und Trauer beeinander liegen können und welche Opfer uns beide abverlangen.
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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fesselnde, herzerwärmende Story 2. August 2007
Format:Taschenbuch
Als ich das Buch das 1. Mal durchblätterte und darin vollkommen leere, teilweise nur mit einem Satz oder Wort bedruckte Seiten, sowie Bilder und Fotos entdeckte, dachte ich schon, was habe ich denn da gekauft.
Sobald man aber die Geschichte um den kleinen Oskar begonnen hat, kann man das Buch nur noch schwer aus den Händen legen.
Ich war hin und her gerissen:
Lachen, Weinen, Kopfschütteln über die Naivität und nervigen Fragereien des Jungen, andererseits die Altklugheit des Kleinen, dazu die Story seiner Großeltern und deren doch sehr seltsamen Beziehung.
All das und die tolle Schreibweise des Autors (da sollte wohl auch der Übersetzer gelobt werden) machen das Buch zu einem kurzweiligen Erlebnis und man ärgert sich am Ende, dass es nicht noch ein paar hundert Seiten mehr hat.
Fazit: Absolut lesenswertes Werk
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Die neuesten Kundenrezensionen
1.0 von 5 Sternen So veräppelt man den Leser am Besten. Schlechtes Buch.
Ich habe mich ob der vielen guten Bewertungen sehr auf das Buch gefreut, das Lesen ist aber eine Qual! Lesen Sie weiter...
Vor 2 Tagen von Andreas Weckler veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen So unglaublich nah.
Inhalt:

Oskar Schell ist ein Erfinder. Ein Entdecker. Ein Spurenleser. Oskar Schell ist 9 Jahre alt. Und Oskar Schell ist Halbwaise. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Tagen von Ste veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Nach einer CD abgebrochen
Eines vorweg, diese Rezession bezieht sich auf die Hörbuchversion.

Ich bin ein großer Fan von Hörbüchern verschiedenster Genres und offen für... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Mario veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Extrem schwierig
Also mir hat die Stimme des Erzählers und die Art und weise des erzählens nicht so wirklich gefallen. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Iris Blickle veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Berührend...
Eine einfühlsame Geschichte, die berührt. Zart und gleichzeitig stark geschrieben, lässt sie einen Oskar Schell auf seiner Reise und Suche nach Antworten teilhaben.
Vor 2 Monaten von Kara veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein tolles Hörbuch
Diese Geschichte ist m.E. sehr fesselnd, schön und bewegend. Hab mir danach den Film angesehen. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Patricia veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen schönstes buch
das berührendste, witzigste und schönste buch, dass ich je lesen durfte. jonathan safran foer ist ein ausgezeichneter autor. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Hannah Zeyßig veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Extrem fad und unglaublich konstruiert
Mir hat das Buch überhaupt nicht gefallen, da ich mich bis heute frage, was eigentlich die Aussage sein soll. Sprachlich ist es ok, aber Oskar wirkt nicht wie ein Kind. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Petra veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Keine brav herunter geschriebene Prosa
Dies ist zweifellos der gelungene Roman eines kreativen jungen Autors, über den an dieser Stelle schon viel Kluges geschrieben steht. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Borux43 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen mir hat's gefallen
ungewöhnlich war die Erzählperspektive aus der Sicht eines kleinen Jungen. Mit hat nach ein paar Seiten Anlaufschwierigkeiten das Buch sehr gut gefallen. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von salatbesteck veröffentlicht
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