Pressestimmen
-Ein Feuerwerk von Geist, Witz, Bosheit und Sarkasmus vor dem Hintergrund tiefer Lebenskenntnis sind Wildes Bonmots blitzend formulierte Weisheiten. Wilde schockierte und entzückte seine Zeitgenossen durch Paradoxien, die oft nichts anderes waren als verfrühte Wahrheiten der Zukunft und für uns heute weitaus näher und ernster sind als für die Gesellschaft, die sie belachte. Heute treffender denn je.- (Wolfgang Kraus)
Klappentext
"Ein Feuerwerk von Geist, Witz, Bosheit und Sakasmus vor dem Hintergrund tiefer Lebenskenntnis sind Wildes Bonmots blitzend formulierte Weisheiten. Wilde schockierte und entzückte seine Zeitgenossen durch Paradoxien, die oft nichts anderes waren als verfrühte Wahrheiten der Zukunft und für uns heute weitaus näher und ernster sind als für die Gesellschaft, die sie belachte. Heute treffender denn je."(Wolfgang Kraus)"Seine brillantesten Bücher, funkelnd vor Epigrammen, machen ihn zum scharfsinnigsten Rhetoriker des vorigen Jahrhunderts."(James Joyce)"Nachdem ich im Laufe der Jahre Wilde gelesen und wiedergelesen habe, bin ich auf die Tatsache aufmerksam geworden, die seine Lobredner, so scheint es, nicht einmal geahndet haben: die nachprüfbare, elemenatre Tatsache nämlich, daß Wilde fast immer recht hat."(Jorge Luis Borges)3-257-21379-4Ein Untersuchungsrichter erscheint eines Tages in einer Zeitungsredaktion und bringt ein Manuskript, das er abdrucken lassen möchte. Das Sujet und Mord, sagt er. Der Redakteur liest, er glaubt hinter ein Geheimnis gekommen zu sein, doch soll der Leser diese Aufzeichnungen des Untersuchungsrichters nehmen, eben jenes Drama auf der Jagd.Cechov schrieb diesen Roman als Vierundzwanzigjähriger im Jahr 1884."Das Drama auf der Jagd ist einer der interessantesten Krimis der Weltliteratur, von Cechov bewußt beeinflußt haben? Cechov!Cechov!Cechov!"(Tennessee Williams)
Autorenportrait
Oscar Wilde wurde 1854 in Dublin geboren. Wilde studierte erst am Trinity College in Dublin, dann in Oxford, wo er sich mehr und mehr einem Ästhetizismus zuwandte, den er nicht nur in der Kunst, sondern auch im Leben zum Maß aller Dinge machte. 1884 heiratete er in London; zwei Söhne wurden geboren. In den folgenden Jahren entfremdete er sich zunehmend von seiner Frau und wurde sich wohl seiner homoerotischen Neigungen deutlicher bewußt. Gleichzeitig nahm sein Ruhm stetig zu; in rascher Folge entstanden Essays, sein einziger Roman "Das Bildnis des Dorian Gray", die Märchen, Erzählungen und mehrere Theaterstücke.
1895 wurde er wegen seiner Liebesbeziehung zum jungen Lord Alfred Douglas in einen Prozeß mit dessen Vater verwickelt, der ihm zum Verhängnis wurde: Wilde wurde zu Zwangsarbeit verurteilt und war nun gesellschaftlich, aber auch künstlerisch erledigt. 1897 aus seiner Einzelzelle entlassen, floh er nach Frankreich, unternahm noch einige Reisen und starb 1900 resigniert in Paris.
1895 wurde er wegen seiner Liebesbeziehung zum jungen Lord Alfred Douglas in einen Prozeß mit dessen Vater verwickelt, der ihm zum Verhängnis wurde: Wilde wurde zu Zwangsarbeit verurteilt und war nun gesellschaftlich, aber auch künstlerisch erledigt. 1897 aus seiner Einzelzelle entlassen, floh er nach Frankreich, unternahm noch einige Reisen und starb 1900 resigniert in Paris.