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Exte - Hair Extensions
 
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Exte - Hair Extensions

 Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Künstler: Sion Sono
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Japanisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Alive - Vertrieb und Marketing/DVD
  • Erscheinungstermin: 30. November 2007
  • Produktionsjahr: 2007
  • Spieldauer: 108 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000ULKCT8
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 62.929 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Im Hafen wird die Leiche eines Mädchens in einem Container entdeckt. Obwohl ihr sämtliche Organe entnommen wurden und sie schon lange tot ist, wachsen ihre Haare unaufhörlich, und zwar aus allen Körperöffnungen. Ein halbverrückter Bestatter stiehlt den Kadaver zu sich nach Hause und verkauft den natürlich sprießenden Rohstoff für Haarverlängerung unter anderem an die justament knietief im Geschwisterkrieg befindliche Friseuse Yuko. Was Yuko nicht ahnt: Die Haarverlängerungen pflegen jene zu töten, die sie tragen.

Produktbeschreibungen

Rapid Eye Movies Exte - Hair Extensions, USK/FSK: 16+ VÃ--Datum: 30.11.07

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Angriff der Killerhaare 26. November 2007
Hmm, was genau war das denn jetzt? Gruselfilm trifft Groteske trifft albernes Rumgehampel samt Schockeffekten und definitivem Hang zum Trash? Für letzteren sorgt schon mal die, gelinde gesagt, bizarre Ausgangsidee: ein verrückter Leichenbeschauer und Freelance-Hairstylist stiehlt eine mysteriöse Leiche, die nicht nur Haare auf den Zähnen hat... nein, ihr wachsen einfach überall unermessliche Mengen an Haaren, und die hören mit dem Wachsen auch gar nicht mehr auf. Er spürt sofort, daß diese Haare bösartig veranlagt sind und verkauft sie darum in Massen als "Hair Extensions" an Friseursalons - denn er will alle "Schlampen mit hässlichen Haaren" auf dieser Welt "bestrafen". Diese Extensions entwickeln dann auch ein lustiges Eigenleben, treiben ihre Trägerinnen in den Wahnsinn und schließlich auch in einen grausamen Tod.

Soviel zum einen Erzählstrang der Geschichte. Der zweite ist eine sehr ausführliche Beobachtung der jungen Friseur-Azubine Yuki (oder war das Yuko? Die beiden wohnen jedenfalls zusammen), ihres Fahrradweges zur Friseursalon, ihrer Arbeit dort und ihres Verhältnisses zur bösen Halbschwester, die ihre kleine Tochter Mami nicht nur mißhandelt, sondern sie eines Abends auch noch einfach so bei Yuki und Yuko abstellt und wieder ins Nachtleben verschwindet. Natürlich werden die beiden Handlungsstränge irgendwann miteinander verbunden, was nicht nur deshalb klar ist, da Mami und Yuki (Yuko?) wunderschöne lange Haare haben... aber bis dahin vergeht einige Zeit. Die leider nicht nur von Szenen mit fröhlich mordenden Haarsträhnen gefüllt wird, sondern auch von ganz viel "Mr. Leichenbeschauer goes Bananas". Er singt ein gar lustiges Haar-Lied, wälzt sich gackernd in den Haarmassen in seiner Wohnung und läuft häufiger mal samt Langhaarperücke in einem Outfit rum, das ihn wirken läßt wie eine Kreuzung aus den Village People on Acid und Peter Lustig aus "Löwenzahn".

Diese Szenen - und auch sonst noch so einige, immer wieder im Film - erreichen ein so penetrantes Albernheitsniveau, wie ich es bislang eigentlich nur aus 80er Jahre-(Grusel-)Komödien aus Hong Kong kannte. Es muß nicht extra betont werden, daß jeder Ansatz von anhaltendem Horrorgefühl so schon im Keim erstickt wird. Dabei haben die entsprechenden Szenen, die übrigens eben ganz und gar ernsthaft inszeniert sind, durchaus einiges an Atmosphäre und auch Effekten zu bieten. Im Gesamtbild kommen sie aber deutlich zu kurz. Auch der "Familien"-Erzählstrang ist für einen Gruselfilm arg überdimensioniert, nervt aber wenigstens nur selten. Zudem werden einem hier endlich mal die Charaktere ein wenig detaillierter nahe gebracht, weshalb sie und ihr Schicksal einen auch prompt ein ganzes Stück mehr interessieren, als das sonst in Genrefilmen so üblich ist.

Die Story also teils bizarr bis zum Geht-nicht-mehr, teils sehr zurückhaltend erzählt und mit Sozialdrama-Anklängen versehen, zwischen diesen beiden Polen wild changierend und auch noch ein ermittelndes Polizisten-Duo einbauend; manchmal hektisch, manchmal langatmig, manchmal einfach nur blöde... was soll man aus diesem Film machen und wer soll ihn sich eigentlich ansehen?

Sicher nicht diejenigen, die andere Werke von Sion Sono kennen und ihn vor allem für seine verstörenden Perspektivwechsel schätzen. "Suicide Circle", "Strange Circus" und insbesondere "Noriko's Dinner Table" haben mich allesamt fasziniert, waren unberechenbar und haben die Welt in ein fremdes Universum aus Wahn und Schmerz verzerrt. Ok, unberechenbar ist "Exte" auch, in gewisser Hinsicht betreten wir auch hier ein fremdes Universum. Aber hier fehlt trotz Horrorthematik jeder ernsthafte Tenor, hier ist für eine Groteske aber immer noch viel zu viel typischer Japan-Grusel-Auftritt drin, hier wirkt ein Film wie zwei unentschlossene.

Man kann sich weder richtig gruseln noch richtig lachen noch ein echtes Kaleidoskop an Bizarrheiten genießen. Alles nur halbgar und schlecht miteinander vermischt. Nur 5,5 von 10 Punkten. Und viele Fragezeichen.
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Hier ist alles drin: ein psychopathischer Leichenbeschauer mit Haarfetisch. Eine Schlampe, die ihre Tochter misshandelt. Die bezaubernde, herzensgute Schwester der Schlampe, die die Tochter dann aufnimmt und rettet. Und die Leiche einer jungen, schönen Frau, die auf bestialische Weise von illegalen Organhändlern geschoren, ausgenommen und getötet wurde. Und die im Tod mit Hilfe ihrer weiterhin wachsenden Haare Rache nimmt und all jenen Unglück bringt, die sich mit ihren Haaren schmücken wollen.
Mitunter sehr lustig und skurril, weniger gruselig, ist "Exte" einfach ein absolutes Erlebnis. Und sei es auch nur, um die in "Kill Bill 1" noch Morgenstern schwingende Chiaki Kuriyama einmal in einer süßen Rolle zu sehen.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Modeerscheinung. 22. September 2008
Yuki und Yuko sind zwei junge Mädchen, die in einem Friseursalon eine Ausbildung machen. Haarverlängerungen sind zur Zeit en vogue und die Nachfrage nach diesem Rohstoff ist sehr groß.

In Hafen macht die Polizei einen schrecklichen Fund . Ein Container voller Haare und eine Leiche, aus der diese sprießen. Ein Leichenbeschauer stiehlt diese Kuriosität und beschäftigt sich fortan intensiver damit. Er geht mit den Haaren hausieren, wohlwissend, dass diese nicht ungefährlich sind. Auch im Laden von Yuki und Yuko taucht er auf und verteilt Probeexemplare.

Yuko hat zudem ein Problem mit ihrer Schwester, die ständig ihre Tochter vernachlässigt. Immer wieder schickt sie ihre Tochter zu Yuko und geht dann ihre eigene Wege. Die Haare setzen zwischenzeitlich ihren Trägerinnen zu und auch Yuki und Yuko rücken in den Gefahrenkreis vor.

Die surreale Geschichte verarbeitet das alte Märchenmotiv der roten Schuhe neu und nicht uninteressant. Die Protagonisten wirken nicht sehr ernsthaft und nehmen der gruseligen Handlung einiges an Spannung. Pittoreske Szenenbilder und ein eigenwilliges Ende bleiben im Kopf des Betrachters zurück.
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