Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Immer noch ein Meisterwerk, 14. Juli 2006
Neu aufgelegt und erstmalig komplett mit zwei verschiedenen Versionen - verschiedene Takes, verschiedene Mixe. Dem Experten hat vielleicht auf der ursprünglichen CD-Version der Charakter der Schallplatte gefehlt, nun hat er beides und noch ein paar Bonüsse. Das Album von 1979 klingt so gut wie noch nie. Ergänzt wurde das Booklet um Fotos von damals und einige Gedanken zur Zeit und zum Masteringprozess sowie natürlich zur unglücklichen Verquickung des kreativen Prozesses mit den kommerziellen Anforderungen der Musikindustrie.
Exposure ist sicherlich eine der wichtigsten Platten aus Fripps Diskographie. Nach der spirituellen Auszeit in den Siebzigern entstand dieses Album mit Gastauftritten vieler Musiker, mit denen Fripp in diesen Jahren angefangen hatte zu arbeiten - Brian Eno, Barry Andrews, Tony Levin, Narrada Michael Walden, Phil Collins; Gesang kommt von Peter Gabriel, Darryl Hall, Peter Hammill und Terre Roche.
Die Platte entstand 1977-1979 und enthält Avantgarde-Rock wie bei King Crimson, Punk, Stimmen-Samples und viele atmosphärische Frippertronics. Dabei ist die Stimmung bis auf einige komische Momente, die es auch gibt, zum Beispiel in einigen intelligenten Lyrics, sehr ernst. Das Titelstück läßt diesen besonders eindrücklich anklingen, aber auch andere Stücke handeln spürbar von Schmerz, psychologischen Überlegungen und sozialen Verwicklungen.
Anders als bei der folgenden musikalischen Phase Fripps, die sich auf ein steriles Klangbild und trockene, mathematische Gitarrenpatterns konzentrierte, wird hier viel mit verzerrten Gitarren und Geschrei um sich geschmissen. Und die wunderbaren Balladen mit Terre Roche, Darryl Hall und Peter Gabriel machen das in ihrem Kontrast noch deutlicher.
Weltbewegend sind für mich persönlich Breathless, NY3, Exposure und Here Comes The Flood. Was Walden trommelt, ist schier unglaublich, und Roche und auch Hall singen dementsprechend. Fripp hat nie wieder eine solch bunte und dennoch kohärente Platte gemacht.
Das Spiel der Musiker ist superb. Die Musik auch.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
die abwechsungsreichste..., 6. Juli 2009
von allen solo- oder projektplatten die robert fripp - der mastermind von king crimson - gemacht hat, ist das hier die wichtigste und wohl auch beste.
der nun erhältliche doppelpack ist klanglich etwas entschlackt worden und klingt - die LP-aufnahme war schon recht gut - präziser im bass und dynamischer über den ganzen bereich, besonders profitieren die drums.
das wort, das mir zu dieser produktion als erstes einfällt, lautet trotzdem: überladen.
peter hammill, eno, barry andrews, tony levin, john wetton, michael walden, phil collins, peter gabriel, darryl hall, um nur einige zu nennen, sind hier zugange.
es ist hörbar, dass hier große künstler große und abwechsungsreiche kunst machen wollten, was ihnen teilweise auch gelungen ist, aber das bemühen jedes einzelnen, herausgehört zu werden, sich nachhaltig einzubringen, stört auch ein wenig das gesamtbild.
besonders hervorzuheben sind die titelnummer mit einem unglaublichen schreigesang (fripp's schwester?), das von hammill mehr gebrüllte als gesungene "disengage" sowie das dahinrumpelnde und in seinem typischen stil gesungene "chicago".
auch in den stillen momenten, wie den massgeblich von eno beeinflussten instrumentalpassagen, blitzt mitunter große klasse auf.
die kärglichste nummer "here comes the flood" von peter gabriel gesungen und eindringlich am klavier gespielt ist dann aber auch - für mich - die beste auf diesem album. freunde der härteren gangart werden das aber wohl anders empfinden.
die zweite CD ist eine nette zugabe für fans. das ganze nochmal in alternativen takes plus auf der seinerzeitigen LP weggelassenes überlädt die produktion aber nun gefühlt auch mengenmässig.
trotzdem locker fünf sterne!
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein musikalischer Meilenstein!, 8. April 2009
... vielleicht sogar noch mehr, als ein musikalischer Meilenstein, wahrscheinlich ein Grundpfeiler aller danach entstandener Musik!
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