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Exportschlager Tod: Deutsche Söldner als Handlanger des Krieges
 
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Exportschlager Tod: Deutsche Söldner als Handlanger des Krieges [Taschenbuch]

Franz Hutsch
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 288 Seiten
  • Verlag: Econ (1. April 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3430200725
  • ISBN-13: 978-3430200721
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 13,6 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 246.915 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Franz Hutsch
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

» ... ein Buch, das mich nicht nur zufrieden gestimmt hat in der Recherche, sondern im Grunde den Blick auf eine sehr sehr undurchsichtige Welt eröffnet und da sollte man vielleicht auch ein bißchen genauer hingucken - sicherlich auch ein Buch, das in die Hände der Politik gehört.« WDR 2 , Horst Kläuser ,18.04. 09 »Schonungslos schildert der Journalist und Ex-Bundeswehroffizier die zunehmende Privatisierung militärischer Aufgaben.« Rheinischer Merkur, 18.04.09 »Es ist das große Verdienst des preisgekrönten Kriegsreporters Franz Hutsch, sich auf die Spur deutscher Söldner begeben zu haben. Sein Streifzug durch ihre Einsatzgebiete im Irak und in Afghanistan steht der Kunst seines Kollegen Jeremy Scahill, der sich mit seinem Sachbuch Blackwater 2007 wochenlang einen Platz auf der amerikanischen Bestsellerliste sicherte, in nichts nach. (…) Franz Hutsch hat die Vorlage für eine Sondersitzung des Bundestages geschrieben.« DIE ZEIT, 20.8.2009, Thomas Speckmann

Kurzbeschreibung

Ehemalige Bundeswehrsoldaten verdingen sich bei der amerikanischen Söldner-Firma »Blackwater«, Ex-Polizisten der GSG 9 verkaufen ihr Know-how an den libyschen Staat. Deutsche Söldner sind eine heiß begehrte Ware. Der Bundeswehr-Experte und Kriegsreporter Franz Hutsch hat in den Krisengebieten der Welt recherchiert und bringt Licht ins dunkle Geschäft mit der Sicherheit, in dem Deutsche eine immer größere Rolle spielen. Auch die Bundeswehr leistet ihren Beitrag. Nicht nur, dass sie ausscheidenden Soldaten eine »zivile« Ausbildung im Sicherheitsbereich finanziert und so in die Arme der Söldner-Firmen treibt: Die Bundeswehr kooperiert bereits heute mit privaten Militärfirmen, weil sie mit ihrer neuen Rolle als flexible Einsatzarmee überfordert ist.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
38 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Was dieses Buch mit der Realistaet zu tun hat, kann ich nicht erkennen. Hutsch waermt die in der deutschen Presse grassierenden Legenden vom "deutschen Soeldner" im Dienste amerikanischer und britischer PMC's auf und fuegt noch seine eigenen fragwuerdignen Vermutungen, als Fakten deklariert, hinzu. Als jemand der selbst in der internationalen Sicherheitsbranche in Krisengebieten arbeitet, kann ich dies nicht unterstuetzen.
1800 USD? Am Besten ich erzaehle meinem Chef gleich mal, dass ich unterbezahlt bin. Oder besser: dass er unterbzahlt ist.
Woher hat Hutsch die Zahl von 4000 deutschen Ex-Soldaten in der Branche? Die Realitaet ist, dass es vielleicht 3 Dutzend Deutsche gibt, die in diesem Bereich arbeiten. Die Behauptung deutsche Ex-Soldaten waeren in der Branche besonders gefragt ist schlichtweg falsch. Das Business ist amerikanisch und britisch dominiert und rekrutiert seine ExPat-Angestellten somit auch bevorzugt unter den eigenen Landsleuten. Die Masse der "Contractors" kommt im Uebrigen aus Drittweltlaendern und nicht aus dem Westen. Ueber diese zu berichten waere aber wahrscheinlich zu unspektakulaer und wuerde keine Verkaufszahlen bringen.
Hutsch's Prognose dass zukuenftig Kriege von Soeldnerarmeen durchgefuehrt werden, die sich der staatlichen Kontrolle entziehen ist ebenfalls eine Fehlprognose, die unnuetz dramatisiert.
Fuer mich sieht es so aus als ob Hutsch sehnlichst nach einem "Fallujah-Schmidt" oder "Kabul-schulze" sucht, der "...die Moslem Jagd fuer ne dolle Sache..." haelt. Bis dieser weder gefunden noch zitiert, gefilmt oder interviewt haben, werden weiter die ollen Kamellen
von der Soeldneragentur im Internet und den beruehmten 1000 USD
(mittlerweile 1800 USD / Tag) am Tag aufgewaermt. Schade nur, dass die Masse der Leser diesen Unfug glaubt. Das geschriebene passt vermutlich ganz gut in das Weltbild vieler Leser wird deswegen ohne weiteres Hinterfragen als Fakten akzeptiert.

Einfach nur aergerlich.
Ich empfehle vor dem Buchkauf auch die Buchkritik der FAZ zu lesen.

Das Buch hat mMn KEINEN einzigen Stern verdient.
Gruss
JF
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Eikem
Format:Taschenbuch
Irak, Afghanistan oder Kongo - nur einige Krisengebiete in denen sich Truppen verschiedener Nationen tummeln, um für Recht und Interessendurchsetzung zu sorgen.
Neben diesen regulären Kräften, und meistens ganz im Dunkeln, ist auch eine riesige zweite Gruppe zum Kampf ausgezogen: die Söldner.

Ein nicht unerheblicher Teil dieser Kämpfer soll laut Franz Hutsch aus Deutschland stammen. Aufgrund ihrer hervorragenden Ausbildung verrichten Bundeswehrsoldaten oder Polizisten der GSG-9 jetzt ihren gut bezahlten Dienst fern ab der Heimat für die Privatwirtschaft.

Es sind leider nicht nur Schutz-Aufgaben für Unternehmen und Manager, die diesen Männern, wo sie auch immer herkommen, zugeteilt werden.
Aufgrund der "Neutralität" durch den fehlenden Bezug zu den regulären Truppen können sich die Söldner Dinge erlauben und in Gebiete vordringen, die sonst zu politischen Spannungen sorgen würden. Zudem ist der Aufschrei in der Heimat bei einem Todesfall deutlich geringer.

Die vermeintlich erschreckende Aufmachung dieses Buches, dass deutsche Söldner heute im internationalen Geschäft privater Sicherheit eine wichtige Rolle spielen, wirkt leider an den Haaren herbeigezogen. Es ist vielmehr ein Bericht über das generelle Söldnergeschäft, das mit Darstellungen von vier deutschen Söldnern in Krisengebieten und deutschen Islamisten gespickt wurde und die reißerische Botschaft des Buchtitels suggerieren soll.

Hutsch Buch ist bei diesen Berichten der deutschen Privatkämpfer eine spannende und aufschlussreiche Lektüre, wenn darin direkt vor Ort berichtet wird. Sei es über eine Späherfahrt in Bagdad oder die Unterhaltung mit einem Söldner, der Osama Bin Laden jagt und sich einen Anteil der Kopfprämie verspricht.
Ob die längeren und langweiligen Teile über die deutschen Islamisten und dessen Indoktrinierung überhaupt hierher gehören, ist mehr als fraglich. Sie passen nicht so recht zu den Informationen über den Dienst bei Firmen wie Blackwater oder anderen und beweisen wieder, wie versucht wurde etwas Deutsches in dieses Thema hineinzupressen, um dem Titel gerecht zu werden.

Zu selten greift Hutsch offensichtliche Merkwürdigkeiten an. So berichtet er in erschreckender Weise, wie im Georgien-Konflikt zwei Deutsche im Interesse zweier privaten Parteien bestens ausgerüstet gegeneinander kämpfen, fragt sich aber nicht, wie es möglich sein kann, dass bei diesen Kämpfen eine polnische Sicherheitsfirma modernste amerikanische Schützenpanzer im Inventar aufweisen kann. Dass Regierungen Söldnerfirmen nutzen, um Drecksarbeit zu erledigen, ist nach diesem Buch kein Geheimnis mehr, aber dass etwas hinter den Vorhängen, fernab des Iraks mit dem Blackwater-Problem, vor sich geht kommt nicht deutlich genug zur Sprache.

Durch den gesamten Text schwingt zudem ständig Kritik an der generellen amerikanischen und europäischen Sicherheitspolitik. Dieser Standpunkt wirkt allerdings gezwungen und opportun, um die vermutlich größtenteils pazifistisch und kritisch eingestellte Leserschaft zu bedienen. Sollte diese Sichtweise nicht kalkuliert gewesen sein, ist Franz Hutsch mit seiner Einstellung vielleicht die falsche Besetzung für einen Titel dieses Genres gewesen, da die Objektivität nicht gewährt wird.
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22 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Schlechter Trittbrettfahrer 30. August 2009
Von D. Reinke
Format:Taschenbuch
Schlecht recherchierte Blättersammlung einen Pseudofachmanns. Der Versuch auf ein IN-Thema aufzuspringen ist (leider für Käufer dieses Pamphlets) kläglich gescheitert. Eine Internetrecherche bringt in 5min mehr Informationen um das Thema. Schade um das Geld, aber vor allem: Schade um die Zeit.
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