48 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Einfach Super!, 3. Februar 2003
Rezension bezieht sich auf: Experimente mit freier Energie (Taschenbuch)
Im Gegensatz zu anderen Büchern zum Thema freie Energie gibt Peter Lay in diesem Buch einen fundierten Einstieg in diese Thematik. Er geht wissenschaftlich vor, läßt aber auch die esoterische Seite zu Wort kommen. An Hand von praxiserprobten Experimenten zeigt er, wie man selber die Faszination der Freien Energie untersuchen kann. Obwohl es für Bastler geschrieben ist, kann man es auch als reines Lesebuch verwenden. Ob es freie Energie im Sinne der Esoterik gibt wird zwar angedeutet, er gibt aber bewußt keine Antwort darauf, sondern will vielmehr die Leserschaft animieren, selber auf experimentelle Weise eine Antwort zu finden. Sogar mein früherer Physiklehrer war beeindruckt. In allen anderen Büchern über dieses Thema wird eher um den heißen Brei herumgeschrieben, als auf Details einzugehen. Ganz anders hier; der Autor gibt wirklich detailierte Versuchsbeschreibungen - für mich manchmal etwas zu ausführlich, aber das ist nicht so tragisch. Auf jeden Fall bin ich begeistert (deshalb auch 5 Punkte) und werde mich weiterhin mit diesem Thema befassen.
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23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Besser als sein Ruf!, 19. März 2005
Nachdem ich die Rezensionen - besonders die abwertenden - hier gelesen hatte, kaufte ich das Buch. Herr Lay beschreibt in seinem Buch verschiedene Energiekonvertersysteme, die auf den ersten Blick physikalische Gesetze verletzen. Befaßt man sich aber näher damit und macht auch mal ein paar Experimente (selber!), dann erkennt der Physiker, daß so manche Dinge wirklich noch nicht genau genug untersucht worden sind.
Z.B. die kalte Fusion scheint auf den ersten Blick humbug zu sein. Ich habe mich allerdings nicht gescheut ein paar Experimente durchzuführen, so wie sie Herr Lay beschrieben hat. Meine Erkenntnisse daraus lauten: 1) Die Meßergebnisse lagen zum Teil weit auseinander. 2) Die Temperaturen lagen teilweise um 5-6K über den Erwartungen und zum Teil um 2-3K unter den Erwartungen. 3) Es gab bei 25% der Experimente einen Peak der Wirkungsgradkurve von bis zu 350%, d.h. es wurde in diesen Fällen 3,5 mal mehr Energie abgegeben als aufgenommen wurde. Trotz konstanter Versuchbedingungen konnten keine reproduzierbaren Ergebnisse erzielt werden, was aber einen echten Forscher nicht erschreckt. Meßfehler und systematische Fehler konnten bei meinen Experimenten ausgeschlossen werden.
Auch die anderen Experimente in dem Buch (rotierende Magnete und Antigravition) habe ich selber durchgeführt und in ein paar (wenigen) Fällen Anomalien im Gravittionspotential erkennen können.
Weniger halte ich von den Experimenten mit Skalarwellen. Ganz besonders bemerkenswert finde ich den thermovoltaischen Generator, der sowohl theoretisch wie auch praktisch nachvollziehbar ist.
In einem Gedankenexperiment beschreibt Herr Lay eine Analogie zwischen Gravitation und elektrischer Ladung, die letztlich zu einer umfassenderen allgemeinen Relativitätstheorie führen soll. Mein indischer Kollege Dr. Alang Mahbuj vertritt ebenso die Ansicht, daß man die Relativitätstheorie in dieser Weise durchaus erweitern kann.
Herr Lay beschreibt seine Experimente auf eine einfache und leicht nachvollziehbare Art, wobei die wissenschaftliche Ausdrucksweise manchmal auf der Strecke bleibt. Trotzdem finde ich seine Ideen und Vorgehensweisen bemerkenswert. In seinem Nachfolgewerk mit dem Titel "Freie Energie" beschreibt er die kalte Fusion noch detailierter und bringt auch noch weitere Anregungen. Wer sich wirklich für diese Themen interessiert, sollte lieber den Sammelband "Das groß Freie Energie Experimentier Handbuch" wählen, da dort alle beiden Bücher vollständig enthalten sind und auch noch ein weiterer Band von den Autoren Chmela und Wiedergut. Dieser Sammelband enthält dann ganz besonders die Thematik der kalten Fusion in der ganzen Fülle.
Wenngleich Herr Lay nicht immer wissenschaftlich bleibt, wie er auch selber zugibt, dann bietet er doch Themen an, über die die Fachwelt zumindest einmal nachdenken und auch das eine oder andere Experiment nachmachen sollte. Die Experimentierausrüstung in diesem Buch ist zwar für den Amateurbereich konzipiert, kann aber durchaus verwertbare Ergebnisse liefern, zumindest für erste Probeversuche.
Ich weiß nicht, was ein Abiturient heute in der Schule lernt, aber Herr Markus Rapp sollte nicht so abwegig über diese Experimente reden. Wenngleich ein Abiturient mit Leistungskurs Physik schon so manche Dinge gehört hat, zum Verständnis der Physik gehört etwas mehr. Ein ausführliches Physikstudium dauert eben nicht umsonst mehrere Jahre. Selbst ich lerne mit meiner 42 jährigen Erfahrung als Halbleiter- und Plasmaphysiker immer noch dazu.
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10 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Unprofessionell, Spekulation statt Wissenschaft, 5. September 2004
Rezension bezieht sich auf: Experimente mit freier Energie (Taschenbuch)
Ich habe dieses Buch in erster Linie wegen der positiven Bewertung von Dipl.-Ing. Manfred Mark gekauft. Beim ersten Durchlesen ist man hin und wieder ganz erstaunt auf wie einfache Weise sich fundamentale Gesetze der Physik widerlegen lassen sollen. Bei genauerem Hinsehen erkennt man aber schnell, dass Herr Lay kaum Ahnung hat. Seine Kindergartenphysik auf den ersten Seiten stimmt zwar größtenteils, zeigt aber auch, dass er kein Akademiker ist. Seine Argumentationsweise ist nicht wissenschaftlich und teilweise auch unschlüssig. So stehen z.B. Formeln für verschiedene Energiezustände wild in der Landschaft ohne erklärt zu werden. (wahrscheinlich weiss er selbst nicht was sie bedeuten). Seine Versuche zur Freien Energie sind alter Kaffee und meistens auf einfache Weise widerlegbar. Sein Versuch zur Kalten Fusion ist ein Witz und kann von jedem der Ahnung von Chemie und Physik hat, erklärt werden.
Die Experimente zur Raum-Quanten-Energie sind genausowenig stichhaltig. Seine mysteriöse Spannungsinduktion bei sich auslöschenden Magnetfeldern löst keineswegs "ein Erdbeben im Elfenbeinturm der Physik" hervor, sondern ist durch das Induktionsgesetz vollständig erklärt. Neben diversen anderen Versuchen, die ebenfalls leicht widerlegbar oder auf Messungenauigkeiten zurückzuführen sind, versucht er den Leser durch jede Menge elektrischer Schaltungen zu beeindrucken. Diese Spannungsstabilisierungen, Impedanzwandler und Verstärkerschaltungen und sind zwar korrekt, haben aber wenig mit "Freier Energie" zu tun und können genauso gut in einem Elektronikbuch nachgeschlagen werden. Zudem lässt seine Laborausrüstung sehr zu wünschen übrig und ist für Forschungszwecke absolut unzureichend.
Jeder der dieses Buch liest und feststellt, dass es ihn überzeugt, sollte sich schleunigst von einem Elektroingenieur, Physiklehrer o.Ä. aufklären lassen. Sogar mir als Abiturient fällt es nach 2 Jahren Physikleistungskurs nicht schwer die grundlegenden Fehler, die hier gemacht wurden aufzudecken.
Um so katastrophaler finde ich es, dass Akademiker wie Herr Manfred Mark sich von so einem Blödsinn begeistern lassen. Herr Markt, ich weiss nicht was sie studiert haben,.. Physik aber sicher nicht!
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