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Exit: Wohlstand ohne Wachstum Taschenbuch – 10. Juni 2011

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 304 Seiten
  • Verlag: List Taschenbuch (10. Juni 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3548610315
  • ISBN-13: 978-3548610313
  • Größe und/oder Gewicht: 12 x 2,5 x 18,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (32 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 74.426 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Die Wirtschaft muss nicht wachsen. Diese allen bisherigen Glaubenssätzen entgegengesetzte Position vertritt Meinhard Miegel. Nicht weniger als eine Zeitenwende im Denken wie Wirtschaften will der Sozialwissenschaftler damit einleiten. Denn seiner Überzeugung nach ist „das Glücksversprechen immerwährender Wohlstandvermehrung“ angesichts sozialer wie ökologischer Probleme uneinlösbar geworden. Vielmehr müsse sich der Verbraucher wandeln zum Ressourcen schonenden „Gebraucher“.

Miegel zufolge soll Deutschland keinen Wert mehr darauf legen, Exportweltmeister zu werden. Vernünftig sei künftig, Verantwortung im Rahmen einer maßvollen Bürgergesellschaft zu übernehmen. „Der Wohlstand des 21. Jahrhunderts ist ein anderer und wird in höherem Maße immateriell sein“, lautet seine Prognose. Der Sozialstaat könne aufrecht erhalten werden, müsse jedoch abspecken. Für die Arbeitswelt gelte, Erwerbs- und Nichterwerbsarbeitszeit miteinander zu verschränken.

Miegel gibt zu bedenken: Nach dem Krieg wuchs die Zufriedenheit der Deutschen mit steigendem Wohlstand, bis sich 1970 etwa 60 Prozent der Menschen zufrieden nannten. Seitdem stieg der Wohlstand weiter an, aber nicht mehr die Zahl der Zufriedenen. Daran zeige sich, dass unsere Gesellschaft „ein gestörtes Verhältnis zu den materiellen und immateriellen Grundlagen ihrer Existenz“ entwickelt habe. Das wohltuende Feuer des Wachstums sei längst zu einem verzehrenden Brand geworden.

In Exit spricht Meinhard Miegel Klartext und profiliert sich einmal mehr als mutiger Querdenker in den konservativen Reihen. Offen bleibt, wie viele Deutsche begeistert Miegel folgen und den Gürtel verantwortungsbewusst enger schnallen wollen. Denn seine Ansichten schrecken auf wie einst die Forderung der Grünen nach einem Benzinpreis von 5 Mark pro Liter. Damals wie heute bleibt ebenso zu klären, inwieweit Deutschland den geforderten Kurswechsel im Alleingang schaffen kann.

„Denen, die über den Tellerrand hinausschauen“, lautet die ungewöhnliche Widmung in Miegels Sachbuch. Dass der Sozialwissenschaftler zu denen gehört, die weit blicken, steht außer Frage. Ausgiebig diskutiert werden sollte, inwieweit sein „Plan B“ in die richtige Richtung weist – am besten in den Feuilletons, Wirtschaftsteilen und an den Stammtischen zugleich.
– Herwig Slezak -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Meinhard Miegel, geboren 1939 in Wien. 1977 bis 2008 Leiter des Instituts für Wirtschaft und Gesellschaft Bonn (IWG). Seit 2007 Vorstandsvorsitzender des »Denkwerk Zukunft. Stiftung kulturelle Erneuerung« in Bonn. Beiratsmitglied zahlreicher wissenschaftlicher Einrichtungen, ständiger Berater von Politik und Wirtschaft. Autor der Bestseller Die deformierte Gesellschaft (2002), Epochenwende (2005) und Exit (2010).

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Harry am 25. Mai 2014
Format: Taschenbuch
Die Quintessenz des Buches ganz kurz zusammengefasst:
Die Menschen sind mit ihrem unstillbaren Verlangen nach Mehr Schuld am Wachstumszwang. Wo früher Vaterlandsliebe und Religion den Menschen einen Sinn gegeben haben, ist heute an deren Stelle die Götze der Wohlstandsmehrung getreten. Dies führt zu einem Raubbau an Resourcen, die schon bald erschöpft sein werden. Außerdem zerstört diese Art des Wirtschaftens unsere Lebensgrundlage. Infolge der knappen werdenden Rohstoffe werden in naher Zukunft die Preise steigen. Der gewohnte Lebensstandard läßt sich dann nicht mehr halten. Gewohnte abhängige Arbeitsverhältnisse werden seltener, stattdessen müssen sich die Menschen verstärkt selbst eine eigene Existenz aufbauen. Es wird auch ganz normal sein, mehrere Jobs zu haben, die sich immer mehr mit der Freizeit verzahnen. Außerdem wird man darüber nachdenken müssen, das Alter für den Eintritt in die Rente nach oben zu schieben.

Der Sozialstaat wird aufgrund knapper werdender Mittel seine Wohltätigkeiten zurückfahren. Die Menschen werden viele Leistungen unentgeltlich selbst erbringen müssen (z.B. in der Pflege, Kultur...). Auch werden freiwillige finanzielle Zuwendungen der Bürger unabdingbar sein, damit das gesellschaftliche Leben nicht zusammenbricht. Die damit verbundene höhere Eigenverantwortung wird uns dann als gestiegener Wohlstand verkauft.

Ok, wohin die Reise gehen soll, ist klar: Die Menschen sind selbst Schuld an der Misere und werden in Zukunft mehr und länger arbeiten müssen für weniger Lohn.
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73 von 82 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von flu am 10. Juni 2010
Format: Gebundene Ausgabe
Meinhard Miegel zieht eine pessimistische Bilanz des Zustands der Gesellschaft. Wachstum und Wohlstand, die Paradigmen unserer sozialen Marktwirtschaft, werden einer ausführlichen und kritischen Prüfung unterzogen. Er kommt zu dem Schluß, dass unser Wohlstand weit niedriger zu bewerten ist als gemein hin angenommen und dies gerade wegen unserer Fixiertheit auf das ewige Wachstum. Das Wachstum hat durch die nicht mehr umkehrbare Zerstörung sämtlicher Arten von Ressourcen inzwischen einen negativen Einfluß auf unseren Wohlstand. Die Folgen führen unseren Staat geradewegs in den finanziellen Notstand. Meinhard Miegel rechnet mit dem unmittelbar bevorstehenden Crash unserer Umverteilungssysteme.

Nur durch eine Rückbesinnung auf Werte wie Handeln nach ethisches Grundsätzen, Übernahme von Verantwortung als Privatperson und zukünftig auch wieder als Familienverband kann der Verfall des Wohlstandes zwar nicht mehr umgekehrt aber doch zumindest gemildert werden. Der Verzicht aller Beteiligten auf sicher geglaubte Pfründe ist dabei unumgänglich.

So weit so gut und nachzulesen in vielen begeisterten Rezensionen hier bei Amazon. Warum aber nur drei Sterne? Das Buch macht keine gute Laune, was aber weniger am stark pessimistischen Grundtenor liegt, als vielmehr daran, dass zu viele wichtige Aspekte einfach ausgeblendet werden:

Der Sozialstaat wird in erster Linie als Kostenfaktor betrachtet, der jeden Bürger im Durchschnitt 9.000 Euro im Jahr kostet (S.201). Punkt. Kaum ein Wort davon, was mit diesem "Sozialaufwand" eigentlich gemeint ist.
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156 von 186 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Andre M. am 17. Mai 2010
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Ich kann die durchweg positiven Bewertungen der anderen Rezensenten nur bedingt nachvollziehen. Die Kritiklosigkeit mit der dieses Werk bedacht wird, weckt beinahe schon den Verdacht, dass hier Freunde der FAZ oder der Springer WELT ein "objektives" Urteil abgaben.
Zunächst zum Positiven: das Buch liest sich gut und flüssig - die erste Hälfte des Buches würde ich sogar mit 4 Sternen bewerten. Hr. Miegel fasst schlüssig und kompakt zusammen, dass Wachstum inzwischen den Status einer Ideologie bekommen hat ... ja, es hat inzwischen im Kapitalismus (dieses "Unwort" vermeidet der Autor fast durchweg - er spricht hier vom "Westen" oder von den "frühindustrialisierten Ländern") Züge des "Metaphysisch-Religiösen" angenommen und bedarf als solche keiner rationalen Begründungen mehr.
Brilliant arbeitet der Autor heraus, dass es sich lohne, "der Frage nachzugehen, warum die Völker der frühindustrialisierten und zunehmend weiterer Länder so konseqent auf massenhaften Konsum ausgerichtet sind, selbst, wenn sie dadurch ihre Lebensgrundlagen beeinträchtigen oder sogar zerstören."
Im weiteren Verlauf des Buches, je mehr man gespannt auf den Punkt wartet, in dem der Autor eine Lösung aus dem Dilemma andeutet, wird allmählich klar, in welche Richtung dieses Buch gedacht ist:
"Künftig werden sich Eltern ihrem Nachwuchs auch dann fürsorglich zuwenden müssen, wenn Eltern- und Erziehungsgeld gekürzt werden; die gute Versorgung Pflegebedürftiger muss auch bei geringerem Pflegegeld gewährleistet bleiben; Erzieherinnen müssen die ihnen anvertrauten Kinder, Ärzte ihre Patienten auch ohne Einkommenserhöhungen optimal betreuen.
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