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Exit: Wie Risikokapital die Regeln der Wirtschaft verändert
 
 
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Exit: Wie Risikokapital die Regeln der Wirtschaft verändert [Gebundene Ausgabe]

Stefan Kühl
1.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 246 Seiten
  • Verlag: Campus Verlag; Auflage: 1 (17. Februar 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3593372266
  • ISBN-13: 978-3593372266
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 15 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 1.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.052.224 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Stefan Kühl ist fleißig. Gerade hat der Münchner Soziologe sein viertes Buch in Folge vorgelegt. Darin beschreibt er die bleierne Gesetzmäßigkeit des Wirtschaftslebens. Seine These: Aktionäre und Risikokapitalgeber investieren nicht in Unternehmen, weil ihnen deren Idee so gut gefällt oder weil sie diese lebenslang begleiten wollen. Nein, sie sind Lebensabschnittsgefährten, die ihr Geld investieren, um es möglichst schnell zu vervielfachen. Wer einsteigt, steigt gemäß der Exit-Strategie also auch wieder aus. Es ist nur eine Frage der Zeit. Das Fatale daran: Wird eine Boomphase -- aus welchen Gründen auch immer -- für beendet erklärt, beginnt das Massensterben. Nicht weil Unternehmen und deren Produkte per se schlecht sind, sondern weil von heute auf morgen der Geldsegen versiegt.

Darin liege das Hauptproblem. Der Kapitalismus sei überhaupt nicht lernfähig. Er läuft nach unabänderlichen Gesetzen, zwar mit der Internet-Ökonomie noch schneller, aber eben nicht anders. Egal, was die Akteure in Boom oder Krise lernen. Deswegen sind für Kühl auch nicht die Investoren, Aktionäre, Unternehmenslenker oder Mitarbeiter schuld. Sondern vielmehr die Zyklen, in denen das Risikokapitalgeschäft abläuft.

Nicht besonders neu: Nach dem Boom ist vor dem Boom. Wie die Surfer warten Risikokapitalgeber, Unternehmenslenker, Banker, Journalisten und Kleinaktionäre bereits auf die nächste große Welle. Und um in ihrem Sog nicht unterzugehen, sollte die nächste Gründergeneration nicht lernen, dass es kein Entkommen gibt. Sondern dass Freiheit, die Möglichkeit zu Solidarität und Selbstbestimmung vor allem von ökonomischer und geistiger Unabhängigkeit abhängen. --Heike Littger

Pressestimmen

24.06.2003 / Financial Times Deutschland: Raus mit dem Geld! "Der Industriesoziologe Kühl kann durch seine Außenperspektive wachrütteln und mahnen."

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von o-o
Format:Gebundene Ausgabe
Ein vielversprechender Titel und ein beeindruckendes Inhaltsverzeichnis; das schürt Erwartungen, die leider nicht eingehalten werden. Das Buch wurde geschrieben, nachdem die 'Blase' des Neuen Marktes mit seinen hochgejazzten Internet-Startups geplatzt war. Das Thema ist natürlich auch nach der aktuellen Finanz- u. Wirtschaftskrise brandaktuell. Doch erfahren die Leser daraus kaum mehr, als auch den einschlägigen Zeitschriften der Spiegel-/Focus-Kategorie zu entnehmen war bzw. ist. Das mag daran liegen, dass der Autor sich nicht als Wirtschaftsfachmann mit der Materie befasst hat sondern sich mit qualitativer Organisationssoziologie (oder so) beschäftigt. Also quasi einfach mal ein paar Eindrücke - eigene und fremde - aneinanderreiht. Man hätte eigentlich gewarnt sein müssen: diese Art von Wissenschaft läßt sich offenbar ganz ohne Statistiken, Tabellen, Grafiken betreiben.

Zum Glück gibt es ja inzwischen an etlichen Orten diese öffentlichen Regale, die dem anonymen Büchertausch gewidmet sind. Dort hinein findet jetzt der Exit unseres Kühl-Elements statt; als Entschädigung entnehmen wir einen Klassiker: David Riesman, die einsame Masse.
Nochmal gutgegangen.
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