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Existenz: Roman [Taschenbuch]

David Brin , Andreas Brandhorst
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (34 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

8. Oktober 2012
Die größte Geschichte aller Zeiten – die Geschichte, warum wir existieren

Es gibt Milliarden von Planeten im Universum, auf denen Leben möglich ist. Sogar intelligentes Leben. Aber wo ist dieses Leben? Machen Zivilisationen immer wieder dieselben Fehler? Und wie ist es mit unserer Zivilisation? Als im Orbit merkwürdige Kristalle entdeckt werden, die auf außerirdisches Leben hindeuten, werden all diese Fragen plötzlich akut: Denn wenn es einer Spezies gelungen ist, so lange zu überleben, könnte es ihr auch gelungen sein, das Geheimnis unserer Existenz zu lüften. Und dann stellt sich eine weitere Frage: Welche Macht verleiht uns dieses Wissen?


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Existenz: Roman + Sternenflut: Roman + Sonnentaucher: Roman
Preis für alle drei: EUR 34,97

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 896 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (8. Oktober 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453529936
  • ISBN-13: 978-3453529939
  • Originaltitel: Existence
  • Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 13,4 x 5,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (34 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 41.172 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

textico.de

David Brin dürfte vielen Science Fiction-Lesern vor allem durch seinen großartigen Hard-SF Uplift-Zyklus aus den 80iger Jahren ein Begriff sein. Nach langem autorischem Schweigen hat er jetzt mit Existenz einen Erst-Kontakt-Roman der besonderen Art in die Regale geknallt:

Die Erde irgendwann in der Zukunft: was heute schon schief läuft, ist bis dahin richtig vor die Wand gefahren: Ressourcenknappheit, Überbevölkerung, Umweltverschmutzung - die Erde ist kein schöner Ort, um ein Leben zu fristen (außer man ist sehr, sehr reich). Doch als der Orbit-Müllsammler Gerald ein außerirdisches Artefakt entdeckt, ändern sich die Spielregeln, denn das Artefakt überbringt eine einfache Nachricht: es gibt keine Zukunft für Zivilisationen im All - alle scheitern irgendwann und zerstören sich selbst - die Warnung kommt an.

Brin stellt mit Existenz die große Frage nach Leben im All und unserer Zukunft in einem Atemzug - und Brin hat als Astrophysiker einen langen Atem! Existenz ist kein Action-Knaller wie etwa Coreys Leviathan Erwacht, sondern eher ein an Olaf Stapledons Last and First Men erinnernder Entwurf zur Zukunft der Menschheit, die unserer erstaunlich ähnlich erscheint.

Brin will mit Existenz mehr als "nur" unterhalten. Er stellt Fragen. Und er stellt DIE Frage: Wie geht es weiter mit der Menschheit? Dass er uns dabei die Antwort schuldig bleibt, macht Existenz zu einem der besten SF-Romane 2013. --textico.de

Über den Autor und weitere Mitwirkende

David Brin, 1950 im amerikanischen Glendale geboren, studierte Astronomie und Physik und arbeitete lange als Wissenschaftler und Dozent, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Mittlerweile gehört er zu den bedeutendsten amerikanischen Science-Fiction-Autoren der Gegenwart und erobert regelmäßig die Bestsellerlisten. Mit seinem Roman „Existenz“ ist ihm eine der eindrucksvollsten Zukunftsvisionen der Science Fiction gelungen. David Brin lebt in Südkalifornien.

Andreas Brandhorst, geboren 1956 im norddeutschen Sielhorst, hat mit seinen Romanen die deutsche Science-Fiction-Literatur des letzten Jahrzehnts entscheidend mitgeprägt. Mit dem erfolgreichen „Kantaki“-Zyklus – bestehend aus „Diamant“, „Der Metamorph“, „Der Zeitkrieg“, „Feuervögel“, „Feuerstürme“ und „Feuerträume“ - gelang ihm Anfang der 2000er Jahre der Durchbruch. Seither sind spektakuläre Zukunftsvisionen verbunden mit einem atemberaubenden Thrillerplot zu seinem Markenzeichen geworden. Nach „Kinder der Ewigkeit“, „Das Artefakt“ und „Der letzte Regent“ ist nun mit „Das Kosmotop“ erneut eine packende Space Opera erschienen, die Science-Fiction-Leser jeder Couleur zu begeistern weiß. Außerdem liegen von ihm die Mystery-Thriller "Äon", "Die Stadt" und "Seelenfänger" vor. Andreas Brandhorst hat viele Jahre in Italien gelebt und ist inzwischen in seine alte Heimat in Norddeutschland zurückgekehrt.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Tristan
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
Tja, wo fängt man an...

Okay, zunächst einmal: ES GIBT VIELE LEUTE, DIE DIESES BUCH NICHT MÖGEN WERDEN!

Warum? Und warum trotzdem 5 Sterne? Das hat mehrere Gründe. Diese jetzt einmal in einer einfachen Form festhalten, die dem Buch so irgendwie gar nicht gerecht wird:

NEGATIV:
- Es gibt in der Tat Handlungsstränge, die nicht ganz bis zum Ende ausgeführt werden. Aber es wird nichts Wichtiges vergessen: Es ist mehr wie ein "Open End" für manche Nebencharactere, was aber sicherlich manchen stören wird.
- Das Buch ist recht komplex. Da es einige Zeitsprünge (aber ausnnahmslos in die Zukunft) und ziemlich viele Wendungen hat, wird der Gedankengang wohl den ein oder anderen abhängen oder irritieren.
- Es gibt verhältnismäßig wenig Action - dafür aber genügend Spannung! Was für ein Buch aber auch keine Schande ist.

POSITIV:
- Die Idee ist neu. Wirklich neu. Ich habe nie zuvor etwas derartiges gelesen. Warum ist da noch keiner drauf gekommen??
- Die Story verletzt im Prinzip keine physikalischen Gesetze. Wirklich nicht! Ich war doch ziemlich baff, dass so etwas überhaupt möglich ist. Hier gibt es keine Macht, keinen Warp-Antrieb und keine Wurmlöcher - aber Aliens!
- Das Buch hat keine Logik-Lücken. Selten war ein Buch derart durchdacht; es hat alle (meine) Fragen à la "Aber was ist mit...?" und "Müsste der nicht gerade...?" beantwortet. Entweder David Brin hat sich selbst übertroffen, oder seine Testleser und Lektoren waren sehr aufmerksam... Hut ab!
- Die "Science" ist hier so plausibel wie lange nicht mehr.
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44 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Werden wir überleben? 7. Januar 2013
Von Thomas Liehr TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
Im Jahr 1961 legte der US-Physiker Frank Drake eine Gleichung vor, die seitdem seinen Namen trägt, und nach der man berechnen könnte, wie wahrscheinlich intelligentes Leben auf anderen Planeten im Universum ist. Leider sind viele Variablen in dieser Gleichung unbekannt, so dass sie bislang kein Ergebnis kennt. Der amerikanische SF-Autor und Doktor der Astrophysik David Brin hat übrigens später an neuen Fassungen dieser Gleichung, die auch "SETI-Formel" genannt wird, mitgearbeitet.

Und genau darum geht es in "Existenz" auch, diesem über 900 Seiten schweren Ziegel, der, um es möglichst früh zu sagen, ganz exzellent von Andreas Brandhorst übersetzt wurde. Brandhorst zeigt immer wieder, wie wichtig engagierte Übersetzer sind - die deutschen Übertragungen neuer Pratchett-Romane ("Scheibenwelt") hängen nach seinem Weggang schwer in den Seilen.

Kern der Handlung bildet also die Frage, ob es da draußen intelligentes Leben gibt - und warum wir, wenn das der Fall ist, noch nie von Außerirdischen gehört haben. "Existenz" spielt in der nicht sehr weit entfernten Zukunft; aus dem Internet ist das "Weltnetz" geworden, das dazu in der Lage ist, die Realität mit zig "Layern" zu überlagern, wozu meist "Tru vu"-Brillen, Implantate, subvokale Befehle und immer intelligenter werdende KIs benutzt werden. Irgendwann gab es einen "Furchtbartag", der die Welt an den Rand des Abgrunds führte, aber Brin erklärt nicht, welche Katastrophe Auslöser war. Auf der Erde leben 10 Milliarden Menschen. Der Wasserspiegel ist dramatisch gestiegen, weshalb etwa an der gesamten Küstenlinie von China eine gewaltige Mauer errichtet wurde.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Einmal SF mit Allem und Scharf... 19. Dezember 2013
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
Hat sich das nächtelange Durchbeißen durch diesen SF-Ziegel gelohnt? Meiner Meinung nach nicht! Ich möchte diese Rezension nicht zu lange machen, daher kurzgesagt:
Es waren für mich einfach zu viele Zutaten.
Das Amalgam von Philosophie, Technik, Gesellschafts- ja was eigentlich - Kritik?, hakeligen und unfertigen Handlungssträngen, Science Fiction, etc. etc. scheint etwas überbemüht, als ob der Autor alle Themen die er in den letzten Jahren zusammengetragen hat und für erzählenswert hält in einem Stück abhandeln wollte.
Das erklärt auch die Dicke des Buchs:
Dieses muss noch dahin, jenes noch dorthin, hier lassen wir mal schnell 50 Jahre aus, da betrachten wir etwas aus einem völlig anderem Winkel, dann ein Haken in die virtuelle Realität – am Ende ist man dann dennoch in einem Band gefangen welches zwar alles enthält aber doch zu schmal für den Gesamtkontext ausfällt! Ich kann mir gut vorstellen, dass diese, dem Autor sicher wichtigen Themen in mehreren Bänden besser aufgehoben wären, die Handlungsstränge ruhiger erzählt werden können, der Kontext besser aufgearbeitet und der Lesefluss deutlich gehoben werden kann.
Im Unterschied zu einigen Rezensionen fand ich auch wenig bis nichts Neues in diesem Buch.
Daher zwei Sterne für die Bemühtheit – sämtliche Themen habe ich schon in anderen Büchern besser, fließender und spannender abgehandelt gefunden.
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Die neuesten Kundenrezensionen
2.0 von 5 Sternen Gute Idee, teilweise geistreich erzählt. Letztendlich schlecht...
Eine nicht ganz neue Idee, gut und doch noch nicht ausgeschlachtet, zum Teil geistreich erzählt. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Philipp Krebs veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen schöne ideen - ein bisschen konfus erzählt
Ich empfehle das Buch jedem SF-Leser, der mal neue Ansätze und Ideen zum Thema "verbreitet sich intelligentes Leben im Universum und wenn ja, wie eigentlich? Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von leseratte veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein Epos!
Eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe. Man taucht in eine völlig neue und doch nachvollziehbar reale Welt ein. Am Ende ggf. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Quiz4Master veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Unfähigkeit sich zu arrangieren.
Tja, was wäre wenn. Auf der Erde stellt sich eine durchaus normale Reaktion (Neid, Missgunst, Versuch der Vorteilnahme) aufgrund der Funde ein. Toll aufgebaut. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von viersch veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Langweilig
Eine gute Einschlaflektüre. Tot-Langweilig.
Es gelingt dem Autor ncht innerhalb der ersten 25% des Buches auch nur annähernd einen Spannungsbogen aufzubauen. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Diablo 3 - Einschätzung nach 4 Wochen veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Geeks aufgepasst: Besser wird's nimmer
Hallo an alle, die Fans des Dr. Dr. Sheldon Cooper sind, oder die auf Fragen wie : "Oh, sie bekommen ein Baby! Junge oder Mädchen" eindeutig mit "Ja. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von saher veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Großartig
Eine komplexe und wohldurchdachte Geschichte. abwechslungsreicher, aber anspruchsvoller Erzählstil(e). Philosophische Kernfrage im Sci-Fi Mantel. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von jorrik veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Potenzial verschenkt
Brin hat durchaus einige gute und neue Ideen, der Plot ist grundsätzlich interessant. Leider macht er viel zu wenig daraus. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Hesse veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Interessant aber sperrig
David Brin präsentiert hier einen Roman der aus vielen Handlungssträngen und Fragmenten besteht, was es zeitweise sehr schwierig macht der "Story" zu folgen. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Boris veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Großer Nonsens!
Dieses Werk ist der Versuch ALLES, was es im SciFi Genre gibt, abzuhandeln. Das Ergebnis ist ein langweiliger, unlogischer Brei, der stets bemüht ist, jedoch nichts... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Thomas Schelenz veröffentlicht
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