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Exerzierplatz: Roman Taschenbuch – 1. Januar 1989

4.9 von 5 Sternen 7 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Siegfried Lenz, der am 17. März 1926 in Lyck, einer kleinen Stadt im masurischen Ostpreußen geboren wurde, zählt zu den bedeutendsten Autoren der deutschsprachigen Nachkriegs- und Gegenwartsliteratur.

Nachdem Lenz aus englischer Kriegsgefangenschaft entlassen worden war, ging er nach Hamburg und studierte Philosophie, Anglistik und deutsche Literaturgeschichte, ehe er 1950/51 als Redakteur für die "Welt" arbeitete. Von 1951 bis zu seinem Tod am 7. Oktober 2014 lebte er als freier Schriftsteller in Hamburg. Bereits mit seinem ersten Roman gelang es ihm, die Kritik und die Leser für sich einzunehmen, und bis heute zeichnet sich Lenz' Werk dadurch aus, dass es menschliche Schicksale und aktuelle gesellschaftliche Fragen auf eine Weise verknüpft, die literarisch ambitioniert die Bedürfnisse breiter Leserschichten nicht vernachlässigt.

Weite Teile des Lenzschen Werkes sind geprägt durch die Auseinandersetzung mit gesellschaftskritischen Problemen (etwa die Romane "Der Mann im Strom", 1957, oder "Brot und Spiele", 1959, einer der wenigen geglückten Sportromane der deutschen Literatur) und mit dem Dritten Reich bzw. seiner Verarbeitung. Zu Lenz' größtem Erfolg wurde dabei der 1968 erschienene Roman "Deutschstunde", der auch internationalen bahnbrechend wurde. Wie der junge Siggi Jepsen darin die Geschichte seines Vaters, eines norddeutschen Polizisten, der es im Nationalsozialismus für seine Pflicht hält, das Malverbot seines Freundes Nansen zu überwachen, erzählt, ist eine bis heute bestechende Demaskierung eines pervertierten Pflichtbegriffs und wurde von vielen als befreiende künstlerische Auseinandersetzung mit diesem Thema verstanden. Der "Deutschstunde" folgten viele große Romane ("Heimatmuseum", 1978, "Der Verlust", 1981, "Exerzierplatz", 1985 oder "Die Auflehnung", 1994), die Lenz unverrückbar an die Seite der ‚großen' deutschen Gegenwartsautoren wie Heinrich Böll, Günter Grass oder Martin Walser stellten.

Sein Werk umfasst alle literarische Gattungen: Lenz arbeitete für das Theater ("Zeit der Schuldlosen", 1961), schrieb Hörspiele ("Haußuchung", 1967) und Essays ("Über den Schmerz", 1997), und für viele Leser ist er nicht zuletzt ein Meister der "kleinen Form". Seine oft humoristisch grundierten Erzählbände wie "So zärtlich war Suleyken" (1955), "Lehmanns Erzählungen" (1964) und "Der Geist der Mirabelle" (1975) belegen dies trefflich.

Siegfried Lenz wurde für sein Œuvre mit zahlreichen Ehrungen ausgezeichnet, darunter der Gerhart-Hauptmann-Preis, der Bayerische Staatspreis für Literatur, der Thomas-Mann-Preis, der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, der Goethe-Preis der Stadt Frankfurt am Main, der Lew-Kopelew Preis für Frieden und Menschenrechte 2009 und zuletzt der Nonino-Preis 2010 für sein Werk. Am 18. Oktober 2011 wurde ihm zudem die Ehrenbürgerwürde seiner Geburtsstadt Lyck verliehen. Seine Auszeichnungen galten dem literarisch unvergleichlichen Werk, und sie rühmten immer auch das unerschrockene Engagement des Autors.

Siegfried Lenz verstarb am 07. Oktober 2014.


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Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Ich mag die Literatur von Lenz sehr, bin mit seinen Romanen und Erzählungen immer auf Anhieb vertraut und fühle mich mit ihnen wohl. Wahrscheinlich ist es die unaufgeregte Art zu schreiben. Genauer kann ich das leider nicht beschreiben.
Der Roman erzählt, obwohl der Titel zunächst etwas irritierenden einen Ort beschreibt, die Geschichte einer Familie, die nach dem Krieg aus den Ostgebieten flieht und in Schleswig Holstein einen Neustart versucht.
Mit zur Familie gehört der Junge Bruno, dem auf der Flucht vom Oberhaupt der Familie zweimal das Leben gerettet wird, der aber bei diesen Unfällen wohl eine Kopfverletzung erleidet und danach geistig etwas behindert bleibt.
Auf der Fläche eines ehemaligen Exerzierplatzes wird nun durch den Chef, so wird das Familienoberhaupt von Bruno respektvoll genannt, gegen den Widerstand der eingesessenen Bevölkerung sehr erfolgreich ein mustergültiger Gartenbaubetrieb gegründet.
Treuester, beinahe hündisch ergebender Mitstreiter des "Chefs" ist der Junge Bruno, der trotz seiner geistigen Defizite mit einer ausgesprochenen Sensibilität und immer wieder auch durch liebevolle Förderung und Unterstützung seines Mentors ungeahnte Kapazitäten entwickelt.
Die Geschichte erzählt aber auch über 30 Jahre Aufstieg und den Niedergang des Betriebes der einhergeht mit dem Verfall der Familie. Als der "Chef" alterbedingt seine Rolle nicht mehr spielen kann, beginnt alles auseinanderbrechen. Der eine Sohn interessiert sich nicht für den Betrieb, dem anderen fehlen die Kapazitäten des Vaters.
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Format: Gebundene Ausgabe
Schade, kaum jemand scheint dieses tolle Buch noch zur Hand zu nehmen. - Könnte am Titel liegen (?), dabei schreibt Lenz hier überhaupt keine Kasernengeschichte; Soldaten kommen nur ganz am Rande vor.

Als Ich-Erzähler agiert Bruno, ein ungebildeter Baumschulgehilfe. Den Schauplatz bildet ein Gartenbaubetrieb nahe Schleswig, für dessen Aufbau nach dem 2. Welt-Krieg B. sich mit ganzer Kraft eingesetzt hat; der Hof - mitsamt der Eigentümerfamilie - stellt für den Entwurzelten DEN Lebensmittelpunkt dar.

Genial, wie Lenz die Welt mit den Augen dieses herumgestoßenen Knechts sieht, der wesentlich sensibler beobachtet, als seine Mitmenschen meinen, der aber andererseits mit seiner Beschränktheit und seinen Macken immer authentisch bleibt. Dazu steht in reizvollem Kontrast der ausgefeilte Lenz'sche Sprachstil, der zu einem solchen Charakter eigentlich passt wie der Smoking zur Müllabfuhr - der dem Leser aber Brunos Gedanken- und Gefühlsbrei übersetzt und messerscharf nachvollziehbar macht. Nach Form und Qualität das perfekte Portrait eines aufgrund der äußeren Umstände Zurückgebliebenen, zumal er ständig von Verlustängsten gequält wird.

Anhand der Hauptfiguren (Gehilfe Bruno, der "Chef" und seine Familie) schildert Lenz exemplarisch ein spannendes Vertriebenenschicksal. Obwohl oft von schrecklichen Erlebnissen traumatisiert und trotz Verlust aller Habseligkeiten gelingt der Aufbau einer Existenz aus dem Nichts. Allein Zähigkeit, Tatkraft, Know-How stehen für den allmählichen Aufstieg. Dagegen: Anfeindungen aller Art, die von den Alteingesessenen ausgehen.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Sie stehen in Reih und Glied, werden umsorgt und geliebt. Die blühenden Pflanzen und Bäume wachsen und gedeihen auf einem ehemaligen Exerzierplatz, der nach dem Zweiten Weltkrieg von Flüchtlingen aus dem Osten zu einer zweiten Heimat wurde.
Siegfried Lenz' "Exerzierplatz" ist wie so oft bei ihm ein Stück Vergangenheitsbewältigung, eine Auseinandersetzung mit dem Zweiten Weltkrieg und der Nachkriegszeit. Dank der überragenden erzählerischen Leistung des Autors fehlt dabei nicht nur der erhobene Zeigefinger. Die Geschichte ist darüber hinaus so fesselnd erzählt, dass man das Buch am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. Ein Beweis dafür, dass gute deutsche Literatur nicht langweilig sein muss.
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Von Shaun TOP 1000 REZENSENT am 15. Juli 2015
Format: Taschenbuch
Siegfried Lenz war 1926 in Lyck, Ostpreußen geboren, zahlreiche sehr lesenswerte Erzählungen wie z.B. "So zärtlich war Suleyken" und Romane, z.B. auch "Deutschstunde" haben zu inzwischen sehr vielen Ehrungen und Preisen geführt. Er starb am 7. Oktober 2014 in Hamburg.

1985 erscheint Lenz' 10. Roman 'Exerzierplatz'. Darin erzählt der Baumschulen-Angestellte Bruno in der Ich-Perspektive seine Geschichte, die eng verwoben ist mit der seines ebenfalls aus Ostpreußen vertriebenen Chefs Zeller und dessen auch auf dem Gelände lebenden Familie. Zeller hatte ihn 1945 bei der Flucht vor dem Ertrinken gerettet, wenn Bruno auch einen kleinen 'Dachschaden' davon zurückbehalten hat. Die beiden sind symbiotisch verbunden in der umgestaltenden Arbeit auf dem Gelände eines ehemaligen Exerzierplatzes in Schleswig-Holstein, das sich unter ihrer sehr kundigen Hände Arbeit in eine sehr erfolgreiche Baumschule umwandelt. Zunächst von der einheimischen Bevölkerung angefeindet, verschafft sich der Chef über seinen Erfolg zunehmend Respekt und wird sogar Bürgermeister des kleinen Ortes. Mit viel Detail-Liebe geht Lenz auf die Arbeit des Pflanzens und Vermehrens der Stecklinge ein, und Bruno erweist sich als sehr gelehriger Schüler, der nach und nach alle wichtigen Details dieser Arbeit kennt und anwendet. Neben dieser Rückschau auf das Erreichte wird aber auch die zunehmende Bedrücktheit Brunos durch den Auseinanderfall der Familie Zeller deutlich. Auch diese Geschichte wird in Rückblicken Bruno's vor dem Leser ausgebreitet.
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